Test Age of Empires 3 - The Warchiefs

von Salome Schüle (31. Oktober 2006)

Auf in den Westen! Schon im Hauptspiel "Age of Empires 3" entführte eine kuriose Geschichte um die Familie Black die Spieler in die neue Welt - und das mit Erfolg, die Verkaufszahlen konnten sich sehen lassen. Mit "Age of Empires 3 - The War Chief" steht nach einem vollen Jahr endlich auch das AddOn dazu in den Regalen. Der Treck zieht weiter, ob sich's lohnt erneut dabei zu sein, erfahrt ihr hier.

Zumindest zahlenmäßig überlegen...Zumindest zahlenmäßig überlegen...

Die Geschichte geht weiter

Wie im Hauptspiel ranken sich auch die 2 neuen Kampagnen aus "Age of Empires 3 - The War Chief" mit insgesamt 15 Missionen um die Familie Black. Dieses Mal dürft ihr als Nathaniel Black ausziehen, trefft mit diesem auf Georg Washington und kämpft mit dem berühmten amerikanischen General um die Unabhängigkeit gegen die Briten. Die Missionsziele können sich sehen lassen, so dürft ihr nicht nur , genretypisch, große berühmte Schlachten schlagen, sondern müsst mit List und Tücke feindliche Lager erobern oder die eigenen entführten Arbeiter retten. Dabei trefft ihr auf insgesamt 3 neue Völker, allesamt Stämme der Indianer: die Sioux, die Irokesen und Azteken. Interessant ist, dass die drei Stämme sich stärker unterscheiden, als alle anderen Völker des Spiels. Allesamt dürfen ihre Arbeiter um ein Feuer Kriegstänze tanzen lassen um sich Boni zu sichern. In ihren Kampfstilen hingegen sind sie verschieden wie Tag und Nacht, während Sioux mit starkem Fußvolk bzw. Reiterei auf einen schnellen Sieg angewiesen sind, bauen sich die Azteken hinter dicken Mauern geschützt eine möglichst große Armee auf. Gerade darum ist es wirklich Schade, dass die Indianer sowohl auf gegnerischer als auch auf eigener Seite eigentlich nur im freien Spiel so richtig zum Zug kommen, da sie in der Kampagne bedauerlicherweise kaum Platz fanden.

Im Galopp dem Feind entgegenIm Galopp dem Feind entgegen

Revolution

Außer den Indianern ist auch die Revolution, die ihr in der Story leibhaftig miterleben dürft ein wichtiger neuer Teil des Spiels. So dürft ihr im Zuge der Revolution statt der fünften Epoche eure Arbeiter zu kampfstarken Soldaten umfunktionieren und Revolutionsgüter aus der Heimatstadt ordern. Entscheidet ihr euch aber tatsächlich dafür, habt ihr auch keine Arbeiter mehr, die sich um den Rohstoffnachschub kümmern würden. Das Ganze will also wohl überlegt sein. Des weiteren findet ihr auch ein paar kleine, unbedeutendere Neuerungen wie neue Features für die Heimatstadt, neue Einheiten und Gebäude. An der Technik hat sich hingegen - verständlicherweise - nichts geändert. Die Grafik mit schönen Animationen und Effekten, jedoch etwas Detailarmut an den Einheiten kann sich sehen lassen, die Steuerung ist unverändert gut und geht durchweg gut von der Hand. Lediglich in großen Schlachten arten die fummeligen Formationen des öfteren in ein größeres oder kleineres Chaos aus. Der Sound hingegen kann auf ganzer Linie überzeugen, die Schlachtgeräusche begeistern und die Indianer warten sogar mit eigenen Stammessprachen auf.

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