Amnesia - The Dark Descent

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Meinungen

92

224 Bewertungen

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81 - 90
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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 4.1
Sound: starstarstarstarstar 4.8
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Atmosphäre: starstarstarstarstar 4.9
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95

cswurmio

05. Mai 2013PC: Für jeden Horror Fan etwas

Von (6):

Gleich wenn man Amnesia das erste Mal am Abend mit Headset in einem dunklen Raum spielt kommt eine sehr gute Atmosphäre rüber. Amnesia hat das sehr gut gemacht dieser Mix mit Horror und Rätseln in einem und das man keine Waffen gegen den Gegner hat, so hat man das Gefühl das man ganz alleine dasteht und sich die ganze Zeit verstecken muss.
Da es ja Fans von Horror spielen gibt wo man sich nur versteckt und die ganze Zeit Monster kommen aber auch welche gibt die nur hin und wieder einen kleinen Shocker brauchen und sich mehr auf die Rätsel konzentrieren wollen gibt es sogenannte "Custom Storys".
Diese Geschichten wurden von gewissen Leuten entworfen und unterscheiden sich stark. Die einen lassen die ganze Zeit Monster auftauchen und das Dinge in der Gegend herumgewirbelt werden, die anderen machen sehr schwere Rätsel und lassen Sachen wie "Nackte Leichen fliegen auf dich" weg und haben nur die Atmosphäre und 1-2 Monster.
Amnesia verdient sich den Namen Horror-Spiel wirklich da es einfach eins der besten Spiele ist die ich je gespielt haben. Ist jeden Cent wert.

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Drayth

12. März 2013PC: Das Spiel macht wahnsinnig

Von (5):

Ich habe öfters mal im Internet nach Horrorspielen geguckt weil ich sowas einfach mal zocken wollte und in jedem Ranking das ich sah, war Amnesia so gut wie immer an der Spitze! Das hat natürlich Gründe, denn das Spiel ist verdammt gruselig!

Man spielt David, der aus einer Stadt in England kommt. Mehr erfährt man nicht. Man wacht eines Tages in einer Burg auf und versucht einen Weg herauszufinden. So beginnt das Abenteuer. Schon ganz am Anfang ist die Stimmung komplett düster und unheimlich. Hinzu kommen dann noch die perfekt dazu gewählten Sounds wie zum Beispiel das Pfeifen des Windes oder das Klappern von Türen im Hintergrund. Ab und zu mal stoßen sich die Türen von allein auf oder Wind bläst die Kerzen aus.

Das Spiel macht den Spieler langsam aber sicher immer mehr wahnsinnig. Wenn dann auch das erste Monster kommt hat man letztendlich das Gefühl komplett verloren zu sein, weil man wirklich keine Chance hat sich zu wehren oder ihnen auch nur etwas Schaden anzurichten! Man kann sich höchstens verstecken und hoffen, dass sie einen nicht finden. Genau das hat Amnesia richtig gemacht! Anders als bei anderen Horrorspielen, bei denen man komplett bewaffnet durch die Gegend läuft, gibt Amnesia dem Spieler ein Gefühl der Isolation und Hoffnungslosigkeit.

Man spielt außerdem aus der Egoperspektive und kann mit Mausklicks Gegenstände hochheben. Das Spiel ist vollgepackt mit Rätseln, manche leicht und an manchen könnte man sich die Haare abziehen. Jedoch finde ich es gut, dass es kein Spiel ist bei dem man einfach mal ganz leicht durchrushen kann, sondern man eher gezwungen ist sich in die Atmosphäre zu vertiefen.

Amnesia ist eins der besten Horrorspiele die ich je gespielt habe und kann jedem herzlichst empfehlen es sich zu kaufen!

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spyda

08. März 2013PC: Ein Klassiker

Von (25):

Obwohl es Amnesia - The Dark Descent schon einige Jahre gibt, habe ich es erst jetzt gespielt und muss sagen: Hätte ich das doch früher gemacht.

Aufmerksam geworden bin ich letztendlich durch die Monster die es dort im Spiel gibt. Und tatsächlich schaffen diese es, von Gänsehaut bis Panik so ziemlich alle Gefühle in mir auszulösen die ein Horrorspiel zu einem echten Erlebnis machen.

Die Handlung erschließt sich fortlaufend während man vorankommt mittels Notizen und Erinnerungseinblendungen.
In einer unheimlichen (zunächst verlassenen) Burg, wacht unser Charakter auf und findet eine Notiz von sich selbst. Daniel, so ist sein Name, hat all seine Erinnerungen gelöscht und macht seinem "Neuen Ich" klar dass er den üblen Burgherren zur Strecke bringen muss. Erst im Verlauf der Story wird klar, welche Umstände zu dieser Entscheidung geführt haben und welche Grausamkeiten in der Burg vorgefallen sind, an denen auch Daniel nicht unbeteiligt war.

Nach den ersten Räumen und Rätseln kommen oben genannte Monster auf den Plan. Ab hier geht die unheimliche Atmosphäre in eine überaus ansteckende Phase über. Jedoch wird man dem Horror nicht ewig ausgesetzt und es gibt immer wieder Areale in denen man sich etwas erholen und rätseln kann. Genau diese Mischung lässt die Grusel-Passagen nahezu perfekt aussehen. Gerade weil Daniel nicht lange in Dunkelheit verweilen kann, bevor er wahnsinnig wird aber nur die Dunkelheit Schutz vor den Monstern bietet, ist die größte Aufgabe meistens die Aufrechterhaltung des geistigen Zustandes.

