Test Metal Gear Solid 3 - Subsistence

von Florian Funk (01. Oktober 2006)

Ähnlich wie auch schon "Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty" bleibt auch "Metal Gear Solid 3: Snake Eater" nicht von einer quasi Neuauflage verschont. Der Name "Metal Gear Solid" ist Programm, und so liefert Konami rund 1,5 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Megasellers nun Nachschub für Serienfans. "Metal Gear Solid 3: Subsistence" ist im Grunde genommen nichts anderes als eine verbesserte Version des bereits bekannten Spieles, die mit einigen Neuerungen zum Neukauf animieren soll. Ob dieser sich für Kenner des dritten Teiles wirklich lohnt klären wir auf folgenden Seiten auf.

Operation Snake EaterOperation Snake Eater

Back into the Jungle

Wie schon in der Erstauflage verschlägt es den Superagenten "Snake" in die Flora und Fauna des sovjetischen Großreiches in der Zeit des Kalten Krieges. Nach dem quasi Tutorial Kapitel in welchem Snakes Mentor "The Boss" zum Feind überläuft wird dieser erneut in den Dschungel geschickt um The Boss, der Cobra Einheit und einer Geheimwaffe namens "Shagohod" den Gar auszumachen. Erste offensichtliche Neuerung liegt hier wohl ganz klar in der neuen Kameraperspektive, die Snake nun nicht mehr stur aus der Draufsicht zeigt sondern über eine 360° drehbare Kamera verfügt, die eingefleischten Schleichnasen ganz neue Perspektiven in den Tiefen des Urwaldes offenbart. Hierbei sei jedoch gesagt, dass auch die alte Perspektive via Buttonklick noch verfügbar ist. Am Gameplay ist ansonsten alles unverändert. Wer den, bzw. die Vorgänger kennt wird sich ohne Einlernphase spielend leicht zurecht finden. Und nach wie vor bleibt es ganz euch überlassen wie ihr den zugegebenermaßen recht geradlinigen Weg durch den Dschungel bestreitet. Ob unauffälliger Schleicher oder als Konfrontation suchender Rambo, nur selten gibt es einen Königsweg. Lediglich die Bosskämpfe mit der Cobra Einheit oder dem jungen Revolver Ocelot erfordern eine bestimmte Vorgehensweise.

Massenweise FilmmaterialMassenweise Filmmaterial

Filmreich inszeniert

Besonderheit des dritten Teiles war natürlich die sehr emotionale Erzählung der Backgroundstory, die beinahe 50% der Gesamtspielzeit für sich einnimmt. "Metal Gear" Kritiker werden hier wohl nach wie vor einen der größten Kritikpunkte sehen, denn neben den Zwischensequenzen dominieren vor allem auch die Codec-Gespräche. Dafür brilliert "Metal Gear Solid: Subsistence" wie auch schon die Erstauflage des dritten Teiles mit exzellenter Sprachausgabe und einem orchestralen Soundtrack, der innerhalb des Genres seinesgleichen sucht, und einen Sam Fisher alt aussehen lässt. Technisch wie auch spielerisch sind keine Unterschiede zur Erstauflage auszumachen, was nach 1,5 Jahren insofern aber zu verkraften ist, wenn man bedenkt das "Metal Gear Solid 3" für ein PS2 Spiel doch sehr ansehnlich ausgesehen hat. Nette Effekte wie bildschirmfüllende Explosionen, Spiegelungen und Blendeffekte tun ihr übriges zum nach wie vor rundum gelungenen optischen Eindruck. Besonders die Sumpfgebiete mit ihren trüben Nebelschwaden haben es mir ganz besonders angetan, aber auch das Waldgebiet im Kampf mit "The End" ist nach wie vor ein optischer Hochgenuss.

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