Deponia

meint:
Handwerklich nahezu brillante und urkomische Schrottplatz-Odyssee, die in einer Liga mit den Adventure-Meilensteinen von LucasArts spielt. Test lesen

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Beschreibung

Deponia ist der erste Teil der Deponiatrilogie von Daedalic Entertainment. In bester Point and Click Manier nach Lucasartsklassikern wie Monkey Island und Indiana Jones steuert Ihr Rufus einen selbstverliebten und chronisch erfolglosen Bastler der eigentlich nur den Müllplaneten Deponia verlassen möchte. Bei einem seiner zahlreichen Fluchtversuche trifft er auf die Elysianerin Goal die einer Verschwörung auf der Spur ist.Ab Mitte August 2015 auch fürs iPad erhältlich.

Meinungen

91

148 Bewertungen

91 - 99
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81 - 90
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1 - 50
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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 4.5
Sound: starstarstarstarstar 4.4
Steuerung: starstarstarstarstar 4.4
Atmosphäre: starstarstarstarstar 4.6
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93

Mr-Flausch

11. November 2015PC: Ein großer Haufen Schrott, an dem man sich ein Beispiel nehmen sollte

Von (3):

Adventures waren nie mein Genre - das muss ich ehrlich zugeben. Renne von A nach B und kombiniere C mit D. Der Spaß dahinter hat sich mir nicht erschlossen. Ohne einen Freund, der mir dieses Spiel geschenkt hat, wäre ich auch nie in den Genuss gekommen, dieses Adventure zu spielen.

Daedalic macht alles richtig, was man richtig machen kann. Ein Spiel gespickt mit Kreativität an allen Ecken und Kanten. Die Grafik ist ein 2D Point and Click - aber ein ordentliches.

Was bringt eine Engine in 3D mit 8facher Kantenglättung, wenn das Spiel generisch und langweilig gestaltet ist? Deponia ist bunt, frech und irgendwie gemütlich, trotz der Atmosphäre eines Schrottplatzes. Die Puzzle sind abwechslungsreich, in einer anderen Art als man es vielleicht vermutet. Mal denkt man um 10 Ecken um zum Ziel zu kommen, mal ist die Lösung so geradlinig, dass man mit dem eingestellten 10 Ecken denken dumm vorm Bildschirm sitzt.

Die Geschichte ist ein echter Hingucker unter den Videospielgeschichten. Flache Witze gründen tief - so oder so ähnlich ging doch dieses Sprichwort. Glaube ich... mehr will ich zur Story nicht sagen, denn die sollte man selbst spielen.

Schwächen hat das Spiel auch, diese betreffen mich jedoch kaum. Die englische Version leidet sehr unter der Wortgewandtheit der Entwickler. Vieles aus dem Deutschen übersetzt sich halt nicht ins Englische, ein Puzzle ist sogar teilweise unlösbar, man muss hier entweder herumprobieren oder zur komplettlösung greifen - Schade eigentlich.

Einige werden meine Wertung sehen und denken "93%? Wohl ein Fanboy.."
Dieses Spiel hat seine Wertung verdient. In gewisser Weise errinnert es an alte Spiele, welche noch keine kräftigen Engines zur Verfügung hatten - Spiele die von ihrer Geschichte, ihren Geheimnissen und ihren Punkten der Verzweiflung lebten. Neue Spiele sind heute einfach, blenden mit Grafik und haben keine Tiefe. Wenn diese eine 90% Wertung verdient hat, dann auch eine Perle der alten Schule wie Deponia.

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Telasra

21. Juni 2013PC: Eine witzige Abwechslung

Von (2):

Deponia ist ein witzig gemachtes Adventure das einfach Spaß macht zu spielen. In der Geschichte von Deponia gibt es höhen und tiefen besonders durch den Hauptcharacter Rufus, der eigentlich nur ein selbstverliebter egomane ist und sich durch seine Handlungen schnell in Schwierigkeiten bringt. Wer es mag Rätsel zu lösen ist mit Adventure Games eh gut bedient.

Was die Geschichte von Deponia angeht ist sie witzig, chaotisch aber auch spannend.
Alles in allem ist echt ein schönes Spiel mit knackig witzigen Rätseln.

