Test RCT 2 - Seite 2

Eine Achterbahn im DetailEine Achterbahn im Detail

Antik

Schon beim ersten Teil von "Roller Coaster Tycoon" war die isometrische 2D-Grafik nicht up-to-date, und da sie beim zweiten Teil unverändert übernommen wurde ist sie nun regelrecht antik. Hier hätten die Entwickler wenigstens einen Feinschliff vornehmen sollen, was aber aus unerklärlichen Gründen auch nicht geschah. Zwar sieht das Ganze nicht grottenhässlich aus, aber heutzutage geht es eben auch mit der bewährten isometrischen 2D-Grafik wesentlich besser. Wenigstens wurden die einzelnen Bahnen und Gebäude mit viel Liebe zum Detail gestaltet, aber die kümmerlichen Animationen reisen wirklich niemanden vom Hocker. Für einen eventuellen dritten Teil muss sich in diesem Punkt definitiv etwas ändern.

Essensstände bringen Geld in die KasseEssensstände bringen Geld in die Kasse

Gut kontrollierbar

Wenigstens in Sachen Sound haben sich die Entwickler ordentlich ins Zeug gelegt. Das gesamte Geschehen wurde mit den passenden Geräuschen ordentlich untermalt. Eine gute Idee ist es, dass man die Musik bei den einzelnen Bahnen nach Wunsch um- oder abstellen kann. Die erstklassige Mausbedienung des Spiels ist so lange erstklassig, bis man keine eigenen Bahnen entwirft. Wer das aber tun will, muss sich mit einer etwas fummeligen Steuerung herumplagen. Ansonsten gibt es aber in diesem Bereich nichts zu bemängeln. Obwohl das Spiel kein Tutorial enthält kommen normale Spieler auch ohne Lesen des akzeptablen Handbuchs sehr schnell zurecht. Da alles recht gut und logisch aufgebaut ist, werden sich auch Anfänger sehr rasch zurechtfinden.

Meinung von Gerd Schüle

Obwohl es in "Roller Coaster Tycoon 2" gegenüber dem Vorgänger bis hin zur Grafik kaum Änderungen gegeben hat, tritt der große Suchtfaktor des Spieles trotzdem schon nach kurzer Zeit wieder ein. Es macht einfach ungeheuer Spaß, einen gut funktionierenden Freizeitpark zu erstellen und zu leiten. Dank des exzellenten Mikromanagements kommt dabei nie Langeweile auf. Richtig spannend ist trotz der in diesem Bereich etwas fummeligen Bedienung das Entwerfen eigener Bahnen. Da das Spiel einen hervorragenden Zugang bietet, ist es vor allem auch für Anfänger bestens geeignet. Ob sich die Ausgabe von knapp 50,- € allerdings auch für die Besitzer des Vorgängers rentiert ist eher fraglich.

77

meint: Optisch nagt der Rost am Rummelsimulator, doch spielerisch steckt viel drin. Die Änderungen zum Vorgänger sind allerdings winzigst.

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