Test World of Warcraft

von Frank Hinken (16. Februar 2005)

Selten wurde im Vorfeld über ein Spiel so viel berichtet wie über World of Warcraft. Es gab keine Zeitschrift, dessen Titelseite nicht mit einem Orc geschmückt wurde. Jeder wollte darüber berichten. Doch was verbirgt sich hinter diesem Titel? Etwa das ultimative Computerspiel? Eine Wunderwaffe gegen Langeweile? Wir sind der Sache auch den Grund gegangen - doch lest selbst.

Die NachtelfenDie Nachtelfen

Aller Anfang ist schwer

Nachdem man sich einen Account erstellt hat, kann man das Spiel endlich starten. Doch bevor man in die Welt von Warcraft eintauchen kann, muss man sich einen Charakter erstellen. Man hat hier die Wahl zwischen acht verschiedenen Völkern: den Menschen, den Nachtelfen, den Zwergen und den Gnomen auf der Seite der Allianz; den Orcs, den Tauren, den Untoten und den Trollen auf der Seite der Horde. Die Wahl hier fällt noch nicht sonderlich schwer, da es sich "lediglich" um ein Volk handelt. Jedes Volk hat zwar seine Stärken und Schwächen, doch beschränken sich die auf sekundäre Eigenschaften, wie bestimmte Talente oder bevorzugte Berufe. Viel schwerer fällt da die Wahl der Klasse. Es stehen neun davon zur Auswahl: Krieger, Paladin, Schamane, Priester, Druide, Schurke, Jäger, Hexer und Magier. Für wen soll man sich entscheiden? Vielleicht für den Menschen-Paladin? Er kann mit seinem mächtigen Hammer perfekt Gegner im Nahkampf bekämpfen und obendrein noch andere Spieler, die sich in seiner Nähe aufhalten, heilen. Oder vielleicht der Nachtelfen-Jäger? Er kann mit seinem Bogen Gegner auf große Distanzen bekämpfen. Oder doch lieber der Untote-Hexenmeister? Er kann sich einen Wichtel herbeizaubern, den er auf seinen Gegner hetzen kann.

Ein OrcEin Orc

Äußerlichkeiten

Hat man sich, nach langem hin und her, jetzt für einen Charakter entschieden, kann man noch ein paar wenige Einstellungen vornehmen, die das Äußere des Helden betreffen. So kann man seinem Charakter z.B. einen Bart verpassen, oder auch eine Glatze, in grimmig drein blicken lassen oder freundlich, helle oder dunkle Hautfarbe usw. Alle diese Änderungen betreffen aber nur das Gesicht und die Hautfarbe. Aber keine Angst; durch das Anlegen verschiedenster Rüstungen, Hosen, Schuhe, Jacken, Hüte, Gürtel oder Handschuhe bekommt der eigene Held ziemlich schnell einen guten Wiedererkennungswert. Es laufen zwar eine Menge anderer Helden herum die ähnlich aussehen, aber kaum einer sieht so aus wie der Eigene. Jetzt muss man sich noch für einen Server entscheiden. Es gibt normale Server (PvE - Player vs. Emvironment), PvP Server (Player vs. Player) für die, die scharf auf permanente Duelle mit anderen Spielern sind, und die Roleplaying Server (RP), die nur für echte Rollenspieler geeignet sind. Nachdem man nun alle "Formalitäten" erledigt hat, kann man sich endlich ins Spiel stürzen.

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