Test Call of Juarez - Seite 2

...Eisenbahnräuber...Eisenbahnräuber

Grafik und Sound überzeugen

In "Call of Juarez" gibt es alles zu sehen, was man in einem Western so erwartet: Gangster, Indianer und jede Menge aufgewirbelter Staub. Hat man die entsprechende Hardware in seinem Rechner, sieht das alles wirklich sehr lecker aus, leider sind die Systemanforderungen im Gesamten recht hoch und mit einem PC in der oberen Mittelklasse muss man schon ordentliche Abstriche machen. Dann sehen beispielsweise die Texturen der Gesichter oder von Gegenständen nicht mehr ganz so appetitlich aus. Die Landschaft (überwiegend Außenlevels) ist sehr ansprechend gestaltet und man hat eine herrliche Weitsicht. Leider wirkt die Prärie mitunter etwas leblos, schön wäre gelegentlich etwas Wild oder Vögel gewesen. Auch die Grafikeffekte des häufig vorkommenden Wassers haben andere Spiele schöner vorgemacht. Dasselbe gilt für die Animationen, die zum Teil etwas ungelenk wirken. Im Gesamten kommt die Atmosphäre jedoch sehr gut rüber, was nicht zuletzt an den tollen Synchronsprechern, allen voran dem coolen Reverend Ray, liegt. Dieser zitiert am laufenden Band Rache-Bibelsprüche, und auch wenn das meist sehr an einen gewissen Film mit Samuel L.Jackson und John Travolta erinnert, macht es wirklich einen Heidenspaß. Die stimmungsvolle Westernmusik rundet das Ganze schön ab.

und jede Menge Action bietet "Call of Juarez"und jede Menge Action bietet "Call of Juarez"

Bedienung mit kleineren Mankos

Bei der Bedienung gibt es leider noch etwas Kritik. Eigentlich steuert sich "Call of Juarez" wie jeder andere First-Person-Shooter, allerdings macht das erwähnte Gameplay mit den unterschiedlichen Charakteren einige zusätzliche Anforderungen an die Steuerung notwendig. Billy steuert sich eigentlich sehr intuitiv und einfach, beim Springen auf Kisten wirkt der gute Junge allerdings etwas steif, an die Bedienung der Peitsche gewöhnt man sich nach einer Weile. Bei Ray sieht es etwas kritischer aus, auch wenn sich in Standardsituationen extrem einfach ballern lässt. An die merkwürdige Steuerung im Zeitlupenmodus und auch bei gelegentlich stattfindenden Pistolenduellen habe ich mich allerdings im Laufe des Spiels nicht gewöhnt. Ärgerlich vor allem, wenn man in einem höheren Schwierigkeitsgrad die fummeligen Duelle wieder und wieder spielen muss, um weiterzukommen. Allerdings lässt sich das Spiel jederzeit frei abspeichern, was dann wieder etwas versöhnlich stimmt. Apropos abspeichern: Wenn man nicht im leichtesten der drei Schwierigkeitsgrade spielt, sollte man dies häufig tun, denn die Gegner schießen aus allen Rohren, auch wenn sie sich recht leicht veräppeln lassen: Die KI ist nicht gerade bahnbrechend. Geht man seinen Gegnern aus den Augen, dann haben sie einen meist schon kurz drauf vergessen.

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