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Kerstha

12. Juni 2013PC: Schräge Handlung

Von :

Na ja, die Geschichte und die Graphik sind wirklich gut ... aber ehrlich gesagt hätte ich ohne die Komplettlösung keine Schnitte gesehen! Glaube nicht, dass das allein an mir liegt - wirklich!

Die meisten "Handlungen" sind einfach zu schräg - sorry: aber so "unlogisch und verquer" kann ich nicht denken! Vielleicht geht es anderen anders. Knobeln und Tüfteln sind OK, aber, wie gesagt, das entbehrt allzu oft jeglicher Logik. Ich will aber niemand von diesem Spiel abraten - ist nur mein persönliches Fazit!

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Wonchi

14. März 2013PC: Totaler Schrott(planet)

Von (9):

In Deponia finden wir uns auf dem wunderschön gezeichneten, gleichnamigen Planeten Deponia wieder. Man spielt den egoistischen Rufus der in jedem Bereich der totale Kenner ist und niemals etwas falsch macht! Achja und man muss seine Heimat retten... Man kann mit fast allem auf dem Bildschirm interagieren und erhält als Resultat meistens herablassende Bemerkungen von Rufus, oder seiner Pseudo-Freundin Goal. Das klingt nach Spaß!

Überall wo man hin klickt hört man witzige Gags oder einfach ironische Bemerkungen. Die Charaktere, typisch für Daedalic sind von Kopf bis Fuß verrückt aber mit den meisten möchte man aufgrund ihrer Herzlichkeit sofort befreundet sein!

Man hat sehr lange Spiel- und Rätselspaß bis man dieses Spiel dann doch durchgespielt hat und möchte manchmal gar nicht mit dem Spielen aufhören weil es einen so sehr in seinen Bann zieht. Ich denke man kann diese Spiel in so ziemlich jedem Alter spielen (man versteht mit 6 Jahren natürlich noch nicht alle Witze!) und es ist auch perfekt geeignet wenn man gerade einfach nichts zu tun hat, dann kann man einfach eine Stunde weiter rätseln.

Die Grafik von Deponia hat sich gegenüber der von den Vorgängern aus dem Hause Daedalic deutlich verbessert und auch die Steuerung ist leicht benutzerfreundlicher geworden und sehr einfach zu erlernen. Man muss auch nicht täglich am Computer sitzen um das Spiel attraktiv zu finden, man muss einfach Offenheit für "individuelle" Spiele und eine Menge Ironie mit sich bringen!

Ich würde dieses Spiel vor allen den Leuten empfehlen die nicht unbedingt 24/7 vor dem PC sitzen sondern vielleicht anstatt des Abendprogramms mal an den Rechner gehen! (Für die anderen lohnt sich diese Spiel natürlich auch!)

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95

Mistralport

14. März 2013PC: Nichts für die Mülltonne

Von (4):

Deponia gehört zu einem Genre, das viele als altmodisch und überholt betrachten: dem Point and Click-Adventure. Das alte Dinge aber nicht immer schlecht sein müssen stellt Daedalic Entertainment eindrucksvoll unter Beweis.

Das Spiel dreht sich um den jungen Erfinder Rufus, der seine Heimat, den Müllplaneten Deponia, verlassen will. Bei diesem Versuch fällt ihm die schöne Goal praktisch mitten vor die Füße. Gemeinsam versuchen sie, die fliegende Stadt Elysium zu erreichen.

Doch der Weg dorthin ist mit den Adventure-typischen Rätseln gepflastert, die mal einfach und mal knackschwer sind. Allerdings gelingt den Entwicklern hier famos das Kunststück, auf dem schmalen Grat zwischen Logik und Idiotie zu balancieren. Egal wie kompliziert die Lösung ist, hinterher erscheint alles logisch. Und zudem urkomisch, wie das ganze Spiel.

Das liegt vor allem an den grandiosen Sprechern, deren Stimmen den Figuren wie auf den Leib geschneidert sind. Und nicht nur wie, sondern auch was sie sagen, ist große Klasse. Rufus stets lässige Sprüche, die besonders "herzerwärmende" Sekretärin Lotti mit der tiefen Stimme oder Gizmo, der drei Berufe gleichzeitig ausübt: Alle Charaktere laden durch ihre Erscheinung zum Schmunzeln ein und sorgen für eine tolle Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt.

