Test Medal of Honor: Allied Assault

von Philipp Frick (08. April 2002)

Ego-Shooter, die genug Neues bieten, um nicht im Meer der Gewöhnlichkeit unterzugehen, sind in unseren Tagen sehr selten geworden. "Medal of Honor: Allied Assault" lässt sich dieser Kategorie zuordnen und bietet obendrein noch hervorragende Technik. Mehr dazu lest ihr in unserem Test.

In solchen Ruinen verstecken sich ScharfschützenIn solchen Ruinen verstecken sich Scharfschützen

Es herrscht Krieg

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Lt. Mike Powell, amerikanischer Offizier der alliierten Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Insgesamt über 30 Levels warten darauf, erforscht zu werden. Dabei sind die Programmierer mit erstaunlich viel Liebe zum Detail zu Werke gegangen. Denn die beklemmende Atmosphäre des Kriegsszenarios wirkt sehr real, zu vergleichen mit Kriegsfilmen wie "Der Soldat James Ryan". So wird in einem Level die Landung an der Küste der Normandie nachgestellt, bei der der Spieler die Aufgabe hat, vom Landungsboot zum Strand vorzustoßen und in den feindlichen Bunker vorzudringen. Selbstverständlich bist du als Leutnant nicht der Anführer, der Captain sowie andere Soldaten und Feldärzte sind bei dieser Aufgabe mit von der Partie.

Mit diesem Panzer ist nicht zu spaßenMit diesem Panzer ist nicht zu spaßen

Leveldesign vom Feinsten

Die 30 Levels sind auf insgesamt 6 große Missionen verteilt, die jeweils eine Gesamtaufgabe an einer Location darstellen. So ist der eben erwähnte Normandieangriff nur ein Level der zweiten Mission. Im nächsten Level muss beispielsweise hinter den feindlichen Linien ein Pilot gerettet werden. Die Missionen werden in einer Missionsbesprechung vorgetragen, die Aufgaben in den einzelnen Levels in einem Brief von den Vorgesetzten gezeigt. In jedem Level müssen einzelne Teile nacheinander erfüllt werden, um weiterzukommen. So muss zum Beispiel erst ein Panzer in die Luft gesprengt werden, danach ein Kontaktmann gesucht und mit dessen Hilfe in ein besetztes Gelände eingedrungen werden. Die Aufgaben sind sehr unterschiedlich und sorgen deswegen für viel Abwechslung. Lässt sich der eine Level mit Haurucktaktik lösen, müssen bei anderen beispielsweise zuerst Wachen mit dem Scharfschützengewehr ausgeschaltet werden oder man muss schleichen, um der feindlichen Übermacht aus dem Weg zu gehen.

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