Wenn man sich darauf einlässt und die Angst aushält, ist Amnesia - The Dark Descent unumgänglich für den geneigten Rätsler und bietet jede Menge Spielspaß.

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Edward-Hoffmann

26. November 2012PC: Ein Abstieg ins Ungewisse

Von (2):

Die Auswahl an Horrorspielen auf dem Markt ist riesig, von großen Produktionen bis zu nicht so bekannten Titeln. Doch nicht jedes dieser Spiele ist wirklich unheimlich, vielen fehlt es an Atmosphäre, und nur wenige machen einem wirklich Angst. Amnesia ist eines dieser Spiele, es stammt aus der vergleichsweise kleinen Spieleschmiede Frictional Games und ist vermutlich eines der gruseligsten Spiele überhaupt. Gespielt wird aus der Ich-Perspektive, ein uralter Trick, um Spannung zu erzeugen, der aber wunderbar funktioniert.

Wir übernehmen die Rolle des Protagonisten Daniel, der ohne Erinnerung in der Gängen eines alten Schlosses aufwacht. Bald wird uns klar, dass wir nicht allein sind, in den düsteren, verwinkelten Gängen des alten Gemäuers. Das Spiel besticht durch seine düster Atmosphäre, in den dunklen Gängen hat man ein gewisses Gefühl von Klaustrophobie und Einsamkeit, man fühlt sich allein und hilflos, dort unten in der Dunkelheit.

Licht ist ein rares Gut, die wenigen Zunderbüchsen, die man findet, sollte man überlegt einsetzten, das selbe gilt für die Laterne, die man durch Öl am Leben hält. Und auch dieses ist nicht gerade im Übermaß zu finden. Also gilt: das Licht nur benutzen, wenn man es auch wirklich braucht, ansonsten steht man irgendwann plötzlich im Dunkeln. Und das ist nicht gut für unseren Protagonisten, denn wenn er lange im Dunkeln steht, verschlechtert sich sein geistiger Zustand zunehmends, genauso wie beim Anblick von Monstern oder übernatürlichen Dingen.

Im Gegensatz zu anderen Spielen, in denen man plötzlich auftauchende Monster genauso schnell wieder ins Grab schicken kann, hilft in Amnesia nur eins: laufen. Man hat in diesem Spiel keine Waffen, man kann nur hoffen, dass man entkommt.
Gegner kommen im Spiel zwar nicht oft vor, es geht viel mehr darum, was im Kopf des Spielers passiert, was er denkt, was dieses seltsame Geräusch gemacht hat.

Die Story von Amnesia ist zwar nicht grandios, erfüllt aber ihren Zweck gut.

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SemirG

12. Oktober 2012PC: Der dunkle Abstieg

Von gelöschter User:

Amnesia: The dark Descent. Ein Titel, der auf deutsch so viel heißt wie: Vergessen: Der dunkle Abstieg. So ängstigend der Titel auch ist, so ängstigend ist auch das Spiel.

Nur eine kleine Warnung vorab: Wer nicht in das Spiel eintaucht, sich alles anschaut und auch alles Ausprobiert, der wird niemals die Fülle dieses Spiels erfahren.

Das Prinzip ist Simpel: Das Spiel spielt im 19. Jahrhundert auf dem Ost-Preußischen Schloss Brennenburg. Man spielt Daniel einen aus London stammenden jungen Mann, der auf einer Expedition in Afrika ein seltsames Artefakt fand. Seitdem liegt eine Art Fluch über ihm und seinem Freund Alexander von Brennenburg. Dieser will sich mithilfe von einem Portal in eine andere Welt transportieren. Daniels Ziel ist es ihn aufzuhalten. Er verabreicht sich selbst einen Vergessenheits-Trank, damit er sich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern muss und macht sich auf den Weg nach unten.

Ohne Waffen, mit Nekrophobie, Nyktophobie, einigen Monstern und vielen Effekten ist das Spiel eines der ängstigensten Spiele, die mir persönlich bekannt sind. Auch, wenn man am Anfang noch durch vergleichsweise helle Bereiche läuft, kriegt man bereits Angst vor dunklen Ecken und Räumen. Auch die Tatsache, dass man Halluzinationen bekommt, wenn die geistige Gesundheit fällt. All das machen Amnesia großartig.

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Palappermaul

08. Oktober 2012PC: Purer Horror

Von (25):

Amnesia - ein nahezu unbekanntes Horrorspiel, kaum zu finden im Internet, und auf CD so wie so nicht zu kaufen. Doch das soll noch lange kein Urteil über dieses großartig gestaltete Horrorspiel sein - denn was euch in Amnesia, the dark descent erwartet, wird euch nie wieder loslassen.

Story: Einfach, simpel, und trotzdem Blockbuster-spannend. Die Story wird durch nichts weiter, als durch ein paar kleine Notizen erklärt, die ihr euch vor eurer absoluten Amnesie geschrieben habt, und in der dunkelen Burg versteckt habt. Und trotzdem fesselt die Geschichte jeden Spieler, sodass alleine schon die Hoffnung auf eine weitere Notiz genug antrieb ist, um durch dieses Schloss vollgepackt mit Horror und Gefahren zu durchqueren. Hut ab!

