Test Arx Fatalis

von Gerd Schüle (17. September 2002)

Das Erforschen einer fremden Welt und die Pflege des eigenen Helden machen den Reiz eines Rollenspiels aus. In dem neuen Rollenspiel "Arx Fatalis" von Jowood wirst du aber nicht auf , sondern in das Innere des Planeten Arx entführt. Wenn du erfahren willst, um was es in dem neuen Spiel geht und wie gut es geworden ist, dann brauchst du nur unseren Test zu lesen.

Diese Schlangenfrau bewacht eine BibliothekDiese Schlangenfrau bewacht eine Bibliothek

Kalt und finster

Viele Jahre sind vergangen seit auf dem Planeten Arx die Sonne erloschen ist. Nun ziehen dunkle Wolken über die eisige Oberfläche des Planeten. Damit die Menschen, Trolle, Goblins und allerlei andere seltsame Gestalten überleben konnten haben sie sich zusammengetan und gemeinsam in den verlassenen Minen der Zwerge eine neue unterirdische Welt aufgebaut. Als Spieler ist man auf acht verschiedenen Ebenen unterwegs und trifft auch auf Riesenspinnen oder solch seltsame Wesen wie die Magierinnen - ein Wesen das halb Frau und halb Schlange ist. Aber der erreichte Frieden durch die gemeinsamen Anstrengungen hielt leider nicht allzu lange an. Nach einiger Zeit der Eingewöhnung trat wieder die alte Feindschaft der verschiedenen Rassen auf. Aber die größte Bedrohung dieser Welt ist der grausame Akbaa-Kult. Diese Sekte will die Wiedergeburt des Chaosgottes erreichen und treibt sich darum in geheimen Tempeln herum, konsumiert Drogen und inszeniert rituelle Menschenopfer.

Der Angriff der RiesenspinnenDer Angriff der Riesenspinnen

Auf der Suche nach dem Ich

Wie bei Rollenspielen üblich, erstellt man zu Beginn seinen Charakter. Dazu stehen dem Spieler 9 ausbaubare Fähigkeiten zur Verfügung. Sobald das geschehen ist beginnt man seine Karriere in den dunklen Verliesen der Goblins und leidet unter schwerem Gedächtnisverlust. Von einem Zellennachbarn erfährt man wenigstens einmal einen Namen und bekommt einen wichtigen Tipp. Nach dem Ausbruch beginnt die Suche nach dem Ich. Anhand von Gesprächen mit anderen Figuren erfährt man immer mehr über sich selbst und das Ziel des Spiels. Es besteht darin, den Geheimkult des Akbaa für immer zu zerschlagen und dadurch die Reinkarnation des Gottes der Zerstörung und des Chaos in der Welt von Arx zu verhindern. Allerdings laufen alle Wortwechsel voll automatisch ab, ohne eine Möglichkeit zum Eingreifen. Die spannende Story wird streng linear anhand von gut gemachten Zwischensequenzen weitergesponnen.

Weiter mit: Test Arx Fatalis - Seite 2

Kommentare anzeigen

Beyond Good & Evil 2: Wie Ubisoft mich dazu brachte, drei Mal Rayman Origins zu kaufen

Beyond Good & Evil 2: Wie Ubisoft mich dazu brachte, drei Mal Rayman Origins zu kaufen

Der Zusammenhang zwischen dem Verkaufserfolg eines Spiels und dessen Fortsetzung ist in der Spielebranche wohl bekannt, (...) mehr

Weitere Artikel

Super Nintendo Classic Mini angekündigt

Super Nintendo Classic Mini angekündigt

Nintendo gab soeben überraschend bekannt, dass der Super Nintendo in der Classic Mini Edition am 29.09.17 in den U (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Arx Fatalis (Übersicht)