Wieso Eigentlich? (FF 13)

ich fände es echt mal interessant zu wissen, ob es einen spezielen grund gibt, warum ff13 immer gebasht wird. in jedem zweiten forum in das ich schau les ich dauernd so nen mist wie "kein echtes final fantasy" und "schlechtester teil der ganzen serie". gibts dafür nen grund, oder ist das nur sinnloses gehate? weil ich find 13 den besten Teil UND habe ein paar von den älteren (12, 10, 7, 8) gespielt.

danke im voraus!

Frage gestellt am 01. Januar 2013 um 20:08 von MetaKnight96

8 Antworten

Kann man schlecht beantworten, der eine hasst es (warum auch immer) u. der andere liebt es.
Mir persöhnlich gefällt das Image von FF13 und FF13-2 sehr gut, einziger Manko ist bei FF13, das man in der ersten Hälfte des Spiels nur mehr einem Schlauch folgt und so wenig Freiheiten genießt.( Was bei FF13-2 besser gegeben ist)
Das ist wohl auch der Grund, warum viele FF13-2 nicht mochten.

Von der der Story sind aber beide sehr gut gemacht.
Fazit: Jeder sollte selber entscheiden ob er es mag oder nicht, mir persöhnlich gefällt es sehr gut.

Hoffe ich konnte dir teilweise eine Antwort zu deiner Frage geben.

Antwort #1, 02. Januar 2013 um 10:30 von caius20

Im Grunde IST das sinnloses gehate! Hauptgrund der Kritiken (so wahr man das ein oder andere auch wirklich Kritik nennen kann), ist die Veränderung der Reihe, was im Augen der "Alten Hasen" sehr massiv ist. Das wiederum, kann ich nicht bestätigen, weil viele Sachen und Details gleichgeblieben sind.

Nächster Punkt: Linearität. Und was soll daran bitte schlimm sein? Von mir aus, ich mag es auch, versteckte Dinge in den Maps zusuchen und "geheime Orte" zu finden, aber es ist nahezu schon Standard, dass so welche RPG's Linear sind. Etwas hat es FF13 auch übertrieben, aber so eine gewaltige Spielstörung ist es nicht!

Weiterer Kritikpunkt: Einseitigkeit des Kampfsystems bzw die fehlende Freiheit sich im Kampf zu bewegen. Das ist ein Kritikpunkt, den ich nur von den Tales of Fans höre. Kampfsystem ist ja so lahm, weil man sich nicht bewegen kann, oder weil es zu wenige Fähigkeiten gibt. Grade das sie das sagen, ist eine Ironie, weil in Tales of das Kampfsystem trotz "Bewegungsfreiheit" ziemlich langweilig ist, und egal welche Artes (in Tales of ein anderes Wort für Fähigkeiten) man auch im Kampf benutzt, am Ende läuft es gleich ab und keine Veränderungen sind sichtbar. Nebenbei ist ein RPG ein RPG! Da kann man keine Bewegungsfreiheit wünschen.

Das hier kommt von den Kindern, die die Story nicht verstehen: Schlechte Story. "Alle Charaktere sind Idioten, total dumm wie alles abläuft etc etc."
Hört man recht oft bei denen. Und warum soll ein Charakter dumm sein? Weil sie etwas falsch gemacht haben. Und ist das denn nicht Teil einer guten Story? Wer auch nur ein Hauch Verstand hat, weiß das die Story in FF13 gut ist. Deswegen ist FF nichts für Aggro Kiddys. Man braucht wirklich verstand, um alles zu checken.

Das ist schon mal alles was ich weiß

Antwort #2, 02. Januar 2013 um 17:42 von FinalFantasyBlade

Noch etwas zu meiner Aussage:
Kleiner Fehler meinerseits, es muss heißen "FF13 nicht mochten" nicht FF13-2.
Nicht destotrotz muss ich dir FinalFantasyBlade in allen deinen Punkten Recht geben. Gut ausgedrückt

Antwort #3, 02. Januar 2013 um 18:30 von caius20

Dieses Video zu FF 13 schon gesehen?
Aus einem einfachen Grund: FFXIII ist sicher ein gutes Spiel, aber versagt als Teil der Final Fantasy Serie und, wenn man ganz extrem sein will, auch als JRPG.

