Die 10 heißesten neuen Indie-Games

Strafe

System: PC, PlayStation 4

Strafe ist eine Hommage an die klassischen Ego-Shooter der 90er Jahre. In der Werbekampagne werden sogar so markige Sprüche wie "Bleeding Edge Graphics" verwendet, die auf das Jahr 1996 datiert sind. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Produktion von 2017. Ihr seht: Die Entwickler wollen den 90er-Zug mit Volldampf gegen eure Monitore krachen lassen. Das gelingt ihnen auf grandios-trashige Art und Weise.

Als namenloser "Scrapper" erforscht ihr das Weltall, um Materialien zu sammeln, die in der Welt von Strafe als Währung gelten. So führt euch eine entsprechende Mission auf das Raumschiff Icarus, das am Rand des bekannten Universums driftet. Kaum dort angekommen, stellt ihr schnell fest, dass irgendwas nicht stimmt. Denn - wer hätte es gedacht - eine unbekannte Rasse von Außerirdischen eröffnet gleich das Feuer auf euch. Typisch 90er! Kein langes Gefackel, Action ohne Umschweife. Wer braucht da schon einen ausufernden Plot?

Entsprechend gestaltet sich auch euer Waffenarsenal: Schrotflinte, Maschinengewehr und Railgung - das sind eure besten Freunde im Kampf gegen die Aliens. Aus irgendeinem Grund (fragt bitte nicht nach Logik) trefft ihr auf der Icarus auch auf Händler, die euch Upgrades für eure Waffen verkaufen. Dann geht es wieder voran durch semi-prozedural erstellte Levels. Das bedeutet im Klartext, dass jeder Abschnitt zwar über vorbestimmte Räumlichkeiten verfügt, diese aber bei jedem Durchgang anders zusammengestellt werden. Ebenso dem Zufall überlassen sind die Gegner, Upgrades und Händler. Wer eine Oculus Rift sein Eigen nennt, kann sich auch virtuell durch die Icarus ballern. Das Spiel unterstützt die VR-Brille.