Test In 80 Tagen um die Welt

von Tobias Stolle (29. November 2005)

"In 80 Tagen um die Welt" dürfte doch fast jedem von euch bekannt sein als ein Meisterwerk des französischen Schriftstellers Jules Vernes, das auch des öfteren verfilmt wurde. Nun hat sich Frogwares daran gemacht, diese Idee in ein Adventure Spiel umzuwandeln, das den Spieler mit einer guten Mischung aus Witz und Rätseln einmal komplett um den Globus schickt und das Erbe Jules Vernes auf eine spielerische Art neu aufleben lässt. Ob es sich lohnt, die Koffer zu packen, erfährst du hier.

Die Story

Als Oliver Lavisheart erfährst du in dem Intro, dass deine Eltern dir eine Frau ausgesucht haben. Da du überhaupt keine Lust auf diese arrangierte Hochzeit hast, kommt dir der kleine Vorschlag deines Onkels gerade recht. Angeblich gehören eurem Blutsverwandten die Patentrechte von vier wichtigen Erfindungen, welche über die ganze Welt verstreut liegen und die Oliver zwecks einer Wette finden muss. Da dieser sein Haus, seine Ehre und all sein Geld verwettet hat, muss man ihm natürlich hilfreich zur Seite stehen. 20 Jahre nach Phileas Fogg, der jene legendäre Reise antrat, nimmst du dir nun dieses Vorhaben nochmals vor. Die geheimnisvollen Dokumente, um die sich die ganze Geschichte des Spiels dreht, befinden sich in den vier Großstädten Kairo, Bombay, Yokohama und San Francisco.

Mit dem Elefanten gehts schnellerMit dem Elefanten gehts schneller

Verschiedene Modi

So beginnen wir mal bei den 3 Schwierigkeitsgraden. Im Leichtesten kannst du solange trödeln wie du willst. Bei den beiden anderen sitzt dir der Zeitdruck unerbittlich im Nacken. Generell sind ca. 30 Min Spielzeit 24 Std. im Spiel. Da du, wenn du im Vergleich zu Phileas Fogg zu viel Rückstand hast, verlierst, ist schnelles aber gezieltes Handeln angesagt. Aber in Hektik verfallen ist auch der falsche Weg, da du im Laufe des Tages ermüdest und das ist sehr realistisch. Ständiges Rennen verbraucht deine Energie weit schneller, als wenn du zum Beispiel mit einem der vielen Fortbewegungsmittel unterwegs bist. Zudem sinkt Olivers Energiebalken im schwierigsten Modus schneller ab. Das kannst du mit Essen und Schlafen abwenden. Ist die Energie verbraucht, schläfst du im wahrsten Sinne des Wortes im Stehen ein. Allen Anfängern kann ich nur raten, wirklich zuerst auf dem einfachsten Modus zu üben, denn die Rätsel brauchen Zeit und Zeit ist in diesem Spiel ein knappes Gut.

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