Test Enthusia Professional Racing

von Gerd Schüle (26. Mai 2005)

Konami ist ein populärer Hersteller von Videospielen, der sich unter anderem durch die "Pro Evolution" Serie sehr bekannt wurde. Nur im Rennspielbereich konnte sich der Traditionshersteller noch nicht etablieren. Das möchten sie mit dem vor kurzem erschienenen "Enthusia Professional Racing" ändern. Ob ihnen das gelungen ist, erfahrt ihr in unserm Test.

Ein heißer SchlittenEin heißer Schlitten

Keine halben Sachen

Schon bei der "Pro Evolution Serie" hat Konami eindrucksvoll bewiesen, dass sie erstklassige Spiele entwickeln können. Deshalb wollten sie auch kein durchschnittliches Rennspiel abliefern, sondern der Genre Referenz auf der PS2 "Gran Turismo 4" Paroli bieten. Zumindestens im Bezug auf den Umfang des Spiels ist ihnen das aber nicht gelungen. In diesem Punkt bleibt "Gran Turismo 4" weiterhin ungeschlagen und einmalig. Aber auch "Enthusia Professional Racing" hat einiges anzubieten. Der Fuhrpark des Spiels umfasst 200 Fahrzeuge von 46 verschiedenen Herstellern. Eine nette Dreingabe für Autofans ist die Bibliothek des Spiels in der man viel wissenswertes aus der Geschichte der Firmen erfährt. Die Rennen des Spiels finden auf 50 unterschiedlichen Strecken statt und das Fahrerfeld besteht aus sechs Autos. Das Spiel bietet fünf verschiedene Spielvarianten an. Driving Revolution ist eine Fahrschule in der man sich unabhängig vom Karrieremodus an das Fahrverhalten der Fahrzeuge gewöhnen kann. Der erwähnte Karrieremodus hört bei "Enthusia" auf den Namen Enthusia Life. Ansonsten gibt es noch die Spielmodi Zeitfahren, Freies Rennen und die 2 Spieler Splitscreen Mehrspieler Variante.

In der WüsteIn der Wüste

Faire Fahrer kommen weiter

Beim Karrieremodus haben sich die Entwickler einiges einfallen lassen und ihn anders gestaltet, als das bei der Konkurrenz der Fall ist. Diese Ideen sind zum Teil erfrischend anders. Euer Ziel ist es euch vom Platz 1000 bis an die Spitze der Rennfahrehrelite, dem 1 Platz hoch zukämpfen. Dabei müsst ihr euer Können in sechs verschiedene Rennklassen, von den Kompaktwagen bis zu Le-Mans-Prototypen, unter Beweis stellen. Pro Rennklasse stehen euch sechs wechselnde Rennen zur Verfügung, deren Schwierigkeitsgrad mit einem Faktor angegeben wird. Je schwieriger ein Rennen ist um so mehr Punkt könnt ihr erfahren, um so schneller erreicht ihr euer Ziel. Allerdings werden euch beim Kontakt mit der Bande oder den Kontrahenten Ranglistenpunkte und "Enthu" Punkte abgezogen. Um an einem Rennen teilnehmen zu können braucht ihr diese sogenannte "Enthu" Punkte. Wenn ihr keine mehr habt, weil ihr zu rabiat gefahren seid, müsst ihr eine Zwangspause einlegen. Da in der Rangliste aber immer nur die besten 9Rennen der letzten 12 Rennwochen bewertet werden, kann euch solch eine Zwangspause wieder in der Rangliste zurückwerfen. Mit diesem System wollen die Entwickler für eine faire Fahrweise sorgen.

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