Test

Resident Evil - Outbreak

Nach zahlreichen Verschiebungen ist es nun endlich erschienen. Resident Evil Outbreak ist das erste RE-Spiel mit Onlinefunktion - Na ja, zumindest in Amerika und Japan. Ob die Nur-Offline-Variante auch Spaß macht, erfahrt ihr in unserem Test. Von Clemens Eisenberger

6. Okt 2004

Was geht ab in Racoon City?

Die Story von RE Outbreak ist schnell erzählt: Ihr seid in Racoon City, die Zombies fallen ein und ihr müsst so schnell wie möglich aus der Stadt entkommen. Leider werdet ihr bereits zu Beginn des Spiel gebissen, und tragt den gefährlichen T-Virus mit euch herum. Solltet ihr für eine Mission länger als 90 Minuten brauchen - sterbt ihr. Kontakt oder gar Konflikte mit Zombies beschleunigen euer Ableben. Über euren Infektionsstand klärt euch eine kleine runde Anzeige rechts unten im Bild auf.

Zu Beginn jedes Szenarios könnt ihr euch einen von (zu Beginn) acht Charakteren aussuchen. Diese haben alle eigene Stärken und Schwächen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Serie ist das Gameplay missionsbasiert. Es gibt 5 Levels die alle nicht viel länger als eine Stunde Zeit in Anspruch nehmen. Pro absolvierter Mission erhaltet ihr Punkte, die ihr dann in alternatives Outfit, Zwischensequenzen etc. investieren könnt. Dieses Feature ist recht interessant gehalten und motiviert zu erneuten Trips durch Racoon City. Ebenfalls komplett neu ist der Teamaspekt. Ursprünglich konzipiert, damit mehrere Menschen aus aller Herren Länder miteinander aus Racoon City flüchten, werden in ganz Europa die anderen Charaktere von der PS2 gesteuert. Dabei verhalten sie sich relativ intelligent, gravierende Fehler in deren Aktionen findet man selten.

Die Rätsel im Spiel variieren innerhalb der verschiedenen Schwierigkeitsgrade, sind aber meist aus älteren Teilen der Serie übernommen worden.

Extrem nervig sind allerdings die Ladezeiten. Nach einer Zwischensequenz wird geladen, auch der Wechsel zwischen zwei Räumen wird von einer längeren Unterbrechung begleitet. Wenn ihr in "normaler" Geschwindigkeit spielt, kommen die Ladezeiten fast im Minutentakt, was die grandiose Atmosphäre schnell zerstören kann.

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