Gunlock (PC)
Test
Gunlok
Die Softwareschmiede "Rebellion" erschuf mit dem Spiel "Gunlok" ein "Commandos", das in ferner Zukunft spielt. Wir wollten wissen, ob es sich dabei nur um einen dreisten Klon handelt, oder ob es den Entwicklern gelungen ist, ein bestehendes Spielprinzip mit frischen Ideen aufzupeppen. Wer die Antwort wissen will, sollte unseren Test lesen. Von Gerd Schüle
Aufstand der Maschinen - Die Story
Wäre die Geschichte von "Gunlok" wahr, würde sie uns zeigen, was die meisten sowieso schon glauben - die Menschheit ist selten doof. Im 21. Jahrhundert haben es die Menschen endlich geschafft: Sie haben die Maschinen so hoch weiterentwickelt, dass sie ihnen sämtliche Arbeiten abnehmen. Doch dann kam der entscheidende Schritt, der zu weit ging. Weil ihnen das Regieren auch noch zu anstrengend war, übertrugen sie alle Macht den Maschinen. Die brauchten nur wenige Tage, um zu merken, wie überflüssig ihre Schöpfer nun waren. Sie führten schon nach kurzer Zeit gegeneinander und gegen die Menschen einen erbitterten Krieg. In einem letzten Aufbäumen gelang es den Menschen, eine neue Wunderwaffe zu entwickeln, mit der sie das Schicksal noch einmal wenden wollten. Als die Maschinen das merkten, vernichteten sie den größten Teil der Menschen mit Atomwaffen. Gunlok, einer der wenigen Überlebenden nimmt nun den letzten verzweifelten Kampf gegen die übermächtigen Metall-Heinis auf.
Überlegtes Vorgehen - das Spielprinzip
Sicherlich ist das Spielprinzip dem Erfolgstitel "Commandos" abgekupfert worden, aber es weist durchaus auch einige eigene Ideen auf. Die Hauptperson im Spiel ist der namensgebende Mensch Gunlok, mit dem man auch die meisten Aufgaben im Programm bewältigen sollte. Zu Beginn des Spieles steht ihm nur sein treuer Blechkamerad Elint zur Seite. Gunlok hat ihn notdürftig repariert, nachdem er auf eine Mine getreten war. Da kein Original-Ersatzbein vorrätig war, ist die Folge davon, dass er nun nur noch sehr langsam vorankommt, da er wegen des kürzeren Ersatzbeins hinkt. Dafür ist er ein wahrer Computerspezialist. Im Lauf der Story treffen die beiden auf drei weitere Helfer: zwei Roboter und einen Menschen. Jeder hat ganz spezielle Fähigkeiten, die man gekonnt einsetzen muss, um die teilweise schwierigen Missionen erfolgreich absolvieren zu können.
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