Test

Resident Evil 4

10. Nov 2005

Das Böse beginnt:

Die Waffenauswahl ist riesig.

Umzingelt von bösartigen und zombieähnlichen Dorfbewohnern beginnt das Spiel. In der Rolle des Leon S. Kennedy kämpft ihr um euer Leben. Rohe Waffengewalt ist gefragt, denn mit Worten allein lassen sich die Gegner nicht besänftigen. Gegner die euch ans Fleisch wollen bzw. nach eurem Leben trachten dürft ihr euch mit Pistolen, Schrotflinten, Maschinenpistolen, Scharfschützengewehren und verschiedenen Granaten vom Leib halten. Wie in einem typischen Action-Adventure ist das Schießen nicht alles im Spiel. Es gilt auch knackige Rätsel zu lösen, die es ordentlich in sich haben. Nebenbei müsst ihr immer auf der Hut sein, bevorzugt in Zwischensequenzen, ab und zu erscheint am unteren Bildschirmrand eine kleine Tastenkombination die ihr dringend drücken solltet, sonst segnet der Hauptcharakter das Zeitliche, wirft z.B. ein Endgegner ein Messer auf Leon müsst ihr die L1 + R1 Tasten drücken damit Leon ausweicht. Dies zerrt ab und zu stark an den Nerven, denn wenn gerade eine Zwischensequenz startet, bedeutet dies für den Spieler eigentlich eine kurze Erholung. Aber dank des tollen Speichersystems startet das Spiel dann nicht am letzten Speicherpunkt sondern am letzten Checkpoint, die sehr gut verteilt sind. In Sachen Abwechslung sorgt "Resident Evil 4" ebenfalls für einen tollen Spielespass, neben einer zweiten Spielfigur, die ihr im Hauptspiel noch steuern könnt, dürft ihr beim Waffenhändler kleinere Minigames spielen um euren Goldvorrat ein wenig aufzustocken.

Neuerungen:

Endgegner gibt es sehr viele im Spiel.

Wer "Resident Evil 4" zum ersten Mal anspielt wird nie glauben dass es sich um ein Spiel aus Capcom's "Resident Evil" Reihe handelt. Denn der Titel hat eine radikale Komplettüberholung hinter sich. Spieler die damals ihre Probleme mit der Steuerung und der steifen Kameraperspektive hatten, werden am vierten Teil ihre volle Freude haben. Neben einer gigantischen Grafik, einer riesigen Spielewelt, neuen Feinden und altbekannten Freunden usw. wurden auch die Kritikpunkte aus den Vorgängern ausgebessert. Bestes Beispiel hierfür sind die Ladezeiten, die immer auftraten wenn der Spieler den nächsten Raum betrat, dies fällt nun völlig weg. Geladen wird nun nur noch beim Betreten neuer Bereiche wie z.B. einer Höhle usw. Auch die Kamera ist nun deutlich flotter, diese folgt Leon und zeigt die Sichtweise über Leon's rechte Schulter und bleibt nicht wie bekannt nur an einer Stelle stehen. Dadurch verbessert sich die Steuerung ebenfalls, die nun ein genaues Zielen und Laufen ermöglicht. Zu den vielen Neuerungen zählt auch ein Waffenhändler. Dieser verfolgt Leon durch das komplette Spiel. Mit Gold, das tote Feinde hinterlassen, lassen sich beim Händler Waffen, Upgrades und kleinere Hilfsmittel für den Kampf erwerben, welche ihr auch bitter für das Überlebt benötigt.

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