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Beschreibung

Das Spiel die Gilde ist eine Wirtschaftssimulation, welche den Spieler ins Mittelalter entführt. Genauer gesagt in die Zeit ums 14. Jahrhundert, welche durch eine starke Aufbruchsstimmung geprägt war. Die Städte versuchen sich vom Adel unabhängig zu machen und eine eigenständige Wirtschaft aufzubauen.

Sie haben die Möglichkeit in einer von fünf deutschen Städten eine Dynastie zu gründen und deren Einflussbereich immer weiter auszudehnen. Um dies zu erreichen, wählen Sie zu Beginn aus einer Vielzahl an möglichen Berufen aus und versuchen über diesen Ihre Macht stetig zu vergrößern. Zusätzlich dazu können Sie ihren Einfluss dadurch vergrößern, dass Sie bestimmte Ämter besetzten und dadurch auch ihr Ansehen aufbessern. Je nachdem welche Gesinnung der Spieler an den Tag legen möchte, kann er sein Geld als ehrlicher Handwerker oder aber auch als intriganter Räuber verdienen.

Die Gilde verfügt über die Spielmodi Endlosspiel, Multiplayerspiel und eine Art Kampagne, in welcher der Spieler Aufträge zu erledigen hat. Der Multiplayer ermöglicht das Kräftemessen mit bis zu 8 Mitspielern. Von der 3D-Ansicht der Stadt aus kann an jedes einzelne Gebäude herangezoomt werden und diese können dann sogar betreten werden. Zudem bietet jedes der Gebäude verschiedene Ausbaumöglichkeiten. Der Spieler wird dadurch ganz schön gefordert, dass er sein tägliches Brot verdienen und zeitgleich eine Familie aufbauen, sowie in der Politik aktiv mitwirken muss. Damit dies selbst für Neulinge auf diesem Gebiet machbar ist, jedoch auch erfahrenen Spielern Spaß bietet, bietet die Gilde die Möglichkeit den vom Spieler gewünschten Schwierigkeitsgrad Zu Beginn einzustellen und seiner Erfahrung entsprechend anzupassen.

Meinungen

84

83 Bewertungen

91 - 99
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81 - 90
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71 - 80
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51 - 70
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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 3.6
Sound: starstarstarstarstar 4.1
Steuerung: starstarstarstarstar 4.2
Atmosphäre: starstarstarstarstar 4.4
Jetzt eigene Meinung abgeben 4 Meinungen Insgesamt

78

Casitro

04. Februar 2016PC: Kreuz und quer gemein sein

Von (2):

Als Vorspeise noch eine kleine aber feine Bestechung, bevor es im Hauptgang mit der richtig großen aber intrigant eingefädelten Gerichtsverhandlung losgeht. Zum Nachtisch noch ein Pamphlet auf dem örtlichen Marktplatz aufgehängt... und es ist angerichtet. Was genau? Nun, das wird wohl auch kaum jemand anders verstehen, bis besagter Einfädler auf einmal im Höchsten Amt Nürnbergs sitzt und quasi die gesamte Stadt ihm und seinen Dieben auf dem Silbertablett serviert bereitsteht.

Mit einer zwar recht grob dargestellten Auswahl an Figuren und Gebäuden bietet Die Gilde einen riesengroßen Haufen an Möglichkeiten der Berufswahl, vom hart arbeitenden Tischler oder Schmied über den zwielichtigen Alchemisten, der in seinen Labors die einen oder anderen Wässerchen zusammenbraut, bis hin zum völlig abseits des Gesetzes agierenden Hehler. Dazu kommen skrupelloseste Optionen für den gesellschaftlichen Aufstieg, alle mehr oder weniger halb legal.

Für einen Menschen mit großartiger Fantasie bedeutet das: "Was macht der maskierte Typ da, der mit einem Knüppel auf mich zuläuft? Wieso gucken mich alle Bürger, die ich treffe so sauertöpfisch an?" Denn grafisch sind viele der Aktionen leider nicht dargestellt. Lediglich als Textzeilen im Interface. Atmosphäre und Spannung bringts trotzdem, da nie klar ist, was als nächstes passiert.

Neben der Vermittlung von historischen Fakten aus dem 15. Jahrhundert tut sich dabei aber auch eine recht hohe Kompliziertheit der Steuerung hervor. Es wird zwar alles mit Mausklicks bedient, jedoch stellt sich mir bei jeder Partie erneut die Frage: Wo finde ich was?

Ein paar technische Fehler sind leider auch zu finden, besonders bezüglich Synchronisation, die den Multiplayermodus nahezu unmöglich zu spielen machen.

Also eher ein Spiel für Einzelkämpfer, die sich danach verzehren, NPC-Gegnern auf dem diplomatisch-halblegalen Wege mal so richtig eins reinwürgen zu können. Gefällt mir!

Grafik:
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99

mark12345678

10. März 2014PC: Ein Muss für jeden Computerspieler

Von (3):

Ich kann es einfach nur empfehlen. Es ist sogar mein ungeschlagenes Lieblingsspiel.

Warum?:
Ganz einfach, weile es ein Spiel ist in dem kaum Grenzen gesetzt sind. Im Endlosspiel (mein Lieblingsmodus) ist das Ziel möglichst reich zu werden, was man aber je nach belieben erreichen kann. Entweder durch fairen Handel oder mit zwielichtigen Geschäften oder vielleicht doch durch reich Heiraten?

