Habe mehrere Fragen ^^ (Animal Crossing)

Ich habe mehrere Fragen zu Animal Crossing (Gamecube).
Ich hoffe ihr könnt sie alle beantworten.Ich würde mich dann sehr freuen.
1.Geht die Zeit richtig? (z.b. wie in AC Ds)
2.In den Videos sehe ich immer,das die Figuren Hüte auf haben.
Kann man die auziehen?
3.Was für Feste gibt es alles? (z.b. Insekten-Turnier)
4.Gibt es ein Friseur?
5.Ich habe gehört es gibt kein Cafe mehr.Wo spielt K.K. denn
sonst?
6.Welche verschiedenen Gebäude gibt es? (z.b. Tom Nook)
7.Was ist anders als in AC Ds?
8.Sind die Bewohner gleich wie in AC Ds oder gibt es andere?
9.Kann man sich auch mit anderen treffen?
10.Ist das Spiel besser als AC Ds?
11.Gibt es andere Möbel oder die gleichen?
12.Gibt es andere Klamotten oder die gleichen?
13.Reden die Bewohner auch miteinander,so das man wie bei AC Ds
mitreden kann?
14.Bekommt man auch Bilder von den Bewohnern?
15.Kann man die Bewohner ins haus einladen?
16.Wie sieht die Stadt aus? (z.b. groß o. klein)
17.-...- <---- Wenn ihr noch etwas wisst könnt ihr zu der 17.
antworten.

Ich danke jetzt schonmal und hoffe das ich irgentwann zu den Fragen antworten bekomme! ^^

Frage gestellt am 07. April 2009 um 16:23 von Luigi44

9 Antworten

Das Spiel [N64] ist in Japan bereits im April 2000 erschienen und hat sich mit über 300'000 Exemplaren recht gut verkauft. Leider blieb das Spiel dem Westen vorenthalten. Unterdessen ist mit dem GameCube ein neues Zeitalter angebrochen, in Europa ist es im Mai auch so weit. Nun hat sich Nintendo ein Herz gefasst und dem Spiel bessere Grafik und neue Features hinzugefügt, und wird es dieses mal nun auch im Westen auf den Markt bringen. Für die Lokalisation des Spieles benötigt Nintendo über ein halbes Jahr, so ist es fraglich, ob es für Europa eingedeutscht wird. Auf jeden Fall hat es für den Westen einen neuen Namen erhalten: "Animal Crossing". Ausserdem verfügt Animal Forest+ (der japanische Titel) über eine GCN/GBA-Linkfunktion mit dem die gleichnamige Gameboy Advance-Version mit der GameCube-Version verbunden werden können, was das Spielen überall - auch unterwegs - gewährleistet.

Der tierische Wald…
Wie der Titel des Games schon andeutet, spielt es in einem Tier Wald. Zu Beginn bezieht ihr ein Häuslein, welches noch recht dürftig ausgestattet ist. Dass ihr überhaupt ein Dach über dem Kopf habt, ist einem freundlichen Shopbesitzer zu verdanken, welcher euch das Geld dafür geliehen hat. Diesen Kredit gilt es im Verlaufe des Spieles natürlich zurückzuzahlen. In dem Wald wohnen noch viele andere Tiere, welche ihr ansprechen könnt. Sie haben alle ausgeprägte Charakter und wie im echten Leben können sich Freundschaften mit ihnen entwickeln.Natürlich solltet ihr euch auch einen Job suchen, ihr wollt ja nicht mit den Raten ins Hintertreffen geraten. Mit dem Geld, welches ihr verdient, könnt ihr euch auch bessere Möbel fürs Haus, neue Kleider oder sonstige Accessoires kaufen. Zudem gilt es auch Fische, Insekten und Ähnliches zu sammeln, um eine möglichst komplette Sammlung zu erreichen.