Grafik: Trotz der eher kleinen Firma, die Amnesia auf die Welt gebracht hat, ist die Grafik alles andere als enttäuschend. Es ist erstaunlich, wie die Texturen bis hin ins kleinste Detail bearbeitet wurden, sodass alles in der Burg lebensecht aussieht, und trotzdem selbst mit schwachen PCs läuft.

Sound: Wir alle wissen, dass es oftmals nicht das Auge ist, das uns in den wahren Horror versetzt. Die ware Teigmischung eines Horrorspiels sind die Soundeffekte, die euch das Adrenalin ins Blut pumpen - und zum glück wussten das die Schaffer von Amnesia. Überall hört ihr unerkennbare Geräusche, schreie, knarrende Türen, plätscherndes Wasser. Und nicht ein Effekt davon dämpft auchnur in irgendeinerweise das Feeling, in das Amnesia euch versetzt.

Gameplay: Keine Schießereien, keine ewige Munitionssuche, und keine Lichtschimmer am ende eines dunklen Korridors - Amnesia ist ein Horrorspiel, und das soll es auch bleiben. Alles was ihr tuen könnt, um euch dem dunkelen Geist zu widersetzen, der euch durch das ganze Schloss jagt, ist euch zu verstecken, und zwar gut.

Fazit: Wenn ihr auf der Suche seid nach einem Horrorspiel, dann solltet ihr definitiv Amnesia nicht vergessen zu eurem Steam Account hinzuzufügen!

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FlyingBlauwal

12. August 2012PC: Grusel deluxe

Von (8):

Amnesia - aus dem Name kann man sich bereits herleiten, um was es in dem Spiel geht, nämlich um das vergessen.
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Daniel, mit welchem ihr euch in einem Schloss vorfindet.
Doch die ganze Sache hat einen Haken: Daniel´s Erinnerungen wurden komplett gelöscht und nur Zettel, welche er an sich selbst geschrieben hat, bringen nach und nach die Erinnerungen zurück.
Mehr sei zur Story nicht gesagt, denn ich will an dieser Stelle keinem den Spielspaß verderben.

Amnesia ist kein normales Adventure-Game, nein, in diesem Spiel soll sich der Spieler fürchten - es wird schon zu Beginn empfohlen, das Spiel nur im Dunklen und mit Headset zu spielen.

Die Atmosphäre ist beeindruckend, fast immer hört der Spieler Geräusche, welche er nur schwer einordnen kann, Türen springen von allein auf, und so weiter und so fort, das ergreift nicht nur den Spieler, sondern auch die Spielfigur: Im Dunklen oder in der Nähe böse gesinnter Gestalten, gegen die man sich übrigens nicht wehren kann, verschlechtert sich der geistige Zustand von Daniel.

Das Spiel an sich ist aus vielen Rätseln aufgebaut, welche teilweise ganz schön schwer sein können. Dennoch: Durch logisches Kombinieren bzw. 1 und 1 zusammenrechnen kommt man immer auf das Ergebnis.

Mein Fazit zu Amnesia:
Das Spiel ist ein echtes Horror-Juwel, in kaum einem anderen Spiel fürchtet sich der Spieler so sehr vor Dingen, gegen die er sich nicht einmal wehren kann. Die Atmosphäre trägt einen Großteil dazu bei, die gute Grafik und die gute Spielphysik den Rest.
Alles in allem bekommt der Spieler ein Spiel, welches für manche schlaflose Nächte sorgen wird und den Spieler auf eine neue Dimension der Furcht bringen wird.

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Tweek_Tweak

09. August 2012PC: Ein Schocker erster Klasse, an Atmosphäre kaum zu überbieten

Von (37):

Ohne Gedächtnis in einem düsteren Schloss aufwachen, in dem scheinbar unmenschliche Kreaturen leben, die allem was sich bewegt an den Kragen gehen - was für viele wie ein bizarrer Alptraum klingt ist in diesem Spiel finstere Realität.
Während man so durchs düstere Schloss streift, findet man nach und nach Notizen, die Erinnerungsbruchstücke zurückbringen, bis sie sich schließlich zu einem Gesamtbild fügen. Man bekommt es mit unheimlichen Monstern zu tun, gegen die man sich kaum wehren kann, die aber die ständigen unerwünschten Begleiter des angsterfüllten Spielers sind.

Die Grafik des Spiels könnte besser sein, aber die Entwickler haben sehr genau auf die Detailtreue geachtet. Sehr oft gibt es unerklärlichen Nebel und ähnliche Faktoren, die das Schloss optisch noch um einiges aufpolieren.
Der Sound zählt für mich zu den besten, die es jemals in einem vergleichbaren Spiel gab. Niemals aufdringlich, aber doch eindringlich schleicht er sich in das Gehör des Spielers, um ihn zu den unmöglichsten Momenten sehr zu schockieren und während des gesamten Spiels eine sehr düstere Atmosphäre erzeugt.
Man fühlt sich beinahe, als würde man wirklich selbst das Schloss durchstreifen und am eigenen Leib dessen Gefahren zu spüren bekommen.