Es bleibt jedem selbst überlassen. Das gute ist auch, dass es kein wirkliches Ende gibt du kannst dir immer neue Herrausforderungen suchen, bis dir die ganze Stadt gehört. Um es jetzt kurz zu machen: Ich kann es jedem empfehlen und es ist mit seinen 7€ Kaufpreis dazu auch noch billig. Ich finde auch, dass es besser als seine Nachfolger ist.
Schreibt mich bei Fragen an.

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80

Cynomys

05. Dezember 2011PC: Stellt Nachfolger in den Schatten

Von (42):

"Die Gilde" ist für mich eines der schönsten Wirtschaftssimulationen auf dem Markt. Was mich an "Die Gilde" so fasziniert ist vor allem die Mischung aus Wirtschafts- und Rollenspiel. Man muss sowohl ein Unternehmen aufbauen als auch seine Spielfigur weiterentwickeln. Eine interessante Mixtur, die ich bis dato noch nicht kannte.

Die verschiedenen Wirtschaftskreisläufe (Tischler, Priester, Alchimist, etc. sind hierbei abwechslungsreich gestaltet. Jeder Beruf fertigt neue Gegenstände (eigentlich logisch) hat aber auch unterschiedliche Zusatzfähigkeiten. Ein Priester kann etwa mit einer Predigt ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften. Man kann zahlreiche Gebäude bauen, auch private Wohnhäsuer und diese mit verschiedenen Gegenständen aufrüsten. Mit seiner Spielfigur kann hohe politische Ämter erreichen und zum Beispiel die Gesetzgebung mit beeinflussen. Dieses Spiel sprüht vor kreativen Ideen.

Negativ zu bewerten ist erst einmal die Grafik. Kantig ist sie und die Gesichter sehen (zumindest heute) echt hässlich gemacht aus. Zudem kämpfte ich mit häufigen Spielabstürzen und eine kleine Recherche ergab, dass damit viele Spieler Probleme hatten. Auch über andere Bugs wurden geklagt (etwa das "Back-To-Dektop-Problem")

Fazit: Eine kreative und interessante Mixtur mit zahlreichen tollen Ideen, die jedoch mit einigen spieltechnischen Fehlern zu kämpfen hat. Trotzdem würde ich "Die Gilde" (vor allem die Gold-Edition) weiterempfehlen. Es ist auf jeden Fall besser, als der groteske Nachfolger (der diesen Titel eigentlich nicht verdient hat)

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98

Phil_rulez_da_street

16. März 2011PC: Perfektion trotz/dank Macken

Von (6):

Wenn man dieses Spiel spielt, hat man den meisten etwas voraus. Man erhält nämlich die Gelegenheit, mit einer Zeitmaschine ins Europa des 15. Jahrhunderts zu reisen. Die Atmosphäre ist phänomenal, anders kann ich es nicht ausdrücken. Hier stimmt atmosphärisch alles. Liebevoll gestaltete Häuser, stimmige Texte/Erklärungen, sehr passende Musik, und, wo wir schon beim Sound sind, eindrucksvolle Vertonungen; besonders sei hier der Sprecher zu betonen, der großartige Arbeit geleistet hat, und merklich mit Spaß bei der Sache war. Das Konzept der rundenbasierten Wirtschaftssimulation ist recht alternativ, überzeugt aber auf ganzer Linie.

Aber, der geneigte Leser mag es bereits ahnen, es stimmt nicht immer alles. Früher war das Spiel völlig bugverseucht. Manche Bugs waren nur lästig, andere gravierender; die meisten Bugs wurden behobe, ich persönlich habe jedoch seit der Goldedition keinen einzigen BackToDesktop gehabt; es ist langspieltauglich (wobei das z.T. immer noch Glückssache sein kann, wie man von anderen Gamern hört). An die etwas anspruchslosere Grafik muss man sich erstmal gewöhnen. Auch wenn die Grafik bei einer Wirtschaftssim sowieso nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Wo wir schon bei WiSim sind, einen dicken Pluspunkt hat DG noch: Es hat eine sehr ausgeklügelte Wirtschaft. Die Finanzwelt bei DieGilde ist eine Instanz, seither konnte mich keine WiSim wieder derart überzeugen. Durch den etwas zähen Start etwas verzögert, kommt man in späteren Spieljahren voll auf seine Kosten und kann seine dunklen, bösen, intriganten Seiten ausleben. Kurz: Je länger man spielt, desto mehr Spaß macht das Spiel.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Wer die 10 Euro für die Goldedition opfert, bekommt ein Spiel erster Güte, dem seither nur wenige Spiele das Wasser reichen konnten. Die kleineren Fehler werden während der ersten Spielstunden gerne verziehen, sodass man "Die Gilde" schnell ins Herz schließt. Eben ein Spiel, das durch seine Macken perfekt wird.

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Atmosphäre:
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Infos

  • Publisher: Koch Media RTL Enterprises
  • Genre: Simulation
  • Release:
    01.03.2002 (PC)
    09.04.2009 (NDS)
  • Altersfreigabe:
    n/a(PC)
    ab (NDS)
  • Auch bekannt als: Gilde, Die
  • EAN: 4020628969271, 4018281671280

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