Test Battlefield 2 - Armored Fury - Seite 2

Es durfen nun sogar Zivilfahrzeuge genutzt werden.Es durfen nun sogar Zivilfahrzeuge genutzt werden.

Drei neue Maps - war es das?

Da das neuste Booster Pack "Armored Fury" nur knappe zehn Euro kostet, muss man eigentlich nicht arg viel erwarten. Aber der Vorgänger "Euro Force" bewies uns das krasse Gegenteil. Drei neue Maps, drei neue Fahrzeuge, sechs neue Waffen und eine neue Kriegspartei, eigentlich ganz okay für nur schlappe zehn Euro. Aber was bietet "Armored Fury" für diesen Betrag? Die Antwort, deutlich weniger, nur drei neue Maps und sechs neue Fahrzeuge sowie zwei neue Lufteinheiten. Neue Waffen, neue Einheiten usw. sucht der Spieler hier leider vergebens. Aber dennoch sollten die drei Maps erwähnt werden, denn diese haben es ordentlich in sich, diesmal konzentrieren sich die Karten nämlich deutlich auf Boden- und Luftfahrzeuge. Der Schauplatz der drei Karten sind die Vereinigten Staaten die von den MEC und den Chinesen infiltriert wurden. Zu den besten der drei Maps zählt die Karte Operation Road Rage, diese führt euch nördlich von Washington zu einem Autobahnkreuz, das die MEC unter Kontrolle hat. Eine Map ideal für Hinterhalte, Luftangriffe und Artillerieschläge. Die zwei weiteren Karten sind Operation Harvest, in der ihr euch durch Kornfelder in Richtung New York durchschlagen müsst, und Midnight Sun, angesiedelt in Alaska müsst ihr die Chinesischen Truppen zurückschlagen, welche ein Freudenfest für Sniper und Panzerabwehrsoldaten darstellt.

Der Jagdbomber, große Durchschlagskraft aber sehr träge und langsamDer Jagdbomber, große Durchschlagskraft aber sehr träge und langsam

Und nun?

Um neben den neuen Karten auch ein wenig Hauch von Abwechslung zu spüren, wurden "Armored Fury" noch neue Fahrzeuge spendiert, die hauptsächlich die amerikanische Partei nutzen darf. Da sich die drei neuen Karten deutlich auf den Kampf zwischen Fahrzeugen konzentrieren, darf mit High-Tech pur gestartet werden. Für den Kampf in den Lüften kann auf den Littlebird, einen sehr kleinen aber auch sehr wendigen Helikopter, sowie einem Jagdbomber zurückgegriffen werden, welche beide ihre Vor- und Nachteile haben, was einen dicken Pluspunkt für die Spielbalance bringt. Auch die Bodenfahrzeuge können sich über Nachwuchs freuen, so stehen neue Panzer, mobile Luftabwehrfahrzeuge, Jeeps usw. zur Verfügung. Der Spieler darf sogar in Zivilfahrzeuge einsteigen, was aber absolut keinen Vorteil bringt, da diese nicht gepanzert sind. Sie dienen nur zur Fahrt von Punkt A zu Punkt B. Auch wenn die vielen neuen Fahrzeuge ein wenig Abwechslung bringen, so merkt der Spieler sehr schnell dass dies zu wenig ist. Ein wenig schade, vielleicht liegt dies auch daran, dass die meisten "BF 2" Entwickler mit der Programmierung des Nachfolgers "Battlefield 2142" beschäftigt sind.

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