Test Dreamfall - Longest Journey - Seite 2

Die Zwischenwelt "Winter" macht ihrem Namen alle EhreDie Zwischenwelt "Winter" macht ihrem Namen alle Ehre

Die wahre Hauptperson ist die Story

Das, was den besonderen Reiz an "Dreamfall" ausmacht, ist eine unglaublich gute Geschichte in einem ausgezeichnet präsentierten Szenario. Will sagen: Die Geschichte ist der eigentliche Hit, und der Weg zum Ende derselben der Ziel. Diese ist genauso fantasievoll wie packend: Vom orientalisch geprägten Casablanca im Jahr 2219 führt uns die Geschichte in die Fantasywelt "Arcadia", die (Spieler des Vorgängers werden es wissen) ein Paralleluniversum zu unserer technisierten Welt darstellt, die in dieser Geschichte "Stark" heißt. Zwischen den beiden Welten liegt als Bindeglied die dritte Welt: "Winter". In allen drei Welten lenkt man als Spieler jeweils eine der drei Hauptpersonen: Zoe, April und den geheimnisvollen Azai-Assassinen Kian. Die drei Dimensionen mit ihren Hauptpersonen sind in einer wirklich fantasievollen Geschichte miteinander verwoben, die alle Science-Fiction und Fantasy-Fans begeistern dürfte. Von Anfang an gibt es sehr viele Dialoge, deren Beantwortung über ein Multiple-Choice-System die verschiedenen Lösungswege verbergen und einen größeren Raum einnehmen als die Rätseleinlagen. Wenn man das alles zusammennimmt, kann man "Dreamfall" also eher als einen interaktiven Film, eine Geschichte zum selber spielen bezeichnen, als ein klassisches Adventure.

Herrlich bunte Landschaften verwöhnen das AugeHerrlich bunte Landschaften verwöhnen das Auge

Technische Umsetzung überzeugt

Was diese ungewöhnliche Spielweise neben der filmreifen Geschichte so faszinierend macht ist die technische Umsetzung des ganzen, die wirklich an keinem Punkt Mankos aufweist. Das Design der oben beschriebenen Welten ist fantasievoll, witzig und zieht einen wirklich in ihren Bann. In "Stark" überzeugen technische Spielereien, in "Arcadia" echte Fantasykost inklusive eigener Fantasiewesen, die jedem Rollenspiel zur Ehre gereichen würden. Die Grafik ist toll und in den jeweiligen Szenarien sehr überzeugend umgesetzt, so dass die Geschichte durch ihre zahlreichen Handlungsorte viel Dynamik erhält. Musik und Sprachausgabe wurden ebenfalls vom feinsten umgesetzt, was aber bei den vielen Dialogen fast ein Erfordernis darstellt. Man lebt mit den Charakteren und ihren Eigenheiten und schnell ist man ihren Bann gezogen. Auch bei der Bedienung wenig Kritik: Eine einfache und nach einiger Zeit eingängige Tastatur-Maus-Steuerung, übersichtlich-komfortable Menüs sowohl im Spiel selbst als auch in den Optionsmenüs, freie Speichermöglichkeit zu jedem Zeitpunkt, kurzum: Alles ist darauf zugeschnitten, nicht von der Geschichte abzulenken, sondern diese in eine Bedienung einzubetten, die "nur" unterstützt. Das Konzept klappt, das muss man den Entwicklern attestieren.

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