Test Just Cause

von Frank Roglmeier (16. Oktober 2006)

Sein Name, Rodriguez. Rico Rodriguez. Undercover-Agent der CIA, dessen Aufgabe darin besteht einen skrupellosen Diktator auf einer tropischen Insel zu stürzen. Schlüpft selbst in die Haut des Agenten und startet eine Revolution auf der wohl größten Gamewelt aller Zeiten. Avalance Studios verspricht auf sagenhaften 1.025 Quadratkilometern nonstop Action und Spannung pur. Aber kann "Just Cause" überzeugen oder ist es nur ein schwacher "GTA" Klon?

Rico im EinsatzRico im Einsatz

Story

Sonne, Strand, blauer Himmel und heiße Mädels, stehen für das Urlaubsparadies San Esperito. Doch für CIA Agent Rico Rodriguez ist der Urlaub noch in weiter Ferne. Ein machthungriger Diktator unterdrückt sein Volk und droht benachbarten Ländern mit einem skrupellosen Krieg. Denn mit einer mobilisierten Armee und hunderten von Massenvernichtungswaffen steht der 3. Weltkrieg vor der Haustür. Da können die Vereinigten Staaten von Amerika natürlich nicht tatenlos zusehen und schicken ihren besten Mann in die Region. Mit der Lizenz zum Töten bzw. zum Zerstören beginnt die Revolution auf San Esperito. Aber Rico ist nicht allein, je mehr Erfolge er feiert desto mehr steigt sein Ansehen unter den Einwohnern und Agent Rodriguez wird zum Volkshelden. Auch sein Auftraggeber, die CIA, lässt seinen Topagenten nicht allein, ob Waffennachschub oder tatkräftige Unterstützung, die CIA sorgt für Rückendeckung. So lasst die Revolution beginnen.

Auch Fallschirmspringen darf der HeldAuch Fallschirmspringen darf der Held

Freiheit pur

Das Erste, das dem Spieler sofort ins Auge sticht ist die gigantische Spielwelt. Sagenhafte 1.025 Quadratkilometer stehen zur freien Begehung zur Verfügung. Ob tropische Wälder, klare Flüsse, weiße Strände, belebte Städte oder drogenverseuchte Dörfer, "Just Cause" strotzt nur so vor Abwechslung. Zwar ist dies und jenes vom Gerne Konkurrenten "Grand Theft Auto" kopiert aber schaden tut dies dem Spiel keinesfalls. Auch das Missionsdesign kennen Fans der "GTA"-Serie bereits. Über Funk bzw. Telefon werdet ihr für Missionen angeworben, neben den 21 Hauptmissionen dürfen auch 112 Nebenmissionen abgewickelt werden, welche Killermissionen, Rennspiele, Liefermissionen usw. beinhalten. Das Beeindruckenste sind aber die ca. 120 Eroberungsmissionen, in denen ihr verschiedene Dörfer oder Stadtteile von der ortsansässigen Armee befreit. Dies hat anschließend den Vorteil, dass die Bevölkerung nun eindeutig hinter der Revolution steht und euch ab und zu tatkräftig in mehreren Missionen unterstützt.

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