Test Fight Night Round 2

von Gerd Schüle (07. April 2005)

Im letzten Jahr hat EA seinem Boxspiel "Knockout Kings" mit "Fight Night 2004". einen neuen Namen spendiert. Gleichzeitig wurde aus dem reinen Prügelspiel eine ernsthafte Boxsimulation. Die bekommt nun mit "Fight Night Round 2" einen Nachfolger und in unserem Test erfahrt ihr ob dieses Spiel in die erfolgreichen Fußstapfen seines Vorgänger treten kann.

Autsch, das tat wehAutsch, das tat weh

Auf dem Weg nach oben

Natürlich dreht sich auch in "Fight Night Round 2" wieder alles um die Welt des Boxsports. Wie bei EA üblich, stehen euch Dank entsprechender Lizenz 36 Boxer aus sechs verschiedenen Gewichtsklassen zur Verfügung. Dazu gehören auch etliche Legenden wie z. B. Muhammad Ali, aber auch aktuelle Stars wie James Toney. Das Herzstück des Spiels ist natürlich wieder der Karrieremodus, der diesmal deutlich umfangreicher als beim Vorgänger ist. Die erste Entscheidung, die du dabei treffen musst ist, ob du einen der bekannten Boxgrößen übernimmst oder ob du dir lieber selber einen zukünftigen Champion erstellst. Da der Editor nun wesentlich einfacher zu handhaben ist und zudem deutlich mehr Möglichkeiten anbietet, ist das Erstellen eines eigenen Boxers geradezu ein Kinderspiel. Aber egal welche Möglichkeit du wählst, du startest deine Kariere nicht gleich als Profi, sondern als Amateur. Dein Ziel ist es, dich langsam hochzuarbeiten. Sobald du Profi geworden bist, stehen vor jedem Kampf wichtige Entscheidungen an, die du treffen musst. Da geht es z.B. um die Trainingsgestaltung oder wie und mit welcher Musik du in das Stadion einläufst.

Gekonnt ausgewichenGekonnt ausgewichen

Feinabstimmung

Spielerisch haben die Entwickler konsequent kleine Mankos des Vorgängers ausgebügelt. Beim blocken konntest du dich z. B. nicht fortbewegen. Das ist nun ohne Probleme möglich. Ebenfalls neu ist, dass du mit deinem Boxer wie in realen Boxkämpfen klammern kannst. Das ist z. B. sehr nützlich, wenn du die Schlagattacken deines Gegners kurzfristig unterbinden willst, damit sich dein Boxer etwas erholen kann. Bei einem drohenden KO kann das durchaus die letzte Rettung sein, mit der du dich zur nächsten Pause durchschlägst. Die nennenswerteste Neuerung ist aber der mächtige Haymaker (Zu deutsch: Schwinger). Das ist ein besonders starker Schlag, der deinem Gegner ganz schön zusetzen kann. Um diesen Schlag ausführen zu können, muss dein Boxer ordentlich ausholen. Praktisch sieht das so aus, dass du den rechten Analogstick zuerst nach hinten bewegst, bevor du deinen Schlag ausführst. Dann holt dein Boxer ordentlich aus, was auch optisch umgesetzt ist, und schlägt mit besonderer Wucht zu. Allerdings besteht die Gefahr, dass der Gegner das ausnutzt und dich während der Ausführung eines Haymakers mit einem schnelle Konterangriff empfindlich trifft.

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