Test Die Gilde

von Gerd Schüle (27. Mai 2002)

Wer träumt nicht davon, reich und mächtig zu sein. Im wirklichen Leben erreichen das nicht allzu viele, aber zumindest auf deinem PC kannst du nun diesen Traum verwirklichen, in dem neuen Spiel von Jowood "Die Gilde". In unserem Test erfahrt ihr, wieviel Spaß es macht, diesem Traum nachzujagen.

Die ElternauswahlDie Elternauswahl

Die Erschaffung des virtuellen Ichs

Im Intro erfährst du das Ziel des Spiels. Du bist ein Kind aus der ländlichen Bevölkerung, das in der nahe gelegenen Stadt zu Geld und Ehre kommen will. Das Spiel enthält fünf Städte mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Entweder kannst du Aufträge aus unterschiedlichen Kategorien erfüllen oder dich an ein Endlosspiel heranwagen. Auf jeden Fall fängt es immer mit einer rollenspielähnlichen Charaktererschaffung an. Als erstes steht die Wahl deiner Eltern auf dem Programm. Dadurch bestimmst du die Charakterwerte deiner Figur. Willst du z. B. ein Handwerker werden, sollte zumindestens auch ein Elternteil aus dieser Reihe abstammen. Danach steht die Wahl des Berufes an. Du hast acht Möglichkeiten vom Schmied über den Alchemisten bis hin zum Prediger oder Gastwirt. Mit Räuber, Gardist, Fernhändler und Geldleiher werden im Laufe des Spiels noch vier weitere Berufe freigeschaltet. Wahlweise kann man seine Abstammung auch per Zufall festlegen lassen.

Köln - die ideale Stadt für AnfängerKöln - die ideale Stadt für Anfänger

Aller Anfang ist zäh

Mit Ausnahme der Diebe, Räuber und Gardisten werden bei allen Berufe unterschiedliche Güter produziert. Dazu steht einem zu Beginn ein einfaches Haus, ein Betrieb wie die Schmiede oder die Tischlerei und ein eher spärliches Startkapital zur Verfügung. Nun heißt es schnell das nötige Personal einstellen, damit die Produktion beginnen kann. Zu Beginn stehen einem nur wenige Waren zur Verfügung. Dementsprechend gering sind die Handlungsmöglichkeiten am Anfang des Spiels. Waren herstellen und möglichst gewinnbringend verscheuern. Allerdings wird nicht nur auf dem Marktplatz gehandelt, sondern es ist auch möglich, die Waren im eigenen Betrieb zu verkaufen. Damit die Produktivität erhöht werden kann, sollte man möglichst bald sein Geschäft ausbauen und erweitern z. B. mit so nützlichen Einrichtungen wie einer größeren Ladentheke oder besseren Produktionsmöglichkeiten. Allerdings dauert es eine längere Zeit bis man das nötige Kleingeld zusammen hat.

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