Test Wizards & Warriors

Ältere Rollenspieler unter uns, die nicht erst durch " **Diablo" und "Baldur's Gate" das lange Zeit vernachlässigte Genre entdeckten, erinnern sich bestimmt noch an die legendäre "Wizardy"-Reihe. Nach vielen Jahren ist ihr Spieldesigner D. W. Bradley nun mit einer Fortsetzung zurück. Was uns bei diesem Sequel erwartet, erfahrt ihr in unserem Bericht.**

Auch Unterwasser lebt sich´s gefährlich.Auch Unterwasser lebt sich´s gefährlich.

Spielbeginn

Zu Beginn darf sich der Spieler einen eigenen sechsköpfigen Heldentrupp aus verschiedensten Klassen und Rassen zusammenstellen. Wenn eine gelungene Mischung aus Kämpfern, Magiern und Dieben gefunden ist, beginnt das Abenteuer in einem Dorf namens Valeia im Fantasyland Gael Serran. Dort gilt es erst mal die Party mit dem spärlich vorhandenen Gold neu einzukleiden und zu bewaffnen. Alsbald bekommt man dann auch seinen ersten Auftrag, nämlich einen nahegelegenen Friedhof zu untersuchen und von allerlei untoten Skeletten zu befreien. Die Story des Spiels ist typisch für ein klassisches Rollenspiel. Wie immer gibt es Gute und Böse. Leider hat sich das Gleichgewicht inzwischen zugunsten des Bösen verschoben, so dass nun der Computerspieler einschreitet, um die dunklen Mächte zu besiegen. In "Wizards & Warriors" kann das Gleichgewicht nur mit dem mächtigen Schwert Mavin wiederhergestellt werden. Dessen Suche ist eines der Hauptziele des Spiels.

Natürlich sind Skelette wieder mit von der Partie.Natürlich sind Skelette wieder mit von der Partie.

Spielverlauf

Wie in den meisten Rollenspielen, gibt es einen Haupthandlungsstrang mit Quests und Aufgaben, die man unbedingt erfüllen muss, um das Spiel durchzuspielen. Zusätzlich werden jedoch Unmengen von Nebenquests angeboten, die durch wertvolle Gegenstände und zusätzliche Erfahrungspunkte locken. Wird der (regelbare) Schwierigkeitsgrad zu hoch, gibt es die Möglichkeit, das Spiel nochmals zu beginnen - allerdings mit der bereits erfahrenen Heldentruppe - und so zusätzlich Erfahrungspunkte zu ergattern. Gekämpft wird wie eh und je bei "Wizardy" aus der Ich-Perspektive, wahlweise in einem verkappten Rundenmodus, d. h. die Gegner stürmen zwar heran und schlagen sofort los, warten aber dann artig bis der Spieler seine Aktion ausgeführt hat, bevor sie den nächsten Angriff ausführen, oder im normalen Echtzeitmodus.

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