Bei Animal Forest seid ihr frei, wie ihr euer Leben gestalten wollt, ihr könnt wie die Wilden Geld scheffeln, euch einen super Ruf aufbauen oder auch nur mehr oder weniger das Leben geniessen… Fast alles, was ihr in eurer Welt verändert, merkt sich das Game; fällt ihr einen Baum so bleibt er weg, setzt ihr einen Neuen, so wird er bald zu einem Prachtexemplar heranwachsen.

Das Problem der Zeit...
Bei Animal Forest spiel die interne Uhr des GameCubes eine wichtige Rolle: Wenn es draussen Morgen ist, dann ist es auch im Animal Forest Morgen, wenn es zu dämmern beginnt, dann dämmert es auch im Spiel. Im Frühling blühen die Bäume, im Herbst wachsen Früchte, im Winter ist die Landschaft verschneit und im Sommer scheint die Sonne. Diverse Ereignisse finden nur zu bestimmten Zeiten statt: so könnt ihr z.B. nur am Samstagabend einen singenden Hund am Bahnhof treffen. Ebenso könnt ihr euch auf ein weihnachtlich geschmücktes Dorf am Weihnachtsabend freuen, um nur ein Detail zu verraten.

Antwort #1, 08. April 2009 um 20:55 von charlene0

Das Leben ist – um es gelinde auszudrücken – zuweilen so richtig beschissen: Kurier spielen, Schulden abarbeiten und bei einem Haus-Design-Wettbewerb mitmachen. Und manchmal – also wenn es so richtig beschissen läuft – lässt man sich von irgendwelchen Frauen anlabern, die einen „Früchtchen“ nennen.

Aber zum Glück läuft das Leben nicht immer beschissen. Vor allem nicht dann, wenn man sich in sein Zimmer zurückzieht und „Leben“ ganz neu definiert. Nämlich mit seinem für rund 50€ erworbenen Animal Crossing für den GameCube. Beschleicht euch jetzt auch irgendwie das Gefühl, dass Leben noch nie so billig war?

So viele Sterne...
Das Spiel beginnt sehr bodenständig: Ihr befindet euch in einem Zug und werdet ganz plötzlich von einem nicht identifizierbaren Viech angesprochen. Eingebettet in einem Gespräch, erfragt der GameCube geschickt eure Daten: Datum, Uhrzeit, Name und Zielort. Dann wird – per Zufallsprinzip – eine neue Stadt generiert, wo ihr zuerst auf Tom Nook trefft, einem Waschbär der geschwätzigen Art. Dieser verkauft euch eine Bruchbude mit dem Charme einer Autobatterie für den stolzen Preis von 19.800 Sternis. Da ihr arm dran seid und nur 1000 Sternis in der Tasche habt, willigt ihr ein, bei Tom Nook einen Teilzeitjob anzutreten und Mädchen für alles zu spielen.

Antwort #2, 08. April 2009 um 20:58 von charlene0

Ein Kessel Buntes
So beginnt also euer neues Leben und ihr fragt Euch mit Recht: Was nun? Zuerst einmal kann man sich ja umschauen: Ein recht niedliches Kaff ist die Stadt ja schon und die Bewohner, die so klangvolle Namen wie „Winfried“, „Günter“ (*räusper*) und „Frauke“ haben, sehen irgendwie merkwürdig aus. Genauso sprechen und bewegen sie sich zwar auch, sind dafür aber sehr liebevoll ausgearbeitet, was ihre Charaktereigenschaften angeht: manchmal nett, manchmal unglaublich unfreundlich und manchmal so sehr in Eile, dass sie keine Zeit haben und sich nicht zu einem netten Gespräch nötigen lassen. Ob der etwas verwirrte Polizist im Fundbüro, die verschlafene Mitarbeiterin der Post oder der sich stets um Spenden sorgende Museumswärter – in Animal Crossing läuft ein Haufen verrückter Wesen herum.