Trotz all den Gefahren muss man aber ständig die Augen offen halten und zahlreiche Gegenstände finden, um große und kleine Rätsel zu lösen. Ein vergessenes Stück Holz, ein übersehenes Rohr können da durchaus zum tödlichen Verhängnis werden.
Sollte man während des Spiels plötzlich das Bedürfnis haben, sein liebstes Kuscheltier mal wieder aus dem Schrank zu holen oder die dunkle Wohnung nur noch mit einer Taschenlampe zu durchqueren, dann ist das nicht ungewöhnlich.

Fazit: Auch für seelisch gefestigte Gamer ist dieses Spiel eine echte Mutprobe. Man muss immer auf der Hut sein und darf niemals die Deckung verlieren, es fordert die volle Aufmerksamkeit des Spielers. 2000 Zeichen reichen nicht aus - man muss es selbst erlebt haben!

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NoobAusLeidenschaft

04. August 2012PC: Der Grußelspaß scheint kein Ende zu finden

Von (2):

Man wacht auf in einem nass, kalten Schloss. Man weiß nicht wo man ist und kann sich nur schwer daran erinnern, wer man eigentlich ist, auf der Suche nach Antworten schlägt man sich durch das Schloss.

Und so beginnt das Spiel. Amnesia ist eines der grußeligsten Spielen auf den Markt. Das Besondere daran ist, das man keine Waffen hat. Man muss also immer aufpassen wenn ein Monster kommt und wenn möglich weglaufen oder sich verstecken. Diese ständige Angst überall könnte ein Monster um die Ecke kommen und ich kann mich nicht wehren, hatte ich in noch keinem Horrorspiel!

Die Story des Spieles ist auch gut überlegt, nach dem man also aufgestanden ist und sich einwenig umgeschaut hat, sieht man immer mal wieder ein paar Notizen. Die hat unser Charakter mit den Namen Daniel selber verfasst da seine Erinnerungen ausgelöscht sind. Umso länger wir spielen umso mehr erinnert sich Daniel.

Durch gruselige Gänge, dunkle Kerker und einen überfluteten Keller dürfen wir unseren CHarakter führen. Dabei wird es im Spiel niemals langweilig. Es ist gefüllt mit Schockmomenten aber auch mit vielen und kniffligen Rätzeln, besser als in den Vorgängern. An diesen kann man dann auch mal eine Weile sitzen.


Ein weiterer Pluspunkt ist, das man eigene Storys erstellen kann, aber auch von anderen Spielen kann. So ist nach ca. 8 Stunden Spielspaß in der Hauptstory das grußeln und rätzeln noch lange nicht vorbei! Im Frictional Forum sind viele Tutorials die einen helfen, selber so eine zu erstellen, aber auch gute Storys von anderen.

Ich finde Amnesia ist eines der beste Horrorspiel und kann es jeden der gerne rätselt und dieses Genre mag ans Herz legen!

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Venom30

02. August 2012PC: Das bisher gruseligste Spiel?

Von (24):

Amnesia hat die wirkungsvollste Art, den Spielern Angst einzujagen. Und zwar mit dem Spielprinzip und dem überwältigenden Geschehen.

Amnesia ist ein Horrorspiel, welches sich nur mit der Penumbra-Reihe vergleichen lässt. Denn anstatt beruhigt Gänge entlang zu schlendern und dabei mit einer Waffe Monster abzuschießen, hat man in Amnesia keine. Und dies sorgt für die unangenehmsten Angstzustände. Ihr könnt nicht wie bei Doom 3 die Kreaturen zurück in die Hölle schicken - ihr müsst sie umgehen. Und dabei spielt die Steuerung eine große Rolle.

Ihr schleicht durch dunkle Räume, mit der Laterne in der Hand, sehr vorsichtig, um keiner Kreatur in die Arme zu laufen. Ihr hört das leise Atmen des Monstrums und hofft, nicht die Aufmerksamkeit auf euch zu ziehen. Ihr seht eine Tür, welche einen Spalt offen ist und hört das Atmen lauter, doch dessen Ursprung könnt ihr nicht sehen. Ihr beginnt, die Tür langsam anzufassen und sie vorsichtig aufzudrücken. Das Knarren der Tür macht euch nervöser, bis ihr schließlich versehentlich zu einer Kakerlake kommt, diese erbost zischt und ihr vor Schreck auch noch versehentlich in das große, atmende Monster hineinlauft, welches euch dann grunzend begrüßt und euch zu verfolgen beginnt. Nervös rennt ihr in den nächsten Raum, mit Angst, zurückzuschauen, ballert die Tür zu und verbarrikadiert sie mit einem Schrank, in der Hoffnung, dass das Monster an Interesse verliert.

Solche Momente gibt es häufig in Amnesia. Denn nur in diesem Spiel könnt ihr mit eurer Umgebung interagieren und die Geschwindigkeit selbst adjustieren - je nachdem wie schnell ihr eure Maus bewegt.

Starrt ihr die Kreaturen zu lange an, beginnt ihr, verrückt zu werden und weitere Halluzinationen plagen euch.

Das Spiel wird gefüllt mit kreativen Rätseln, die wegen der Steuerung viel einfallsreicher sind, einer wirklich verrückten und kranken Story und einer extrem furchteinflößender Soundkulisse. Wenn ihr Nevern aus Stahl habt, werdet ihr für Amnesia neue brauchen.