Dazu trägt auch der Soundtrack bei, der teilweise auf echtem Schrott erzeugt wurde. Diese authentischen Klänge und die wundervollen handgezeichneten Hintergründe erzeugen ein tolles Ambiente, das gespickt ist mit schwarzem Humor und flotten Sprüchen, bei denen kein Auge trocken bleibt. Da stört auch das etwas unbefriedigende Ende, das einige Fragen unbeantwortet lässt. Aber Deponia ist schließlich der Auftakt zu einer Trilogie und die Nachfolger schaffen Abhilfe.

Die Atmosphäre im Müll, der metallische Sound und natürlich der wunderbare Humor machen Deponia zu einem Top-Spiel, das sich trotz des altmodischen Genres auch heute noch wunderbar spielt. Ein absoluter Geniestreich.

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85

Daxter17

28. November 2012PC: So sollte ein Adventure sein

Von (46):

Das Entwicklerteam von Daedalic aus Hamburg leistet seit Jahren erbitteren Widerstand gegen den Untergang der Point-and-Click-Adventures. Und dies durchaus erfolgreich, wenn man sich zum Beispiel den Titel Deponia ansieht.

In Deponia spielt ihr einen jungen Mann namens Rufus, der davon träumt, seinen Heimatplaneten, der auf den ersten Blick wie eine riesige Müllkippe aussieht, zu verlassen und auf den weit entfernten Planeten Elysium ein neues, stilvolleres Leben zu starten. Dafür überlegt sich Rufus zahlreiche Pläne, die zum Scheitern verurteilt sind.

Doch eines Tages schafft es Rufus tatsächlich auf einen Luftkreuzer des Organons, einer scheinbar höheren Regierungsinstanz. Doch dieser Triumpf galt nicht lange, denn stürzte kurz daraushin ab. Und mit ihm eine junge Dame aus Elysium namens Goal. Von diesem Zeitpunkt aus ist der halbe Planet hinter Rufus und der mysteriösen Dame her. Und auch Rufus wittert seine Chance, mit Goal als seiner Freundin endlich nach Elysium zu kommen.

Doch bevor es so weit kommt, müsst ihr allerhand verrückter und teils richtig kniffliger Rätsel lösen.
Bei diesen gibt es selten logische Lösungen und man muss sich schon ziemlich den Kopf zerbrechen. Mir kam öfter die Frage, was die lieben Entwickler in Hamburg wohl rauchen, um auf solche Rätsel zu kommen
Die verrücktesten Lösungen brachten mich häufiger dazu, dass ich laut loslachen musste.

Ein absolutes Highlight bilden die Gesangsstücke zwischen den verschiedenen Akten, die von Jan Müller-Michaelis alias Poki
eingesungen wurden.

Alles in allem ist Deponia ein super Spiel, was erfolgreich gegen den toten Ruf des Point-and-Click-Genres ankämpft.

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89

UltraSven

26. November 2012PC: Point & Click Adventure mit viel schwarzen Humor

Von (18):

Deponia von den deutschen Point click Helden Daedalic Entertaiment schafft es mal wieder alle zum schmunzeln zu bringen. Erzählt wird wie der Egomane Rufus versucht von Deponia zu flüchten nach seinen gescheiterten Flucht versuch wirft er ausversehen die Elysianerin Goal mit ins Abenteuer.

Begleitet wird das Abenteuer von vielerlei schweren und lustigen Rätseln, sowie von geilen Sprüchen und schwarzen Humor. So bietet das Adventure allerlei Dinge um weiter zu spielen und Daedalic Fan zu werden.

Garfik: Die liebevolle Comic Grafik bietet eine schöne aussicht auf den Müllplaneten Deponia und die Figuren, somit hat das Spiel eine solide Basis auf den das Adventure sich aufbauen kann.

Sound: Im Hintergrund hört man passend zum Müllplaneten metallische Sounds, diese werden jedoch bei zu langen aufenthalt an manchen Orten (Das passiert häufiger als man glaubt) nervig.

Fazit: Deponia ist mit seinen Witzen und Rätseln ein gutes Adventure und durchaus heranreichend an Klassieker wie Monkey Island.