Ohne Fleiß kein...Geld
Ist euer erster Rundgang beendet, solltet ihr lieber anfangen zu arbeiten. Tom Nook, der Waschbär mit dem kleinen Laden, der irgendwann zu einem Mega-Store wird, gibt euch jede Menge Kurieraufgaben und fordert eure kreative Ader, wenn er euch Pflanzen in eure Hände drückt und zum Verschönern der Stadt auffordert. Den Lohn behält er gleich für sich zur Tilgung der Schulden. Wenn er irgendwann aber eure Hilfe nicht mehr braucht, müsst ihr anderweitig an Geld kommen. Und…nun ja…macht halt weitere Kurieraufgaben, indem ihr die Bewohner fragt, ob ihr was für sie tun könntet. Klar, kannst du. Bring mal dieses Kleid zu Frauke. Ach ja, meine Fotokamera hat noch der Winfried, kannst du sie mir vielleicht bringen? Danke, du bist ein Schatz. Schreibst du mir einen Brief? Geh zum Postamt und schreib mir einen Brief. Ob du was für mich tun kannst? Ja klar, bring das Mal dem Günter…

Antwort #3, 08. April 2009 um 20:58 von charlene0

Insektenliebhaber

Gut, Animal Crossing ist nicht sehr aufregend. Tatsächlich nutzt sich das Spiel sogar nach recht kurzer Zeit ab. Die Aufgaben wiederholen sich, die „Sprachausgabe“ der Viecher geht einem kräftig auf die Nerven und die Stadt ist letzten Endes viel zu klein, um Aufbruchstimmung aufkommen zu lassen. Eigentlich lohnt sich das Weiterspielen nach dieser Feststellung nur noch, um seine Wohnung herzurichten und beim örtlichen Design-Wettbewerb den ersten Platz zu erzielen: Viele der gesammelten Items könnt ihr zur Verzierung eures (vergrößerbaren) Heims benutzen und diese so platzieren, wie ihr es möchtet. Versucht mal eure Wohnung nach den Regeln des Feng Shui einzurichten… Das ganze erinnert ein bisschen an „Die Sims“, ist aber bei WEITEM nicht so ausgereift. Leute, die sich ihre eigene Modekollektion entwerfen wollen, können das genauso tun, wie Schilder mit Logos bepflastern oder mit selbst gemalte Zeichnungen verschönern. Ab und zu geht man auch Angeln und fischt sich witzige Sachen an Land, schnappt sich eine Schaufel und gräbt sich durch die Stadt, um seltene Fossilien zu entdecken und diese an das Museum weiterzureichen und hält Ausschau nach Insekten, die eingefangen werden möchten. Das ganze hat Sammelcharakter à la Pokémon und macht tatsächlich Spaß, wenn man daran interessiert ist, seine Fisch, Fossilien- und/oder Insektensammlung zu vervollständigen. Die Status-Anzeige im Start-Menü gibt euch Auskunft über alles Gesammelte.

Es gibt so viel zu feiern...
Wenn man sich dann immer noch langweilen sollte, schreibt man halt einen Brief an die Nachbarn, um die Freundschaft mit den Bewohnern aufrecht zu erhalten und ein bisschen Zeit bis zum nächsten Ereignis zu vertrödeln. Wobei diese gar nicht mal so rar gesät sind: ob Halloween, Weihnachten, Sylvester oder Valentinstag: alle wichtigen Feiertage sind in Animal Crossing vertreten. Dabei ist alles so liebevoll gemacht, dass man alle Bewohner am liebsten knutschen möchte: Zu Weihnachten sieht man zum Beispiel Tannenbäume mit entsprechenden Lichterketten, viel weißen Schnee und einen Brief im Briefkasten, in dem Mama einem alles Gute wünscht und ein kleines Präsent beilegt… Die Hintergrundmusik, die besonders an Halloween ziemlich schaurig daherkommt, trägt ihr übriges zum Gesamtbild bei, obwohl die Soundqualität leider nur gehobene Nintendo-64-Qualität darstellt...

