Test

Anno 1503

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Nach "Anno 1602", dem erfolgreichsten Spiel Deutschlands präsentiert Sunflowers mit "Anno 1503" das wohl meisterwartete Spiel des Jahres. Ob "Anno 1503" das Potenzial hat, die hohen Erwartungen zu erfüllen und den Erfolg des Vorgängers wiederholen kann, erfahrt ihr in unserem Review. Von Dominik Köppl

26. Nov 2002

Die Vorgeschichte

Das Einstellen einer automatischen Handelsroute

Der Überraschungserfolg von Anno 1602 ist schon eine Weile her. Aber das Thema hat keineswegs von seiner Faszination verloren. Ganz im Gegenteil mit dem langersehnte Nachfolger "Anno 1503" dürfte die Anno-Mania wieder voll zur Entfaltung bringen. "Anno", wie es von seinen Fans kurz und bündig genannt wird, entführt den Spieler in die Welt der Renaissance - des 16. Jahrhunderts. In dieser aufregenden Zeit kann der Spieler abenteuerliche Entdeckungsfahrten erleben, fremde Inseln erkunden und schließlich eine eigene Stadt aufbauen und diese zum Blühen bringen.

Lernen ist das halbe Leben

Es geht vorAnno

Gibt es jemanden, der noch nicht "Anno 1602" gespielt hat? Alle, die schon den ersten Teil gespielt haben, dürften kein Problem mit dem Einstieg haben. Für alle Neulinge stehen drei Kampagnen zur Verfügung, die den Anfänger in die Welt von "Anno" begleiten. Jede der drei Maps hat einen Schwerpunkt, entweder auf Besiedeln und Entdecken, Diplomatie und Handeln oder Kampf. Ein kleiner Schwachpunkt hier - es gibt keine Sprachausgabe, sondern nur einen Begleittext. Daran kann auch das im gesamten Spiel integrierte Hilfesystem nichts ändern, von dem sich der Spieler jederzeit aus der Patsche helfen lassen kann.

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