Test Earth 2150 - Seite 2

Die 3D-Leistung dieses Spiels ist wirklich beeindruckend. Das Gelände macht einen realistischen Eindruck. Genauso ist es bei den Klimaeffekten. Schnee bleibt auf Gebäuden liegen und der Wechsel von Tag zur Nacht geschieht per Dämmerung. In der Dunkelheit ist man auf Licht angewiesen, was allerdings auch einen Angriff leichter macht. Weitere Effekte wie Nebel und realistisch animiertes Wasser stellen wirklich alles bisher Gesehene in den Schatten!

Nun sollte man meinen, daß dadurch die Steuerung schwierieger wird, doch dies ist nicht so. Man bewegt sich weiterhin per Maus durch die Karte, kann aber Perspektiven und Höhe wechseln. Ein Kampf oder eine Einheit lässt sich also im 360 Grad-Winkel anschauen, was eine wiklich gute Übersicht bietet. Wer sich daran gewöhnt hat, kann sich die vielen Tastenkombinationen aneignen, die viele nützliche Funktionen verbergen. Es ist sogar möglich, Makros auzuzeichnen und dadurch beispielsweise den Bau von Kraftwerken zu erleichtern.

Trotz aller 3D-Pracht kommt auch das strategische Denken nicht zu kurz. Bei jedem Einsatz muß man Geld machen und klug entweder in Forschung oder für den Bau der Rettungsschiffe investieren. Die Missionen stehen nun alle in einem Zusammenhang und sind nicht zuende, wenn das Ziel erreicht wurde. Man kann auch jederzeit zwischen der Hauptbasis und dem Missionsgebiet wechseln und so den unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. Plötzliche Wendungen im Spiel wie Angriffe oder Klimaveränderungen gehören zum Alltag und runden die Story ab.

Insgesamt ist Earth 2150 als Meilenstein im Genre anzusehen. Die Grafikpracht ergänzt sich prima zum strategischen Aufbau und bildet ein tolles Spiel, an dem man auch nach mehrmaligem Durchspielen noch Gefallen findet. Wer Command & Conquer 3 noch gut findet, wird bei diesem Spiel wohl komplett von den Socken sein. Meine Empfehlung: Kaufen!

90 Spieletipps-Award

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Tags: Singleplayer   Science-Fiction  

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