Test Flatout 2 - Seite 2

So echte Beulen sah man noch selten!So echte Beulen sah man noch selten!

Tolles optisches Schadensmodell

Wie im Vorgänger verfügt das Spiel über ein beeindruckendes optisches Schadensmodell. Egal ob Kotflügelbeulen, zerdepperte Scheiben oder abgebrochene Radaufhängungen, alle Crashs haben Auswirkungen, die realistisch dargestellt werden. Da wie beim ersten Teil aber der Schwerpunkt auf dem Spaß liegt, haben die Schäden nur sehr bedingt Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Selbst mit abgebrochenem Rad läßt sich noch relativ gut fahren, zumindest im Destruction Derby. Die Grafik wurde nochmals aufgepeppt, so daß vor allem die Rennumgebung noch lebendiger wirkt als bei "Flatout". Allerdings hat man zum Teil dieselben Strecken genommen und auch im Allgemeinen wiederholen sich die Streckenabschnitte recht häufig, auch wenn deren Anzahl im Vergleich zum Vorgänger definitiv erhöht wurde. Das selbe ist bei den Autos den Fall, wo jetzt in 3 Klassen 34 Wagen verfügbar sind. In der Straßenklasse gehen die Wagen in Richtung von "Need for Speed Underground", obwohl man weder beim grafischen Realismus noch bei der Bedeutung des Tunings nur annähernd an den "Onkel" heranreicht. Den Computergegnern hat man Namen und "Eigenschaften" verpasst, die aber nur beim Zwischenladen eingeblendet werden und ansonsten keine Bedeutung haben.

Spektakuläre Crashs sind PflichtprogrammSpektakuläre Crashs sind Pflichtprogramm

Bedienung und Sound

Besonders zu erwähnen ist die für einen Funracer sehr stimmige Fahrphysik. Egal, wen man wo von der Straße rempelt, immer reagieren die Wagen realistisch. Ebenfalls ist ein deutlicher Unterschied im Fahrverhalten zu bemerken je nach dem, ob man einen Front-, Heck- oder Allradantrieb wählt. Der Tuningteil ist zwar recht beschränkt und das Spiel lebt mehr davon, daß man sich bessere Wagen kauft als einen aufrüstet, aber auch hier sind die Veränderungen bei der Kontrolle oder Geschwindigkeit deutlich zu spüren. Auch der Nitrobooster, der sich wie schon erwähnt durch rempeln und crashen auflädt, hat eine wichtige Funktion: Mit ihm lassen sich die zum Teil recht haarigen Kurven viel besser nehmen, wenn man den Nitroboost im richtigen Moment auslöst. Ich finde, daß man für die Steuerung eines Funracers das Maximum herausgeholt hat und dies zurecht, ist sie doch auch das wichtigste Element des Spiels. Die sonstige Bedienung ist ebenfalls einfach, freie Spielstände kann man wie im Vorgänger nicht anlegen, sondern nur mit verschiedenen Spielerprofilen arbeiten. Das ist etwas ärgerlich, wenn man einmal den falschen Wagen gekauft hat. Dies war schon im ersten Teil ein Kritikpunkt, allerdings kann man die Wagen nun probefahren, was diese Kritik entkräftet. Alles wird von hervorragend passenden Rockmusikklängen und autenthischem Krachen und Klirren untermalt.

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