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96

Entey

02. August 2012PC: Adventure mit viel Liebe und Spaß

Von (14):

Deponia ist ein erste Sahne Adventure, welches den Spieler teils fordert, besonders die Lachmuskeln.
Der Charme dieses Spieles ist unübertrefflich! Schon nach kurzem spielen wird der Spieler dieses Meisterwerk in sein Herz geschlossen haben und es nie wieder loslassen.

Kaum auf "Spiel starten" geklickt landet der Spieler direkt in einem amüsanten Tutorial mit der Hauptfigur Rufus und dem Quälgeist Wenzel. Mit diesem Tutorial wird der Spieler einfach wunderbar auf den teils schwarzen Humor und die Steuerung eingestimmt. Ist dies erledigt gilt das typische: Anklicken, lachen, kombinieren von Items und auch so manches Male verzweifeln. Die Rätsel sind sehr liebevoll und durchdacht gestaltet. Ohne Kreativität fliegt der Spieler dabei so manches Male auf und fasst sich an die Stirn. Die Story ist einfach wundervoll. Rufus, ein verträumter, professioneller Nichtskönner und Faulpelz versucht seinen vermüllten Heimatplaneten zu verlassen und trifft dabei seine große Liebe. Mehr möchte ich nicht verraten.

Die Grafik ist sehr gut, es ist der zeichnerische Comic-Stil zu entdecken der wirklich sehr überzeugt und die Charaktere sehr schön ziert.
Auch die Sounds sind super klasse. Die Sprecher sind alle, wirklich alle, absolut in ihrer Rolle und Sprechen ihren Charakter prima. Die Musik ist auch ein Kunstwerk, alle Werke vermitteln die passende Atmosphäre und sind Ohrwürmer.
Die Steuerung ist einfach und sehr angenehm, die Tastatur wird nicht benötigt, lediglich die linke und Rechte Maustaste und das Scrollrad.
Für dieses Spiel lege ich meine Hand ins Feuer und gebe überall volle Punktzahl.

Als Fazit fasse ich zusammen: Deponia ist ein lustiges, liebevoll gestaltetes Adventure, welches einen hin und wieder an den Kopf fassen lässt. Adventure Fans oder Freunde von gutem Humor werden dieses Spiel lieben.

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St-JimmY21

01. August 2012PC: Wirklich alles nur Müll?

Von (13):

Deponia ist wieder so ein Spiel, das nur genial sein konnte weil es schon vorher mit Witz und Charme geglänzt hat. Ich stieß auf dieses Spiel weil es von den Machern von The Whispered World und Harveys neue Augen war und es ist nicht nur Müll warum? Ganz einfach

Story: Der Deponianer Rufus hat mal wieder einen Plan von Deponia runterzukommen dieser geht aber mal wider schief er landet auf einem Kreuzer des Organon eine Art Regierung dort sieht er die Elysianerin Goal in die er sich probt verliebt aber Rufus hat nicht nur Liebe im Sinn sondern auch seinen größten Traum, wohnen in Elysium. Die Story ist auf alle fälle packend endet aber komisch und lässt einem im Dunkeln das heißt also auf den zweiten Teil warten.

Steuerung: Point and Klick es gibt sogar ein Tutorial wer das nicht hinbekommt sollte sein Gamepad verbrennen .

Grafik: Alles handgezeichnet und wunderschön Animiert.

Musik: Einfach Klasse stimmiger Mix aus Maschinen- und Orchestralen-klängen.

Charaktere: Alleine schon der Protagonist Rufus hat so viel Charme das sich sofort in ihn hineinversetzt und mit ihm fühlt drumherum gibt es nur lustige Figuren die einen immer wieder zu lachen bringen.

Atmosphäre: Sehr stimmig vom Dorf Kuvaq bis zur Aufstiegsstation nach Elysium passt die Atmosphäre immer.

Langzeitspaß: Die rund 10 Stunden Spielzeit schrauben sich bei manch kniffligem Rätsel noch mal außerdem gibt es nach dem durchspielen noch einen sehr komischen Modus.

Fazit: lasst euch nicht von den Rund 10 Stunden abschrecken da es eine Trilogie werden soll hat man lange was davon. Deponia ist ein klasse Adventure mit dem man viel Spaß haben kann und außerdem ist es sehr gefühlvoll. Am Ende musste ich mir sogar eine Träne verdrücken und mit dem Patch gibt es auch keine Abstürze.

