Test Star Trek: Legacy

von Frank Roglmeier (03. Januar 2007)

Wenn Spieler an Science Fiction Videospiele denken, so ist Star Trek der erste Begriff der ihnen spontan ins Gedächtnis springt. Mit "Star Trek Legacy" beginnt nun die SciFi Ärea auch auf der Xbox 360. Aber diesmal nicht nur in einer "Star Trek" Serie, sondern in allen. Ob Enterprise, Voyager, Next Generation oder Raumschiff Enterprise, der Titel sorgt für reichlich Abwechslung. Aber reicht dies und kann der Titel seine Vorgänger toppen?

Die Borg, unterwegs zum nächsten Planeten der assimiliert werden mussDie Borg, unterwegs zum nächsten Planeten der assimiliert werden muss

Storyline(s)

Der neuste "Star Trek" Teil bringt das auf, was "Star Trek" Fans schon immer gewartet haben. Ein Spiel das alle TV Serien verbindet und zusammenschließt. "Star Trek Legacy" spielt im gesamten Universum der vielen TV Serien und Kinofilme, d.h. ihr schlüpft in die Rollen aller fünf Captains. Ob Archer, Kirk, Janeway usw., ein Traum aller Star Trek Fans geht somit in Erfüllung. Auch die Handlung streckt sich über alle Charaktere. Angefangen bei Archer, der mit seiner Flotte einen Giftangriff der remulanischen Armee auf eine Galaxie verhindern muss. Die Story wandert in regelmäßigen Abschnitten von Captain zu Captain, die alle in verschiedenen Zeiten leben. Trotz der enormen Zeitsprünge sind die Handlungsstränge verbunden so nutzen z.B. die Klingonen die von Giftgas ausgelöschten Planeten der Remulaner. Die Geschichte treibt sich bis zu Captain Picard und Janeway voran, die mit einer Borg Invasion alle Hände voll zu tun haben. Storymäßig kann der Titel fast schon mit einem Kinofilm mithalten.

Eine Raumstation der FörderationEine Raumstation der Förderation

Gameplay

Spielerisch wandert "Star Trek Legacy" auch auf einer neuen Ebene, der Titel sieht aus wie ein reines Actionspiel, ist es aber nicht. Es handelt sich eher um ein Strategiespiel. Ihr schlüpft dabei in die Rolle eines fest vorgegebenen Captain, den ihr übrigens nie zu Gesicht bekommt. Gespräche werden nur von Raumschiff zu Raumschiff geführt. Aber nicht nur ein Raumschiff befehligt ihr, bis zu vier Kriegsschiffe einer Flotte dürft ihr steuern, diese müsst ihr zwar freischalten aber erst mit mehreren Raumschiffen kommt das wahre "Star Trek" Feeling auf. Dabei dürft ihr aus bis zu 16 intergalaktischen Gleitern eure eigene Kriegsflotte zusammenstellen, ob Cruiser, Zerstörer, Warship usw. die Auswahl ist gigantisch. Ist eine Flotte zusammengestellt beginnt der Kampf ums Überleben im Universum. Über 20 Levels, die alle ca. eine Stunde dauern, warten auf den Spieler. Die Missionen versprechen allesamt Abwechslung pur, können dies aber nicht ganz einhalten. Eure Hauptaufgabe besteht eigentlich immer darin, den Gegner aufzuspüren und zu vernichten. Dabei sorgt auch die Umgebung für keinerlei Motivation, diese ist und bleibt immer die Gleiche. Leerer Weltraum mit Stationen der Gegner. Einige Levels in der Atmosphäre eines Planeten wären wünschenswert gewesen.

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