Test YetiSports Arctic Adventure

von Clemens Eisenberger (02. September 2005)

Seit Sony die Eye Toy Kamera herausgebracht hat, haben immer mehr Firmen auch Spiele dazu entwickelt. Die meisten dieser Spiele sorgten für grenzenlosen Partyspaß, waren aber auch alleine recht lustig. Ob sich das mit dem neuen "Yetisports Arctic Adventure" von JoWood genauso verhält erfahrt ihr in unserem Test.

Das Fliegen ist recht anstrengendDas Fliegen ist recht anstrengend

Eye Toy typisch

Wie der Name schon sagt spielt "Yetisports Arctic Adventure" in der Arktis. Im Menü erwarten euch Minispiele wie Pinguintennis, Snowboarden, Free Flighing, Pinguin Flighing und noch einige andere. Insgesamt habt ihr die Auswahl zwischen sechs verschiedenen Minispielen. Beim Snowboarden beispielsweise, ist eure Geschicklichkeit gefragt. Als Eisbär rutscht ihr auf einer Eisscholle einen Berg hinunter, wobei ihr einerseits zahlreichen Hindernissen ausweichen müsst und andererseits auch noch zahlreiche Boni einsammeln könnt. Ganz anders ist dagegen das Pinguintennis. Hier sind Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit angesagt. Dabei spielt ihr gegen einen Eisbär und müsst rechtzeitig die Pinguine, die dabei als Tennisbälle missbraucht werden, zurück übers Netz schlagen. Das Free Flighing ähnelt dem Snowboarden vom Spielziel her sehr stark, nur dass es nicht auf dem Boden sondern in der Luft stattfindet. Mit einer Möwe fliegt ihr einen Parcours ab und müsst darauf achten, nicht abzustürzen, nicht gegen Eiswände zu fliegen und nicht von Schneebällen getroffen zu werden. Aber gleichzeitig müsst ihr auch in regelmäßigen Abständen Ringe passieren und noch schneller sein als eure Konkurrenten.

Pinguintennis ist das einzige Spielchen das richtig Spaß machtPinguintennis ist das einzige Spielchen das richtig Spaß macht

Lieblose Gestaltung

Sicherlich hört sich das Ganze jetzt recht abwechslungsreich an, ist es aber nicht! Dazu kommt noch, dass die Entwickler auch auf technischer Seite versagt haben. Die Arktis wurde lieblos zusammengebastelt und ist nur ein eintöniges Weiß in Weiß. Auch die Animationen sind kein bisschen besser. Sämtliche Akteure bewegen sich steif und eckig. Viel schlimmer wirkt sich jedoch die schlechte Steuerung auf den Spielspass aus. Sämtliche eurer Steuerungsbefehle werden nur ziemlich unpräzise und träge umgesetzt. So wird zum Beispiel das Snowboard fahren beinahe unmöglich. Auch die Flighing Disziplinen sind extrem hart. Mit euren Armen simuliert ihr das Flügelschlagen, haltet ihr sie ausgestreckt gleitet ihr Doch wer schafft es schon drei Minuten oder gar länger seine Arme ausgestreckt zu halten?! Bleibt eigentlich nur noch der Sound. Im Menü nervt dieser gleich mit einer extrem ätzenden Hintergrundmusik. In den Spielen läuft diese glücklicherweise nicht. Die Hintergrundgeräusche könnten ebenfalls besser sein, sind aber gerade noch annehmbar.

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