Crazy Machines

meint:
Gelungenes Tüftelspiel für Zwischendurch. Nur die Grafik sieht aus, als hätte man aus Versehen Kaffee über den Monitor gegossen. Test lesen

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Beschreibung

"Crazy Machines - Die Erfinderwerkstatt" ist ein echter Ausnahmetitel in der Welt der Computerspiele. Hier geht es nicht etwa darum, Monster zu töten, Erfahrungspunkte zu sammeln, oder seinen Rennwagen aufzumotzen. Vielmehr darf der Spieler sich am Lösen von Rätseln in Form des Aufbaus zunehmend komplizierterer Maschinen versuchen. Was zunächst recht trocken klingt, entpuppt sich jedoch bald als Konzept mit Suchtpotential, bei dem man zudem spielerisch sein Logikverständis trainieren kann.

Grundlage des Spieles stellen die etwa einhundert verschiedenen Aufgaben dar, die es zu lösen gilt. Sie beschäftigen sich mit dem Aufbau einer Maschine aus vorgegebenen Teilen, die einen speziellen Zweck erfüllen soll. Die Bauteile, mehr als 60 werden dem Spieler an die Hand gegeben, reichen von Glühbirnen, über Bunsenbrenner, bis hin zu Zahnrädern und Wippen. Ist das Ziel mal, eine Kugel vom einen ans andere Ende eines Parcours unter Zuhilfenahme dieser Gegenstände zu befördern, geht es ein anderes Mal darum, wie man mit einer Kerze Würtschen grillen kann. Dabei sind die Lösungswege selten von Anfang an offensichtlich, sondern verlangen dem Spieler seinen vollen Einfallsreichtum ab. Die Genugtuung, wenn man endlich eines der hirnzermarternden Rätsel gelöst hat, weckt dann aber schnell den Ehrgeiz, auch die nächste Maschine zu bauen.

Eine gelöste Aufgabe belohnt "Crazy Machines" aber auch auf andere Weise: nach mühevoller Bastelarbeit, darf sich der Spieler sein Werk in Bewegung anschauen. Die detaillierte Grafik lässt Freude an der fertigen Maschine und dem gelungenen Experiment aufkommen, denn die Früchte stundenlanger Arbeit an Einzelteilen animiert vor sich zu sehen, könnte belohnender kaum sein.

Systemanforderungen

Minimal: 800 MHz CPU, 128 MB RAM, DirectX 8 kompatible Grafikkarte mit 32 MB RAM, DirectX 8 kompatible Soundkarte, 2x CD-ROM Laufwerk, Windows 98/ME/2000/XP

Meinungen

78

51 Bewertungen

91 - 99
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81 - 90
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71 - 80
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51 - 70
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1 - 50
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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 3.6
Sound: starstarstarstarstar 3.5
Steuerung: starstarstarstarstar 4.1
Atmosphäre: starstarstarstarstar 3.9
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75

shorty1234

30. Dezember 2010PC: Ein Spiel, um den Wahnsinn auszuleben!

Von (32):

Im Spiel fangt ihr als Gehilfe eines verrückten Professors an, der ein klein wenig an Einstein erinnert. Er gibt euch zunächst kleinere Aufgaben, wobei ihr zB lediglich einen Ball in eine Kiste befördern sollt.

Was einfach klingt, wird im Verlauf des Spiels zunehmend schwieriger. Denn am Anfang reichen dafür noch zwei Bretter. Irgendwann müsst ihr das mit einem Dampfkessel, den passenden Rohren und einem Magneten lösen.
Das heißt der Schwierigkeitsgrad steigt an. Leider wird dieser auch künstlich erzeugt. So kommen im späteren Verlauf auch Experimente vor, die von millimetergenauer Präzision leben. Den grundlegende Aufbau habt ihr schnell durchschaut, aber es macht einen riesigen Unterschied, ob ihr das eine Brett einen Millimeter nach links oder rechts verschiebt.

So sind Frustmomente vorprogrammiert, die durch den Professor sogar noch verschlimmert werden. Ab und zu lässt er sich nämlich auf dem Bildschirm blicken und gibt fachmännische Kommentare zu eurem Aufbau ab. Am Anfang sind die noch ganz lustig, aber spätestens, wenn man die Sprüche ein zweites oder drittes Mal hört, schaltet man ihn aus.
Im Gegenzug dazu lässt er nach besonders schwierigen Experimenten auch mal ein Lob hören.

Gesteuert wird das Spiel hauptsächlich mit der Maus. Die selbsterklärenden Kontextmenüs lassen dann Manipulationen am ausgewählten Objekt zu. So könnt ihr Gegenstände drehen, verschieben und wieder löschen.
Das funktioniert im Karriere-Modus genauso gut, wie im Editor. In diesem nämlich könnt ihr euren ganzen Wahnsinn loslassen. Alle Gegenstände, die ihr aus der Karriere kennt, können mit nahezu unbegrenzt vielen Möglichkeiten kombiniert werden.

Eine Kaufempfehlung kann man für das Spiel an sich jedoch schon aussprechen. Wer aber wirklich Interesse hat, sollte sich vielleicht auch die Nachfolger ansehen, die grafisch definitiv überlegen sind. Die Grundidee des Spiels ist aber besonders für Tüftler und Vielspieler geeignet. Nur jüngere sollten die Finger davon lassen.

Grafik:
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Sound:
starstarstarstarstar
Steuerung:
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Atmosphäre:
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30

Zebrazo

14. Oktober 2010NDS: Für den DS einfach schlecht

Von (14):

Der Spieleklassiker "Crazy Machines" ist vorallem wegen dem umfangreichen Baukasten für eigene Experimente bei Spielern die etwas Knobelspaß lieben, beliebt. Für die Nintendo DS Version ist der allzu beliebte Spielehit jedoch nur etwas für Gelegenheitsspieler. Die schlechte Grafik und er schlechte Sound verderben einem den Spielspaß auf der Konsole. Trotz umfangreicher Auswahl, ist ein Kauf dieses Spiels für den Nintendo DS nicht sehr zu empfehlen. Es bleibt für den PC jedoch ein absoluter Hit.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
starstarstarstarstar
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Infos

  • Publisher: Halycon Dtp
  • Genre: Puzzle, Denkspiel
  • Release:
    01.11.2004 (PC)
    13.08.2010 (Wii)
    02.10.2008 (NDS)
    23.04.2009 (iPhone)
  • Altersfreigabe:
    n/a(PC, Wii, NDS)
    ab (iPhone)
  • EAN: 4012160161954, 4017244023654, 4017244020165

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