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Hecktor

23. Februar 2012PC: Geniales Drama in heiterem Gewand

Von gelöschter User:

Noch nie hat mich ein Videospiel so zum Schmunzeln, Trauern und Nachdenken bewegt wie Deponia. Das Spiel auf dem gleichnamigen Müllplaneten ist das Überzeugendste, was ich in den letzten Jahren so ins Laufwerk legte. Skurrile Gestalten verpackt mit einer Menge Witz und Charme - nichts besonderes für den deutschen Hersteller Daedalic, der mit gerade diesen Elementen immer wieder überzeugen kann.

Inspektor Gizmo ist der virtuell lebende Beweis dafür; er besetzt in dem Dorf Kuvaq die Aufgaben des Feuerwehrmanns, des Polizisten und des Arztes in einer Person. Natürlich weiß das der egozentrische Schnorrer Rufus in der ein oder anderen Situation auszunutzen. Rufus lebt bei seiner Ex, die ihn - wie so ziemlich jeder in dem Dorf - nicht mehr ausstehen kann. Er ist aber auch ein unverbesserlicher Geselle. Aber warum? Diese Frage beantwortet das Spiel scheibchenweise und mit jedem neuen Detail erhält das Spiel etwas mehr Tragik, die das Spiel auszeichnet.

Rufus' Unbeliebtheit beruht auf Gegenseitigkeit, er hasst Deponia und versucht wieder ein Mal zu fliehen. Vergebens, denn die schöne Orbitelfe Goal macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Nicht dass sie ihn behindern würde, doch seine "Menschenliebe" sorgt dafür, dass er Goal rettet und dafür seine sichere Reise nach Elysium, dem genauen Gegenteil zu Deponia, beenden muss - natürlich nicht, ohne sich noch zu verletzen. Abgesehen von dem Witz und der guten, spannenden Story ist Deponia auch technisch gelungen. Die Steuerung erfolgt nur über die Maus, Hotkeys werden nicht gebraucht. Der Soundtrack ist genial (und auf CD vorhanden! die Synchronsprecher geben ihr Bestes und die Grafik ist wunderschön.

Doch noch viel mehr, als alles oben genanntes, hat mich die Dramatik überzeugt, die sich gegen Ende entwickelt. Ich war bestürzt über Rufus' Geschichte und im Ende, wo er alles verliert, was er grade erst gewonnen, schossen mir die Tränen in die Augen. Deponia verident mehr Aufmerksamkeit, es ist einfach genial.

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84

GamingNerdLP

20. Februar 2012PC: Toller Humor mit hohem Schwierigkeitsgrad

Von (11):

Schon in Harveys Neue Augen dachte ich, man kann nicht noch mehr krassen Humor in ein Spiel nicht bringen, aber Deponia zeigt mir, dass ich da falsch lag. Allein die Story ist schon zum totlachen.

Ein übermütiger, sehr selbstsicherer Kerl lebt im Haus seiner Exfreundin in einer riesen Mülllandschaft und versucht verzweifelt, von dort zu entkommen. Aber das ist nur der Ansatz eines tollen Humors. Jedoch hat auch Deponia seine dunkle Seite. Gut, als dunkle Seite kann man es nicht wirklich bezeichnen, doch es ist eine Sache, die den Spielspaß doch ziemlich stört.

Das ist nämlich der sehr hohe Schwierigkeitsgrad. Ich selber würde mich in Sachen Adventures noch als Anfänger bezeichnen und für einen Anfänger wie mich ist der Schwierigkeitsgrad deutlich zu hoch. Das mag auch daran liegen, dass man auf einige Lösungswege nur sehr langsam und mit viel Nachdenken kommt, weil sie teilweise einfach so abwegig sind.

Ansonsten ist Deponia ein rundum gelungenes Spiel, was mit seiner handgezeichneten Grafik in jeder Situation toll aussieht. Ich freue mich schon tierisch auf den schon jetzt angekündigten 2. Teil von Deponia.

Grafik:
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Infos

  • Publisher: Daedalic
  • Genre: Adventure
  • Release:
    27.01.2012 (PC)
    2. Quartal 2016 (PS4)
    tba (PS3)
    10.09.2015 (iPhone)
  • Altersfreigabe:
    ab 6(PC, PS3)
    ab (PS4, iPhone)
  • EAN: 4009750502136

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