Singleplayer und Multiplayer (Star Citizen)

Hallo,
so viel ich weiß gibt es im spiel ja einen Singleplayer (Squadron 42) und einen Multiplayer. Der Einzelspieler ist ja im grunde eine Kampagne mit Missionen etc. Aber waqs macht man im Multiplayer? Gibts da nur Dogfights gegen andere Spieler?

Frage gestellt am 19. Mai 2014 um 16:44 von bukaro

4 Antworten

Soweit ich das verstanden habe, wird es in Squadron 42 keinen multiplayer geben, für die multiplayer Komponente gibt es ja dann schließlich Star Citizen.

Antwort #1, 28. Juli 2014 um 19:29 von Skyronomic

Das wozu man eben lust hat, wobei jeder Zweigt des Multiplayers quasi schon ein eigenständiges Spiel sein könnte.
Was kann man denn alles tun?
Beispielsweise:
Händler oder Schmuggler (oder beides) werden. Und Waren von A nach B in dem Spiel Universum transportieren.

Bergbau betreiben. Es gibt Bergbauschiffe (und Stationen, wobei man diese vorerst nicht besitzen kann) Mit deren Hilfe man Erze/Mineralien/Gase aus Asteroiden brechen kann (hierbei sollen evtl Voxel-Objekte genutzt werden ähnlich wie bei Space Engineers), diese weiterverarbeiten und dann verkaufen (entweder selbst direkt zur nächsten Fabrik fliegen oder an Transportschiffe die die Waren direkt in dem Feld abholen)

Entdecker: Von neuen Asteroiden Feldern über neue Sprungpunkte, bis hin zu neuen Sternensystemen und verlassenen (alien-)Raumschiffen/Stationen kann ein Entdecker alles mögliche auf der Karte finden und die Koordinaten gewinnbringend verkaufen (oder für sich behalten und den Fundort zuvor selbst ausplündern). Wichtig hierbei: Entdeckt man im Multiplayer ein neues Sternensystem / Sprungpunkt und veröffentlicht die Koordinaten, so ist man dann auch der einzige Entdecker des Systems/Sprungpunkts und darf diesen benennen. Man geht dann in die Geschichtsbücher des Spiels ein (Wortwörtlich).

Söldner/Freelancer. Entweder als Fußsoldat und Mitglied eines Entertrupps und/oder als Pilot/Mitglied einer Crew eines beliebigen Schiffs, wird man angeheuert und diverse Jobs zu übernehmen, hauptsächlich kämpferischer Natur. (Co-)Pilot eines Jägers/Bombers, Geschützturmmannschaft. Engineer für in-flight Reperaturen/Optimierungen der Schiffssysteme (u.a. Schild oder Energiemanagment). Oder eben als Teil eines Entertrupps

Pirat: Andere Schiffe überfallen deren Ladung oder ganze Schiffe stehlen. Spieler und NPCs töten oder leben lassen, ganz nach dem eigenen Geschmack (sehr riskante Möglichkeit im Spiel zu spielen)

Kopfgeldjäger: Gesuchte Spieler oder NPCs aufspüren und gefangen nehmen, je nach Auftrag Tod oder Lebend. Hierbei kann man sich auf der Seite des Gesetztes bewegen oder als Krimineller die Gesetzeshüter jagen.

und vieles mehr.

Des weiteren sei gesagt, dass das alles in Firstperson geschieht, wobei auch die möglichkeit existiert in thirdperson zu spielen, wobei dies nur zum Betrachten des eigenen Charakters oder Schiffs dient. Headsup Displays gibts hier keine, diese sind alle in den Anzügen und oder Schiffen integriert und können nahezu nur aus der Egoperspektive effektiv genutzt werden.