FF ist/war seit jeher die JRPG-Reihe schlechthin, mehr oder weniger ein Garant für sehr gute bis überragende japanische Rollenspiele. Spätestens mit XIII hat SE diesen Status aber eingebüßt. Ging bereits mit X los, dass nach und nach gewisse Elemente wie die Weltkarte - mitunter ersatzlos - gestrichen wurden. Und in XIII sind wir auf dem bisherigen Höhepunkt angekommen. Extrem lineare Welt, abgesehen von den Aufträgen in Kapitel 11, die ohnehin nur ein Abklatsch der Mobs aus XII sind, keine nennenswerten Nebenaufgaben, stupide Charakterentwicklung und eine gewöhnungsbedürftige Narrative in Form von Kapiteln und ständigem Wechsel zwischen den verschiedenen Gruppen in der ersten Spielhälfte.

Die Story ist gut, zumindest bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Aber sie zerfällt gegen Ende des Spieles in einem halben Dutzend von Deus Ex Machina-Momenten und von XIII-2 will ich gar nicht erst anfangen. Charaktere fand ich persönlich sehr gut, genau wie das Kampfsystem - aber das reicht nicht um FFXIII zu einem guten JRPG zu machen.

Lange Rede, kurzer Sinn: wer mit FFXIII ein (gutes) JRPG erwartet hat, und das waren die meisten, wurde mehr oder weniger enttäuscht. Vor allem da andere Titel/Serien wie Xenoblade Chronicles, Lost Odyssey, Shin Megami Tensei oder Tales of vormachen, dass es absolut im Rahmen des möglichen liegt JRPGs zu entwickeln, die gut UND modern sind.

Antwort #4, 02. Januar 2013 um 20:51 von Xion-Survives

Jetzt mal ehrlich, ich will wirklich nicht deine Meinung kritisieren, aber irgendwann muss mal was Neues ausprobiert werden. Wenn alles so wie bei FF 7,8 o. 9 ablaufen würde, das würde verdammt sehr schnell langweilig werden.
Und was die Story betrifft: Vieleicht kann sie die von z.B FF10 nicht schlagen, aber das ist absolut nicht vergleichbar. Die Story ist verdammt gut kreiert u. hat seinen eigenen Charme. Und wie FinalFantasyBlade schon ausgedrückt hat, wer davon keine Ahnung hat soll die Finger davon lassen.
Und noch etwas: Was hast du eigentlich gegen FF13-2?

Meine Empfehlung für dich: Es ist wohl besser wenn du dich "Final Fantasy 13-Lightning returns" fernhällst sobald es erscheint. Sonst hast du nur noch mehr zu kritisieren.
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen

Antwort #5, 02. Januar 2013 um 22:09 von caius20

Diese Veränderungen sind in manche Hinsichten die "Killer" der Spielbranche. Wenn sich eine Serie zu sehr verändert, dann verliert es verdammt viele Fans. Immerhin stehen sie deswegen da, weil sie etwas bestimmtes an FF mögen. Ist das nicht vorhanden, so hat mein kein Grund mehr es zu loben oder zu spielen.

Und das mit der Stoyrverständlichkeit ging an die eintönigen Meinungen. Die von Xion-Survives ist aber nicht eintönig, sondern gut begründet. Nebenbei kann man keinem verbieten etwas zu spielen, nur weil man erwatet das Derjenige es auch anschließend runtermacht. Man SOLLTE es spielen, um auch vollstens seine Meinung darüber zu geigen. Sonst entstehen lächerliche Aussagen dem Spiel gegenüber.

Antwort #6, 02. Januar 2013 um 23:06 von FinalFantasyBlade

@caius20
Kommt es so rüber als würde ich nur kritisieren? Ich hab FFXIII bei den Meinungen eine 80er Wertung gegeben und bin weit davon weg es als schlechtes Spiel zu bezeichnen. Und ich bin auch der letzte, der den Untergang von Final Fantasy und Square Enix prophezeit. Wie gesagt Kampfsystem und Charaktere zählen für mich zu den besten der aktuellen JRPG-Generation und der FF-Serie.

