Test FIFA 2001

von Gerd Schüle (20. Januar 2001)

Im Bereich der Fußballsimulationen führt EA-Sports seit Jahren einsam und ohne ernsthafte Konkurrenz das Feld an. Vielleicht liegt es ja daran, dass die jährlich erscheinenden "FIFA"-Titel nicht gerade ein Vorbild an Innovationen waren. Trotzdem ist die Serie sehr beliebt und deshalb haben wir das seit kurzem erhältliche "FIFA 2001" gründlich unter die Lupe genommen. Was dabei herausgekommen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Fouuuuuul!Fouuuuuul!

Die wichtigste Nebensache der Welt

Entwickler von Sportspielen haben es sicherlich nicht allzu leicht. Da sich innerhalb einer Sportart wenig ändert, bleibt den Programmierern auch nicht viel Spielraum für Neues. So ist es auch bei "FIFA 2001", wo sich natürlich, wie in den Vorgängern, alles um den König Fußball dreht. Wer eine komplette Saison durchspielt, hat die Möglichkeit, eine der 300 zur Verfügung stehenden Clubmannschaften aus 16 Ligen zur nationalen Meisterschaft zu führen. Da innerhalb einer Saison auch die internationalen Wettbewerbe ausgespielt werden, kann man, je nachdem welche Mannschaft man übernimmt, auch noch einen internationalen Erfolg verbuchen. Und wer ganz gut ist, macht das Trippel komplett und holt sich auch noch den Pokalsieg. Außerdem stehen noch Nationalmannschaften bereit, die man in bereits vorhandenen oder selbst erstellten Turnieren zum Sieg führen darf. All dies hatte aber auch schon der Vorgänger zu bieten.

Nun kommt ein KonterNun kommt ein Konter

Schmerzlich vermisst

Leider fehlt auch in "FIFA 2001", genauso wie auch schon im Vorgänger, sowohl der bei vielen Fans sehr beliebte "Golden Goal-Modus", ebenso wie der gleichfalls sehnlichst erwünschte Hallenmodus, und das, obwohl beides schon einmal Bestandteil der Serie war. Dies wären durchaus Bereiche, in denen die Programmierer wirklich einmal neue Ideen entwickeln könnten. Diese Chance wurde aber leider wieder einmal nicht genutzt, was ich und mit mir sicherlich viele Fans der Serie sehr schade finden. Ein weiterer Punkt, den die Fans der Serie seit langem schmerzhaft vermissen, betrifft die taktische Einstellungen der Mannschaft. Aber statt in diesem Punkt dem Spieler endlich wie erwünscht mehr Freiheiten zu bieten, hat EA-Sports unverständlicherweise stattdessen die bisher dürftig vorhandenen Möglichkeiten noch weiter beschränkt. Dass da natürlich die ebenfalls dürftigen Statistiken auch nicht verbessert wurden, wundert da niemanden.

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