Weiterhin nennenswert: Man bewegt sich frei in der Egoperspektive durch Raumschiffe die durchaus hunderte Meter lang sind und zu 100% auch realistisch ausmoddeliert und funktionsfähig sind (im SciFi sinne natürlich)

Man kann im Raumanzug aus seinem Schiff hinaus und mittels EVA/Jetpack im All herumtreiben um zumbeispiel MANUELL (auch tatsächlich animiert) Kontainer oder Schiffsteile oder Rettungskapseln ins eigene Schiff zu bringen bzw. an dafür vorgesehenen Halterung aussen anzubringen. Das System kann auch genutzt werden um auf der Schiffshülle mit Magnetstiefeln entlangzulaufen (auch auf anderen Schiffen)

Der Fiorstperson-Shooter aspekt soll Gameplamäßig eine Mischung aus Arma und Battlefield werden wobei es keine Instantrespawns gibt. Also man muss sehr taktisch und vorsichtig vorgehen und am Besten in Teams operrieren, wenn man seinen Charakter am leben erhalten will

Der eigene Charakter hat einen Permadeath. D.h. irgendwann ist der Punkt überschritten an dem man mit medizinischen Mitteln diesen wieder heilen kann. In einem solchen Falle erschafft man einen Erben der der Beerdigung des vorherigen Charakters beiwohnt und anschließend alle Schiffe und Ausrüßtung sowie Teile dessen Rufs bei Organisationen übernimmt.

Realistisches Physikmodell und Schadensmodell für Raumschiffe und Charaktere. Schiffe und Menschen verhalten sich so im schwerelosen Raum wie zu erwarten. Es gibt Masseschwerpunkte die sich je nach Schiffszustand oder Schiffsladung verändern. Das Schiff der Charakter erleidet Schaden an den Punkten an denen es oder er getroffen wird, basierend auf dem Projektil, dessen Energie, Masse und geschwindigkeit. Schiffe und Charaktere verhalten sich dahingehend auch realistisch, zerstörte Steuerdüßen bedueten weniger manövirerbarkeit, ein getroffener Schiffscomputer ist defekt oder funktioniert nicht mehr richtig, ein getroffener Arm kann nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden, etc, etc

Im großen Ganzen soll das Spiel so realistisch und detailgetreu wie möglich werden ohne den Spielspaß dabei zu bremsen.

Antwort #2, 05. Mai 2015 um 18:37 von Greyson

Vielen Dank für die ausführliche Antwort ;)

Antwort #3, 05. Mai 2015 um 19:49 von bukaro

Dieses Video zu Star Citizen schon gesehen?
Kein Problem ;)

Grundsätzlich gilt (ich versuchs mal knapp und bündig, etwas was mir nicht leicht fällt xD):

-So realistisch wie möglich ohne den Spielspaß zu bremsen.
->Star Citizen spielt ~900 Jahre in unserer Zukunft auf Basis dessen was wir uns heute vorstellen können was "morgen" möglich ist (bezogen auf die Technik)
- So 'Immersive' wie möglich
-> Man soll das gefühl haben wirklich in einer lebendigen Welt zu spielen, eine die sich über die Wochen oder Monate auch verändert, auf Basis dessen was Spieler und NPCs (Verhältnis ~1/10) tun oder auch nicht tun (Plus von den Entwicklern herbeigeführte veränderungen). Hintergrund-Geschichten gibts sogar in Form der Architektur und Kultur/Mode auf den jeweiligen Planeten. Die Alienrassen haben ihre eigene Sprache und Schrift. Etc
- Kein Focus auf bestimmte Spielergruppen.
->Alle Gameplay Inhalten wird die selbe Aufmerksamkeit in der Entwicklung zu teil (manchen früher, andren später). D.h. egal wie du Spielen willst, es soll so lange wie möglich interessant sein und möglichst nicht das Gefühl des Grindings geben.
- Aktives Gameplay. Keine Skills zum leveln.
-> Erfolg oder Misserfolg liegt allein bei dir und bei deiner Ausrüstung. Das heist es ist Erfahrung, Teamwork, Taktik und Reaktionszeit des Spielers nötig um erfolgreich zu sein. Nur deine NPC Crew wird auf Basis von Skills "besser". Je häufiger sie etwas tun desto besser werden sie darin.
- Je größer die Belohnung, desto Größer das Risiko.
-> Verlust des eigenen Schiffs/Aurüstung/Ladung und sogar des eigenen Charakters, wenn man nicht aufpasst

Antwort #4, 09. Mai 2015 um 14:30 von Greyson

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