Antwort #4, 08. April 2009 um 20:59 von charlene0

Das war’s!?
Nun ja, die von Nintendo viel gepriesene Connectivity gewinnt in Animal Crossing tatsächlich an Bedeutung. Dabei geht es sogar ohne Game Boy Advance: Ihr könnte die Memory Card samt Game-Disk einem Freund geben, damit dieser auch in die Stadt einzieht. Es können maximal vier Spieler in einer Stadt, sprich: auf einer Memory Card, wohnen. Vorteil und witziges Gimmick bei der ganzen Sache: Hinterlasst eurem Freund einen Brief inklusive Item in seinem Postfach und freut euch, dass er sich über das Geschenk freut. Baut somit eine schöne Stadt auf und tauscht die Memory-Card immer wieder, versucht allerdings nicht, die Spieldatei auf eine zweite Memory Card zu kopieren – das geht nämlich nicht, denn Nintendo hat mitgedacht…

Antwort #5, 08. April 2009 um 21:00 von charlene0

Übrigens: Freunde von langen Zugfahrten können sich schon mal darauf einstellen, andere Städte zu besuchen. Befindet sich nämlich in Steckplatz B eine Animal-Crossing-Datei, kann man vom örtlichen Bahnhof aus in diese Stadt fahren und dort ein bisschen auf Erkundungstour gehen. Wem das allerdings zuwider ist, kann ja immer noch per GBA eine eigene Insel besuchen und diese nach den eigenen Vorstellungen verändern. Ganz coole Idee, wie ich finde…

Nintendo 64? Bist du es?
Grafisch zeigt sich Animal Crossing von der anfangs erwähnten unschönen Seite des Lebens. Die Vergangenheit kann mal halt nicht immer hinter sich lassen, sodass die N64-Herkunft auch optisch zu sehen ist: verwischte, grobe und eintönige Texturen, in Abwechslung mit grauenhaften GIF-Animationen und merkwürdig anzusehenden Charakteren, die irgendwie so aussehen, als hätte man ihnen einen Schlauch in den…naja…gesteckt und aufgepumpt. Unfreiwillig komisch. Wie das Leben halt spielt…


Gestatten, Resetti!
Wie immer zählen jedoch die inneren Werte mehr, sowie der Gedanke, der eigentlich dahinter steckt. Denn detailverliebt ist das Spiel ja schon: die Jahreszeiten ändern sich, es gibt einen Tag- und Nachtwechsel, es regnet manchmal und ein andermal schneit es und das Spiel erkennt, wenn es betrügt wird: Solltet ihr bestimmte Ereignisse einfach vergessen wollen und den Reset-Knopf Eures GameCubes drücken, ohne vorher zu speichern, bekommt ihr beim nächsten Besuch in der virtuellen Stadt einen urkomischen Wutausfall von „Resetti“, dem Maulwurf, der eure Betrugsversuche sieht und manchmal auch bestraft.

Antwort #6, 08. April 2009 um 21:04 von charlene0

Überraschung!
Animal Crossing lebt von den Überraschungen, die es bietet. Ob es nun die in großer Menge vorhandenen NES-Spiele sind oder die Überraschungen, die auf euch warten, wenn ihr an Feiertagen eure kleine Stadt besucht: immer überrascht das Spiel mit vorher nicht Gesehenem. Und wer außerdem noch fleißig auf der Animal-Crossing-Website vorbeischaut, kann dort Codes abgreifen und diese dem Waschbär Tom Nook mitteilen, der kleine Überraschungen parat hält. Und wenn man selber jemanden überraschen möchte, verschlüsselt man das gewünschte Item als Code und gibt diesen Code einem Freund. Zum Beispiel via Internet durch das GU-Forum, wo ein entsprechender Thread zu finden ist.

Wie hieß es noch mal in Forrest Gump? „Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel – man weiß nie, was drin ist…“ Nie hat dieser Satz so gut gepasst wie zu Animal Crossing.

ich hoffe es hilft dir ein wenig.
LG Charlene0

Antwort #7, 08. April 2009 um 21:05 von charlene0

Danke! :D

Antwort #8, 08. April 2009 um 21:24 von Luigi44

kein problem. Wenn es dir weiterhilft. ich habe es ja kopiert. ich selber habe das spiel nicht für den gamecube. nur für ds und wii.

Antwort #9, 08. April 2009 um 22:50 von charlene0

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