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ReaperSoldier66

01. August 2012PC: Das wahrscheinlich gruseligste Spiel das es gibt.

Von (8):

Von Amnesia hat man nie wirklich viel gehört und man erfährt auch nicht viel davon. Ich wollte es mir mehrere male holen doch immer wieder habe ich abgelehnt. Doch eines Tages kaufte ich es mir dann noch um zu gucken, ob es auch wirklich gruselig.

Ich als Horror Veteran, der schon alle möglichen Horror Spiele gespielt hat, muss sagen. das Spiel hat es in sich! Allein schon wenn man realisiert, dass man diese Kreaturen im Spiel nicht töten kann. Man muss sich verstecken oder laufen was das Zeug hält! Aber die Haupteigenschaft des Spiels ist der Sound.

Wenn man so alleine durch die Gänge schleicht um bloß nicht überrascht zu werden von einem Monster hört man auf einmal Schritte hinter sich und wenn man sich umdreht ist da nichts. Man hört ein Klavier im nächsten Raum ertönen und auf einmal hört man einen Schrei, der einen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Das Spiel in einem durchzuspielen ist vollkommen unmöglich, es seidenn man guckt nicht hin und man hört nicht hin.

Die Atmosphäre ist einfach Atemberaubend wenn man durch die beeindruckenden Hallen schleicht und man jederzeit Angst hat. So viel passiert eigentlich nicht im Spiel aber die Atmosphäre und der Sound machen einen fertig. Manchmal gibt es hier und da auch einige Jumpscares wie zum Beispiel eine Tür kracht zu oder alle Lichter gehen auf einmal aus und man hört ein Monster kommen. Die Grafik ist auch ziemlich gut aber darauf achtet man eh nicht.

Von Anfang an sitzt man vor dem Bildschrim und man zuckt immer wieder leicht zusammen, wenn man um Ecken geht, da dort ja etwas lauern könnte. Das Spiel beweist, dass man keine Knarre oder sonst eine Waffe oder irgendwelche Viecher braucht, die einen mit quick time events das Leben schwer machen.

Wenn man sich dann endlich getraut hat, es durchzuspielen kann man mit sogenannten Custom Storys, die Spieler selber gestaltet haben, weitermachen. Man kann aber auch natürlich selber eine machen.

Fazit: Amnesia ist nichts für Weicheier aber es macht auch echt Spaß!

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Treecko-7

07. Mai 2012PC: Adrenalin im Überfluss

Von :

Ich habe erst vor Kurzem von dem Spiel Amnesia: The Dark Descent erfahren und es erstmal gekauft. Die 10€ Euro sind hier eine wirklich lohnenswerte Investition.

Von Anfang an wird man von einer angsteinflößenden Atmosphäre eingehüllt, die sich im weiteren Spielverlauf durch Umgebungsgeräusche (abhängig vom Geisteszustand des Spielers) und Musik stilvoll weiterentwickelt.

Im Gegensatz zu anderen Horror-Spielen, kommt Amnesia völlig ohne eine Waffe aus. Und genau das macht das Spiel so interessant. Die Monster, die hier zuweilen wirklich geschickt eingebaut worden sind, halten einen echt auf Trab und den Puls hoch.

Durch clevere Rätsel und wohl versteckte Elemente, bekommt Amnesia auch eine knifflige Note.

Wer selbst zum Programmierer werden möchte, darf sogar eigene Level designen und diese teilen.

Ich kann dieses Spiel vorbehaltslos allen empfehlen, die ein Horror-Survival-Spiel suchen, das nicht nur wach hält sondern auch fordert.

Echt genial!

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82

XXYXYYXY

11. April 2012PC: Keine Grafiksau, trotzdem eine Schau

Von (2):

Der Nachfolger des Survival-Horror-Adventures " Penumbra " aus dem Hause "Frictonal Games" war ab der ersten Minute ein Geheimtipp. Es ist nicht der direkte Nachfolger, vieles wurde beibehalten nur der Ort & Zeit hat gewechselt.

Das Spiel versucht nicht durch super Grafik oder übermäßiger Action zu überzeugen, denn das brauch es auch garnicht. Die Situation in der man sich befindet und die umgebende Athmosphäre lässt einen garnicht erst über Grafik oder Sonstiges urteilen. Man wird sofort mitgerissen und will nur noch wieder weg von diesem Ort.

Doch leider hat man keine Ahnung wer man ist weder weis man warum man sich hier befindet. Hier kommt eine in HorrorSurvival-Spielen viel zu selten benutzte Art des Storytellings zum Vorschein. Man trifft nicht zufällig einen Überlebenden der einem alles erzählt. - Nein, man durchsucht das Schloss, findet auf dem Weg lauter Hinweise zur Herkunft und zum Geschehen, welche das Gefühl allein zu sein noch zusätzlich verstärkt. Zu allem übel seit ihr aber leider nicht ganz allein an diesem Ort, und Menschen sind es nicht, so viel ist zu verraten.

Als Lichtquelle dient euch auser einer nachfüllbaren Laterne nur noch kleine Zunderbuchsen, die als Einwegfeuerzeuge fungieren. Im ganzen Spiel habt ihr nichts als diese 2 Gegenstände, Waffen bleiben aus.

