Test S.W.I.N.E.

von Gerd Schüle (16. November 2001)

Hasen sind friedliebende Tiere und haben im Krieg nichts zu suchen. Pustekuchen! Im neune Echtzeitstrategie-Spiel "S.W.I.N.E." treten Charakterschweine gegen Möhren fressende Hoppelhasen an. In unserem Test erfahrt ihr, ob das neue Spiel des Publishers "Fishtank" mehr auf dem Kasten hat, als nur ein völlig abgedrehtes Szenario.

Alles Gute kommt von obenAlles Gute kommt von oben

Krieg im Rübenland

Im Schweineland gibt es viel zu viele Arbeitslose. Und ob das nicht schon genug wäre, geht den Borstenviechern auch noch das Futter aus. Im Rübenland, der Heimat der Hasen, sprießen dagegen die Möhren wie das allseits bekannte Hollandgemüse. Da hilft nur eins: Invasion. Gedacht, gesagt, getan, schon nach kurzer Zeit stehen die Schweins unter Befehl des General Eisenhauer vor den Toren der Hauptstadt Rübesheim. Weil die Hasen sehr schnell bemerkt haben, dass sie die Schweine nicht in einem Frontalangriff besiegen können, greifen sie zu einer List. Aus dem Rest der Streitkräfte bilden sie eine schlagkräftige Truppe, mit der sie dem Feind in den Rücken fallen wollen, um ihn dadurch vom Nachschub abzuschneiden. Als Spieler schlägt man sich entweder auf die Seite der Schweine und führt einen Angriffskrieg oder man schlüpft in die Rolle der angegriffenen Hasen, um einen Guerilla-Krieg gegen die Schweinebesatzer zu leiten, indem man ihre Wiederstandsgruppe befehligt.

Bald gibt´s HasenbratenBald gibt´s Hasenbraten

Action statt Aufbau

Nicht nur das abgedrehte Szenario unterscheidet "S.W.I.N.E." vom Gros des Echtzeit-Genres, sondern auch die Tatsache, dass es bei diesem Spiel keinen Basisaufbau und Ressourcenmanagement gibt. Für erfolgreich erledigte Aufgaben erhält man Strategiepunkt, mit denen man vor oder während einer Mission neue Truppen einkaufen kann. Überlebende Einheiten nimmt man mit in die nächste Mission. Deshalb ist es wichtig, dass die eigenen Verluste nicht zu hoch sind. Zudem erhalten die Einheiten durch Abschüsse von Gegnern Erfahrungspunkte, durch die sie zu Veteranen oder gar zur Elite aufsteigen. Die Erfahrungsstufe einer Einheit wirkt sich dann sofort auf die unterschiedlichen Werte wie Schaden, Rüstung, Sprit und Munitionsvorräte aus. Es ist darum höchst bedauerlich, wenn eine Veteran- oder gar eine Elitetruppe ins Gras beißt. Trotzdem ist ein allzu vorsichtiges Vorgehen nicht immer möglich, da man des öfteren unter Zeitdruck steht. Wenigstens ist es zu jeder Zeit möglich, das Spiel abzuspeichern.

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