Test New York Race - Das fünfte Element

von Gerd Schüle (11. Januar 2002)

Es ist schon eine ganze Weile her seit Bruce Willis in dem Science-Fiction-Streifen "Das fünfte Element" die Welt gerettet hat. Nun können Fans des Films und Rennspielfreunde bei dem neuen Computerspiel "NYR: Das fünfte Element" auf ihrem PC in das Spacegleiter-Taxi von Bruce Willis steigen, um im futuristischen New York Rennen zu gewinnen. Ob das Spiel genauso unterhaltsam ist wie der Film erfahrt ihr in unserem Test.

Mit Vollgas durch HäuserschluchtenMit Vollgas durch Häuserschluchten

Mit Highspeed durch New York

Rennspielfans werden bei "NYR: Das fünfte Element" das Wagensetup im Optionsmenü vergeblich suchen. Das Spiel ist ein reiner Fun-Racer ohne Tuning-Möglichkeiten und Realitätsanspruch. Es geht darum, im futuristischen New York in ebenso futuristischen Spacegleitern Rennen zu absolvieren. Da die Fahrzeuge wie im Film nicht auf festen Straßen fahren, sondern durch die Luft gleiten, ist das ganze Spiel eine Action geladene Mischung aus Flugzeugsimulation und Rennspiel. Aufgepeppt wird das Ganze durch herumliegende Extras, mit denen man Gegner abschießen oder kurzfristig sein Fahrzeug boosten kann, sofern man sie einsammelt. Die 12 Rennstrecken, die auf dem Hintergrund des Films gestaltet wurden, sind einfach hervorragend und zudem sehr abwechslungsreich. Das Spiel glänzt mit einem verblüffend hohen und realistisch wirkenden Geschwindigkeits- und Fahrgefühl. Die Langzeitmotivation versuchten die Entwickler durch einen herausfordernden aber nicht frustrierenden Schwierigkeitsgrad zu erreichen.

Im Hintergrund sieht man einen fahrenden ZugIm Hintergrund sieht man einen fahrenden Zug

Die technische Seite

Dank einer modernen 3D-Grafik sehen sowohl die Fahrzeuge als auch die Rennstrecken prima aus. Vor allem gibt es immer wieder interessante Details zu entdecken. Bei der Strecke, die durch den intergalaktischen Güterbahnhof geht, sieht man z. B. fahrende Züge, und auch bei den anderen Strecken gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Vor allem die tollen Lichteffekte sind ein Augenschmaus. Der akzeptable Soundtrack untermalt das rasante Geschehen mit einem passenden Motorengeräusch und rockig-psychedelischen Klängen. Dank der gelungenen Steuerung hat man sein Fahrzeug bestens im Griff. Lenkräder werden nicht unterstützt und sind für dieses Spiel auch nicht geeignet. Mit einem Joystick lässt sich das Spiel am besten steuern, aber auch mit der Tastatur geht es hervorragend. Die Fahrzeuge reagieren sehr schnell und recht genau auf die gegebenen Befehle. Da es sich in diesem Spiel um Gleiter handelt, ist die Steuerung natürlich etwas komplexer als bei anderen Rennspielen.

Meinung von Gerd Schüle

"NYR: Das fünfte Element" ist keine ernsthafte Simulation, sondern ein einfacher Action geladener Fun-Racer, der unkompliziert ist und gerade deshalb sehr viel Spaß macht. Die Devise lautet: einsteigen und loslegen. Zwar hat man dann sehr schnell sein Fahrzeug im Griff, aber durch den herausfordernden Schwierigkeitsgrad und die anspruchsvollen Strecken wird man im positiven Sinne gefordert und an den Bildschirm gefesselt. Erfolgserlebnisse bescheren einem dann auch ein entsprechend hohes Glücksgefühl. Die Atmosphäre des Filmes wurde gut eingefangen, was vor allem an der guten Gestaltung der Rennstrecken liegt. Man könnte sich durchaus vorstellen, dass sie aus dem New York des Films stammen. Trotz allem bleibt das Spiel natürlich ein reiner Fun-Racer der keine allzu große Spieltiefe aufweisen kann, aber eben einen sehr hohen Unterhaltungswert. Deshalb kann ich "NYR: Das fünfte Element" wirklich bedenkenlos empfehlen. Nur eingefleischte Simulationsfans sollten die Hände von dem Programm lassen.

74

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