Dieses " Feature " vermittelt dem Spieler ein solches Gefühl von Hilflosigkeit, dass es gruseliger fast nicht geht.

Das perfekte Zusammenspiel zwischen Rätsel lösen und der atemraubenden Athmosphäre überzeugt so, dass man von einem der besten umgesetzten Spiele in seinem Genre reden kann.

Jedem der mehr auf Inhalt als auf Aussehen wert liegt, ist dieses Spiel sehr zu empfehlen und mit seinen knappen 7 Stunden Spielzeit sein Geld auf JEDEN FALL wert.

"Amnesia-The Dark Descent " ist nur über Steam für 14, 99 € als Downloadtitel zu erhalten.

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Domii-Styla

25. Februar 2012PC: Plasmawumme? Diesmal nicht!

Von (2):

Wir gehen durch einen dunklen Korridor, direkt auf eine Tür zu und auf alles gefasst.
Es gibt keinen anderen Weg, wir müssen da durch. Nerven behalten, nicht austicken, einfach weitergehen.
Krach! Staub wirbelt durch die Tür, ein Loch wird sichtbar! Nein, nicht schon wieder! Da ist es auch schon, das Monster, es stürmt durch die Tür um uns zu zerfetzen!

Da holen wir doch einfach mal eben die Riesen-Plasmawumme raus, oder? Falsch gedacht!
In Amnesia gibt es keine Waffen.
Also wie geht die oben beschriebene Situation weiter, ganz ohne Waffen?


Wir reißen die Maus herum, eine schrille Verfolgungsmelodie ertönt und das Monster brüllt hinter uns.
Wie weit ist es weg? Wir drehen uns um und sehen das Ding mit gefühlter Lichtgeschwindigkeit und unheimlichen Bewegungen auf uns zu laufen - der erste Schrei kommt heraus, die Maus wird wieder herumgerissen und wir hämmern auf die Tastatur um zu entkommen.

Genug für heute, wir wollen nicht mehr. Der Tot mag nicht das Spielende sein, er ist nichtmal ein großer Rückschritt.
In ständiger Angst laufen wir durch die Gänge, jederzeit auf ein Monster gefasst - theoretisch.
Praktisch hingegen sind wir nur nervlich am Ende, paranoid laufen wir durch die Karte, vermuzten überall Gefahr und sehen sie dann zu spät, wenn sie tatsächlich kommt.
Das ist Amnesia - pures Grauen.
Und doch tun wir uns das an - weil es auf eine verrückte Weise Spaß macht.

Keine nicht-zur-story-passenden Jumpscares. Das Spiel setzt nicht auf Schreckmomente sondern auf ständige Angst und Atmosphäre - wer Jumpscares will sollte die Custom Storys ausprobieren.
Für zusätzlichen Schreck sorgt die Erweiterung Justine - der Tot ist dort endgültig, und sie enthält eine der schrecklichsten Szenen die ich je erlebt habe - eine Verfolgungsjagd ziemlich am Enhde, um nicht zu viel zu verraten.

Eines der unheimlichsten Spiele die ich je gesehen habe, und ein wunderbar atmosphärisches - einen Kauf wert!
Meine Wertung; 90%

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91

Appo95

26. November 2011PC: Schockerspiel ohne Waffen?

Von (3):

Amnesia-The Dark Descent-das erste mir bekannte Horrorspiel ohne Waffen! Das Spiel aus dem Jahre 2010, von Frictional Games (Schweden) ist meiner Meinung nach echt krass!

Denn das Spiel bietet eine Atmosphäre, die einen mitreist! In diesem Spiel habt ihr nicht wie in DeadSpace 2 krasse Feuerwaffen mit deinen ihr Zombies kurz wegbomben könnt. Nein hier ist es so: ihr müsst euch an Zombies vorbeischleichen, notfalls vor diesen abhauen, müsst euch vor ihnen verstecken. Wer sich ihnen stellt hat schon verloren! Denn ihr könnt euch in diesem Spiel nicht (! wehren.

Es ist also kein Spiel wo ihr rumballert, sondern eher ein Puzzlespiel, in dem ihr Geschick, Mut und vor allem Nerven beweisen müsst! Denn euer Spieler bekommt in diesem Spiel richtig Angst! Das ist auch ein richtig toller Effekt in diesem Spiel: Die physischen Eigenschaften. Sprich: Ihr fühlt mit eurem Charakter! Beispielsweise: In Dunklen Gebieten des Schlosses, verschlechtert sich euer Geistiger Zustand, was zu Wahrnehmungsstörungen führt, sodass ihr euch nicht mehr 100%ig richtig steuern könnt.

Was dieses Spiel noch ausmacht ist: Das gezielte perfekte Einsetzen der Zombies! Ihr findet nicht hinter jeder Ecke einen Zombie, sondern nur an bestimmten Orten, wo ihr sie zum Beispiel schlecht sieht, oder wo sie auf einmal hinter euch erscheinen!
So gibt es auch Zombies die unsichtbar sind!
Grafisch gesehen ist das Spiel zwar keine Wucht aber auch nicht grob schlecht.

Ich finde abschließend muss gesagt werden:
Jeder der auf Horror, Angst, Schrecken steht und nebenher gerne spannende Quests löst, wird in Amnesia The Dark Descent ein Spiel finden, dass ihm wirklich wirklich gefallen wird.

