Test Star Trek Legacy - Seite 2

Der Warp AntriebDer Warp Antrieb

Hammerharte Steuerung

Wer die epischen Echtzeit-Weltraumschlachten auch richtig erleben will, der muss sich auf eine hammerharte Steuerung gefasst machen. Spieler die mit einer Steuerung á la "Gears of War" oder "Blazing Angels" überfordert waren, die können "Star Trek Legacy" getrost abschreiben, denn diese Steuerung hat es ordentlich in sich und überfordert so manchen Xbox 360 Controller. Das Problem ist, dass es zu viele Möglichkeiten gibt, ob Primärwaffe, Sekundärwaffe, Warp, Beschleunigung, Intergalaktische Bescheinung, Energieregelung usw., das verwirrt regelrecht. Auch die Steuerung der einzelnen Raumschiffe verläuft nicht ohne Probleme. Teilweise endet der Flug im Nichts. Das wichtigste jedoch, die Laserwaffen zielen zum Glück automatisch. Erfreulicher als die verkorkste Steuerung ist der lustige Mehrspielermodus, in dem ihr mit bis zu drei weiteren Spielern ein Online oder LAN Match austragt. In mehr als 20 Karten lassen sich Kämpfe mit allen Kriegsparteien ausführen, ob die Förderation, Borg, Klingonen usw. Leider fehlt ein richtiger Koop Modus, mit dem ihr die Missionen spielen könnt. Nur der Gefecht Bereich mit drei kleinen Modi ist verfügbar.

Die Schilder sind unten und sollten so schnell wie möglich repariert werdenDie Schilder sind unten und sollten so schnell wie möglich repariert werden

Grafik und Sound

Mit Spielen á la "Rainbow Six" oder "Gears of War" sind wir auf der Xbox 360 grafische Toptitel gewöhnt. "Star Trek Legacy" grenzt sich dort ein wenig von der Masse ab. Grafische Wundermassen darf und kann man hier leider nicht erwarten, was einzig und allein daran liegt, dass die Entwickler sich mehr der Story sowie dem anspruchsvollen Gameplay gewidmet haben. Aber allzu schlecht schneidet der neuste "Star Trek" Ableger in punkto Grafik nicht ab, die enorm detaillierten Raumschiffe sind ein Augenschmaus für "Star Trek" Fans jeder Generation. Auch die Explosions- und Lichteffekte begeistern in regelmäßigen Abständen. Schwach hingegen ist jedoch die Umgebung, diese sieht trostlos und leer aus. Ebenso schwächeln auch die vielen Zwischensequenzen, die nur in Echtzeit Grafik betrieben werden. Schön wäre es gewesen, wenn Szenen aus den Filmen oder TV Serien verwendet worden wären. Aber immerhin lässt sich der Sound in vollen Zügen loben, Geräusche der Faserwaffen oder Explosionen usw. sorgen für ein SciFi Gefühl, das bisher bei keinem Spiel der Fall war. Ebenso bringen auch die Originalsprecher der Serien im Spiel ein tolles "Star Trek" Feeling.

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