Test Medieval 2 - Seite 3

Bis zu 10.000 Einheiten pro Volk können an der Schlacht teilnehmen.Bis zu 10.000 Einheiten pro Volk können an der Schlacht teilnehmen.

Neuerungen:

"Medieval 2" wäre kein zweiter Teil wenn dieser nicht über Neuerungen und Verbesserungen verfügen würde. Diese sind fast unzählbar und meistens nur von positiver Natur. Die erste Neuerung fällt im Mittelalter auf, da damals der Papst mit seinen Forderungen herrschte setzt der Titel dort an. Neben dem typischen Rat, der euch Befehle und Missionen gibt fordert der Papst auch öfters einen Gefallen. So müssen Kirchen erbaut, Priester ausgebildet und der Glaube verteilt werden. Ebenso mischt sich der Papst auch in Kriegshandlungen ein, setzt ihr zur Schlacht gegen eine katholische Region an so werdet ihr vom Papst exkommuniziert d.h. somit werdet ihr zum Freiwild für christliche Fürsten. Neu ist auch die verbesserte KI, eine schnellere Reaktion, ein besserer Kampfstyle usw. sorgt für besser kontrollierbare Einheiten. Leider gibt es daran kleinere Fehler, Einheiten bleiben plötzlich stehen und verteidigen sich nicht. Daher solltet ihr immer die Einheiten im Auge belassen. Auch die Attentäterfunktion wurde ausgebaut, Agenten können nun Einheiten, Burgen und Städte infiltrieren und den Oberbefehlshaber töten, was zum Putsch im Volk führen könnte. Auch der Ausbau der Städte ist komplett neu. Ihr könnt nun entscheiden wie sich die Stadt entwickelt, ob eine Militärburg oder eine Handelstadt entsteht. Im Vergleich zu den Vorgängern sind die Änderungen einfach nur genial.

Verteidigt die Burg.Verteidigt die Burg.

Technisch:

Technisch lässt sich über "Medieval 2 - Total War" nur positives verlauten. Grafisch ist der Titel eine absolute Wucht, auf dem ersten Blick sieht die Grafik zwar ein wenig altbacken und eckig aus. Bedacht werden sollte jedoch das sich bis zu 20.000 Figuren das Schlachtfeld teilen. Zudem sind die Einheiten mit einer grenzenlosen Details gespickt, ob das glänzende Schwert, das schnaufende Pferd oder die wackelnde Rüstung. Die Entwickler dachten wirklich an alles. Zudem ergeben sich Explosions-, Licht- und Schatteneffekte absolut erstklassig. Zwar könnte man heutzutage grafisch ein wenig mehr raus kitzeln aber dadurch wären Spieler ohne High-End Computer definitiv benachteiligt. Auch der Sound sowie die Musikhintermalung sind erstklassig. Die stimmungsvollen orchestralischen Untermalungen der Schlachten passen ideal zum Kampf. Ebenso ist die deutsche Synchronisierung absolut wunderbar. In Sachen Steuerung hat sich nichts getan, diese wurde 1:1 von den Vorgängern übernommen. Kinderleicht geht dieser von der Hand, zudem erleichtern Tastenkürzel das Vergnügen ungemein. Technisch lässt sich also nur eines sagen, "So muss ein Nachfolger sein".

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