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raykaytwo

25. November 2011PC: Horrorschocker für die Hartgesottenen

Von (7):

Als ich das erste Mal von dem Spiel gehört habe, habe ich gerade Resident Evil 4 nachgeholt und hab mir gedacht: man, ist das Gruselig! Aber eigentlich hatte ich noch gar nichts gesehen.

Mein Kumpel hat mir das Spiel empfohlen, hat mich aber vorher gewarnt, dass das Spiel nicht ohne ist. Ich dachte er übertreibt und deshalb hatte ich es mir gekauft. Als ich dann nachts um eins, mit Kopfhörern im dunklen Zimmer saß und das Spiel spielte, hatte ich so viel Angst wie noch nie zuvor in meinem Leben. Das Spiel appelliert zu jeder Sekunde an die inneren Ängste im Menschen.

Man hört ein Knarren da, eine heruntergefallene Flache hier und man findet einen Brief in dem steht, dass euch ein lebender Albtraum verfolgt. Mit einer Lampe bewaffnet durchstreift ihr ein Kellergewölbe in dem es echt zur Sache geht. Aber immer auf den verstand von Daniel, der Spielfigur, achten, sonst dreht ihr durch. Auch wer zu verschwenderisch mit dem Öl der Lampe umgeht, wird sein blaues Wunder erleben.

Fazit: Obwohl ich restlos Begeistert bin, ist das Spiel trotzdem nicht perfekt. Die Physik der Gegenstände lässt zu wünschen übrig. Aber sonst ist das Spiel auch nicht für jeden. Wer nicht ein absoluter Fan des Genres ist wird hier ziemlich sicher Sterben. Das Spiel ist wirklich nur für Hartgesottene.

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91

TheonlyGM

26. Juli 2011PC: Zuschuss für ein totgeglaubtes Genre

Von (35):

Die letzten Jahre war ich schon beinahe davon überzeugt, dass das Survival-Horror Genre für immer tot bleiben würde. Horror heutzutage ist in fast allen Games auf billige Erschrecker, wie zum Beispiel das plötzliche und laute Auftauchen von Monstern reduziert (z. B in Dead Space) Nur ist das nicht wirklich Horror, sondern Kinderspielchen.

Amnesia ist das erste Spiel seit langer Zeit, das Horror seriöser angeht. Es bringt eigentlich keine neuen Gameplaymechanics mit sich, arbeitet allerdings sehr gut mit der Grundessenz von Horror: Atmosphäre. Es beginnt schon damit, dass man keine Waffe trägt und völlig hilflos allem ausgeliefert ist, dass auf einem zu kommt.

Das einzige wichtige Item ist die Öllampe, die allerdings immer wieder aufgefüllt werden muss. Ich erwähne dies, weil sich fast 90% des Gruselrepertoirs aus Dunkelheit und behinderter Sicht zusammensetzt. Das klingt vielleicht nach nichts, aber seid versichert, es hat einen unglaublichen Effekt irgendwo in einem dunklen Keller gefangen zu sein, wissend das irgendwo ein Monster lauert, man aber die Laterne nicht anmachen darf, weil es einem sonst findet.

Auch Szenarien die auf dem Papier billig klingen meistert das Spiel ziemlich gekonnt: es gibt zum Beispiel eine Szene in der sich der Protagonist in einem Zimmer ohne Ausweg befindet, genau wissend das irgendein Schrecken ihm an den Fersen hängt. Der Ausweg? Sich im Schrank verstecken und beten, dass dieser Trick funktioniert. Wie gesagt, liest sich komisch, hatte aber einen enormen Effekt auf mich, denn als eine Minute später jemand die Zimmertür im RL hinter mir öffnete, wäre ich fast vom Stuhl gekippt.

Alles in allem: ein gutes Horror-Game, mit einer gewöhnlichen, aber nichtsdestoweniger interessanten Story und einer grossartigen Atmosphäre.

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84

Manson91

07. Juni 2011PC: Atme leise, denn du könntest gehört werden!

Von (147):

Daniel erwacht in einem Schloss von seinem Schlaf. Es ist dunkel. Gardinen verhindern das Mondlicht in die Räume vordringt. Die Steine, mit jenen das Schloss erbaut wurde, sehen kalt aus. Nebel wandelt durch die verlassenen Zimmer. Wo befindet sich Daniel?

Das gilt es nun herauszufinden. Die Tür knarrt, als sie geöffnet wird. Man weiß nicht, was für Kreaturen sich hinter diesen aufhalten könnten und so wagt man zuerst einen kleinen Blick hinein, bevor man sie vollständig öffnet um hindurch zu gehen. Durch zu findende Dokumente erfährt man immer mehr von der Geschichte.

Eine Laterne erleuchtet Daniel den Weg. Doch das Öl ist schnell aufgebraucht und auch Zünderkerzen, mit denen man an Wänden befestigte Fackeln entzünden kann, sind nur selten vorzufinden. Sollte man einer Kreatur begegnen gilt es sich zu verstecken. Keine Chance hätte Daniel in einem Kampf. Somit gilt es Räume zuerst im dunkel zu untersuchen.