Nur muss für ein wirklich gutes Rollenspiel eben das Gesamtpaket stimmen und da versagt Final Fantasy XIII in einigen Aspekten, allen voran dem Weltaufbau. Auf dem Papier sind Pulse und Cocoon zwar super, die praktische Umsetzung ist aber alles andere als toll ausgefallen. Schlauchlevel - und anderes kann man die Areale in den ersten 10 Kapiteln nicht nennen - und ein offenes Areal im letzten Drittel, keine frei begehbaren Städte, keine Nebenaufgaben. Besonders verglichen mit anderen Spielen dieser Generation wie Xenoblade Chronicles oder dem direkten Vorgänger FFXII ist das doch recht mager.

Und ich will nicht sagen, dass Final Fantasy heute noch strikt den alten Teilen nacheifern soll, auch wenn die klassische Herangehensweise imo immer noch für sehr gute Spiele sorgen kann, siehe Lost Odyssey oder Tales of Vesperia. Ich bin der letzte, der mit der Modernisierung des Genres auf Kriegsfuß steht, es gibt diverse aktuelle JRPGs die neue Wege gehen und von denen ich großer Fan bin - Persona 3&4, Xenoblade Chronicles oder um ein paar Square-Titel zu nennen Nier, The World Ends With You und auch Final Fantasy XII.

Und zu Final Fantasy XIII-2: wie schon bei X-2 hab ich den Eindruck, dass das Ganze einfach nur ein, warum auch immer, erzwungenes Sequel war. Final Fantasy XIII hatte trotz des in Sachen Story imo relativ schwachen letzten Kapiteln ein befriedigendes Ende. Und XIII-2 baut darauf noch seine ganz eigene Story auf, die - man korrigiere mich wenn ich falsch liege - an und für sich auch komplett unabhängig hätte stehen können und Thematiken wie Zeireisen aufgreift, die mit dem Ursprungsspiel kaum etwas bis gar nichts zu tun haben.

Antwort #7, 03. Januar 2013 um 00:37 von Xion-Survives

"Und XIII-2 baut darauf noch seine ganz eigene Story auf, die an und für sich auch komplett unabhängig hätte stehen können und Thematiken wie Zeireisen aufgreift, die mit dem Ursprungsspiel kaum etwas bis gar nichts zu tun haben."

Liegt auch größtenteils daran, dass die Story in XIII schon beendet war, aber SE aus plausiblen Gründen was draus machen wollte (XIII-2 sollte also eine Entschuldigung/Entschädigung für XIII sein). Ich würde dir in diesem Punkt recht geben , wäre da nur nicht die Sache mit Bhunivelze in Lightning Returns.

Ich weiß jetzt nicht in welcher Stelle FF als RPG heute steht, aber SE ist es nicht entgangen, dass FF sich verschlechtert. Sie versuchen sich der Menge anzupassen, in dem sie die Spiele nach den Kritiken der Fans gestalten. Da kann man sich auch LR ansehen. Freie Bewegung und viele Fähigkeiten soll es im Spiel geben. Und das Schocksystem soll sich so verändert haben, das man es anders füllen muss, was laut SE mehrere Taktiken ins Leben rufen wird.

Wer noch mehr Infos zu LR will, kann sich doch gern dieses Interview durchlesen http://jpgames.de/2012/12/lightning-returns-det...

Kleine Anmerkung (Spekulation): Wie wir wissen, wurde FFXV angekündigt, befindet sich aber sicher noch nicht in der Entwicklung. Liegt wahrscheinlich auch an dem neuen Engine, aber es könnte sein, dass die XIIIer Reihe jetzt als Test dient, um XV je nach Ergebnissen passend zu gestalten.

Nebenbei auch sry, weil es mit der eigentlichen Frage kaum was zutun hat.

Antwort #8, 03. Januar 2013 um 16:53 von FinalFantasyBlade

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