Test Tachyon - The Fringe

Der Weltraum ist groß. Überschaubarer ist da die Auswahl an Weltraum-Actionsimulationen. Novalogic, sonst eher bekannt für Panzer- und Hubschraubersimulationen, wagt mit "Tachyon - The Fringe" den Schritt in das in letzter Zeit etwas vernachlässigte Genre und stellt sich dem Kräftemessen mit hochkarätiger Konkurrenz wie "Starlancer" oder "Freespace 2". Wie das Spiel abschneidet, erfahrt Ihr in unserem Test.

Story: In der Zukunft ist es durch die Erfindung der Tachyonenbeschleunigung möglich geworden, riesige Distanzen im All mittels der Tachyon-Sprungtore innerhalb kürzester Zeit zurückzulegen. Diese Technologie hat es möglich gemacht, große Teile des Weltalls zu besiedeln. Jedoch tobt ein erbitterter Machtkampf zwischen riesigen Konzernen. Die völlige Anarchie wird nur von einer Weltraumpolizei namens "Star Patrol" verhindert. Inmitten dieser Spannungen befindet man sich als Jake Logan, ein unabhängiger Pilot, der Aufträge für Geld erledigt. Das Spiel beginnt mit einem Tutorial, das einem die umfangreiche Bedienung des Raumgleiters beibringt. Außerdem kann man eine Übungsmission absolvieren, bei der die Steuerung des Schiffes geübt werden kann. Hat man dies hinter sich gebracht, kann zwischen verschiedenen Angeboten gewählt werden. Nach einigen Missionen wird Jake aufgrund eines Missverständnisses als Verdächtiger in die Außenbezirke des Alls verbannt.

Bei einem solchen Landemanöver kommt echtes Weltraumfeeling auf.Bei einem solchen Landemanöver kommt echtes Weltraumfeeling auf.

Logan bekommt ein schlechteres Schiff verpasst, darf sich aber innerhalb des Außenbezirks (Fringe) aber frei bewegen. Nun muss man sich entscheiden. Schlägt man sich auf die Seite des mächtigen GalSpan-Konzerns oder kämpft man für die Bora-Minengesellschaft. Für jede Seite gibt es an die 40 Aufträge, die jedoch nicht alle erledigt werden müssen. Kernmissionen, die die Story vorantreiben, müssen erfolgreich beendet werden, bei anderen Missionen darf man auch mal versagen.

Vor jedem Auftrag kann man sein Schiff mit dem Geld, das bei vorherigen Aufträgen verdient wurde, aufrüsten. Von Radargeräten über verstärkte Nachbrenner bis zu Zielsystemen gibt es, was das Herz begehrt. Lediglich ein paar mehr Sorten Raketen und Waffen hätten es ruhig sein dürfen. Wenn Jake genug Geld verdient hat, kann man auch mehrere Schiffe besitzen. Jedoch werden neue Schiffe, Waffen und Systeme erst nach und nach verfügbar. Wurden in einer Region alle Aufträge erledigt, erhält man den Code zu einem Mega-Sprungtor, durch das man in eine andere Region kommt. Diese besteht aus mehreren kleinen Sektoren, die ebenfalls durch Sprungtore verbunden sind. Hat man den aktuellen Auftrag in einem Sektor erledigt oder alle Gegner beseitigt, darf per Autopilot in de nächsten Sektor gesprungen werden. Aus dem Staub machen kann Logan sich jedoch nur, indem er manuell durch das Sprungtor fliegt. Bevölkert werden die Sektoren von Piloten gegnerischer Konzernen oder auch von Piraten.

Die Gegner werden im Laufe des Spiels stärker, wem es trotzdem zu einfach ist, kann den Schwierigkeitsgrad auch auf Mittel oder Schwer stellen. Die Reise durch das All führt in die verschiedensten Regionen. In der Twilight-Region macht einen der Nebel das Leben schwer, im Spielerparadies New Las Vegas kann man am einarmigen Banditen sein Geld ausgeben. Außerdem besteht hier die Möglichkeit, an der Arena, einer Art moderner Gladiatorenkämpfe, teilzunehmen. Jake tritt ein einem Sektor gegen verschiedene Gegner an und kommt bei jedem Sieg eine Runde weiter, vorausgesetzt, er schafft die Qualifikation. Am Ende winkt ein saftiger Preis. Die Aufträge sind solide designt und bieten eine Menge Abwechslung, nicht zuletzt wegen der vielen verschiedenen Auftraggeber. Von der Gilde der Wissenschaftler bis zum Casinobesitzer, der sein Geschäft durch die sich in der Nähe aufhaltenden Piraten gefährdet sieht, bekommt man Aufträge angeboten, die natürlich genau erläutert werden.

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