Aber der junge Mann wird durch die Dunkelheit und seltsamen Geräuschen unruhig. Seine Sicht verschwimmt, Laute sind zu hören, die nur in seinem Kopf stattfinden, er atmet schneller, sein Puls steigt. Kakerlaken krabbeln auf dem Boden des Gemäuers, Leichenteile pflastern den Weg. Alexander der Herr der Burg ist ein verrückter Wissenschaftler. Er skizzierte Menschen bei lebendigem Leibe, schlachtete Tiere und erschuf die Kreaturen.

Eine Menge Aufgaben sind zu erfüllen, bevor man sich Alexander stellen darf, doch sei vorsichtig! Hinter jeder Ecke könnte ein Monster lauern, das nur darauf wartet menschliches Fleisch zwischen die Finger zu bekommen. Nicht das Daniel vor Angst noch Ohnmächtig wird.

Eines der einzigen Spiele, in dem ich Tatsächlich Furcht bekomme! Nicht alle können dieses Schreckenszenario spielen, ohne es durch zu viel Angst aufzugeben. Ich rate, die Fensterrollos herunterzufahren, die Vorhänge zu schließen, die Tür geschlossen zu halten und das Licht abzuschalten. Wenn es so dunkel ist, wird man in das Spiel praktisch hineingesaugt.

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99

Rylo

30. Mai 2011PC: Nichts Gruseligeres in den letzten Jahren!

Von (9):

Amnesia, da denkt man erstmal an nichts Großartiges, deswegen kennen viel zu wenige Leute dieses großartige Spiel.
Amnesia ist wahrscheinlich DAS Horror-Spiel der letzten Jahre. Ihr denkt euch "Warum das denn? "
Tja in Amnesia hat man einfach alles richtig gemacht.

Die Lichteffekte, Soundeffekte usw wurden genial eingesetzt, das einzige was einen stutzig macht ist die Grafik. Obwohl das Spiel erst vor "kurzem" rauskahm sieht das spiel schon etwas älter aus. das stört einen allerdings kaum, es ist alles viel zu dunkel um auf schöne Texturen zu achten.

Man selbst wacht in einer Villa auf und fragt sich erstmal "WAS? Wo bin ich, ich brauch Story-Infos! Was is hier los? " Schnell merkt man dass die Spielfigur manchmal Aussetzer hat, von Angst getrieben wird und man selbst fühlt sich mittendrin. Nicht besser macht es die Tatsache dass man KEINE Waffen hat.

Nach den ersten quitschenden Balken möchte man dann dann doch lieber eine Waffe haben und jeden Gegner quer über die Wand verteilen. Fehlanzeige! Deine einzigen Mitstreiter sind eine Laterne und die ständige Angst.


Dieses Spielgeschehen ist nicht wirklich gut zu beschreiben, jeder sollte das Spiel am eigenen Leib erfahren!
Ihr denkt jetzt sicher "bääh, da spiele ich lieber Dead Sapce oder Fear. Ein Witz, gegen Amnesia sind andere Horrorspiele eine einzige Comedy-Vorstellung.

Schönes Erschrecken beim zocken.
P. S.

Für die Atemosphäre müssten es mehr als nur 5 Sterne vergeben werden.

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86

Gsus

12. Mai 2011PC: Alles drin was man braucht

Von (37):

Als Horrorfan der ersten Stunden (mein erstes Resident Evil WAR das erste Resident Evil) bin ich von Amnesia begeistert.

Die Grafik macht einen etwas angestaubten Eindruck, wobei ein richtiger Spieler sich ohnehin nicht von "ohhhh, das sieht aber gut aus" blenden lassen sollte. Ein Film mit hübschen Schauspielern macht eben noch keinen guten Film.

Kein wildes rumgeballer, keine rasante Effekthascherei, weder junge Mädchen in knappen Klamotten noch Testosteronmonster die vor lauter Muskeln nicht wissen wie sie sich die Schuhe binden sollen und gleichzeitig 15 Waffen tragen können.

Kurz gesagt:
Amnesia ist ein erwachsenes Spiel und eine gute Abwechslung zum völlig überschwemmten Horror-Ego-Shooter Markt. Denn es gleicht mehr den alten Horrorspielen. Rätsel an die die alten Resident Evil Teile nicht mithalten können, Angstmomente die F. E. A. R. und Silent Hill erreichen.

Laterne an Dann können euch die Gegner besser sehen. Laterne aus Dann gehts abwärts mit eurem Geisteszustand und ihr werdet langsam wahnsinnig.

Manchmal verliert das Spiel ein wenig an Schwung, was aber auch gut ist, so kann man zwischendurch das Licht anmachen und nachsehen ob auch nichts unter der Couch sitzt was da nicht hingehört.

Eine sehr gute Soundkulisse hat das Spiel auch. Nicht mit lauter Musik und Schockern durch Krach, sondern durch Stimmen, Geräuschen wie Schritten etc.

Ein durchaus gelungenes Spiel mit innovativen Steuerungselementen.

Und nur ganz selten wünscht man sich den ein oder anderen Gegner mehr und eine dicke Wumme

Auf jeden Fall sollte man ein solches Projekt unterstützen, ich warte schon auf den nächsten Hammer

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Infos

  • Publisher: Frictional
  • Genre: Horror
  • Release:
    08.09.2010 (PC)
  • Altersfreigabe: ab

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