Endless Space

meint:
Die gelungene Aufbausimulation bringt viel Suchtpotenzial durch Besiedelung und Eroberung. Nur manche Spielaspekte wirken noch unausgereift (Forschung, Kampf). Test lesen

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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 4.1
Sound: starstarstarstarstar 3.9
Steuerung: starstarstarstarstar 4.0
Atmosphäre: starstarstarstarstar 4.4
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71

LePetiteRouge

23. Juli 2014PC: Für Fans ok - aber mit Schwächen

Von :

Als Fan von MasterofOrion2 (MoO2) trauere ich dem Spiel immer noch hinterher und habe nun ein weiteres Spiel ausprobiert: Endless Space (ES). Fazit: bedingt empfehlenswert- für Fans. Es ist ein komplexes Spiel, welches Einarbeitung erfordert. Man hat viele Gestaltungsmöglichkeiten und dadurch kann man es ähnlich MoO2 immer wieder "neu" spielen.

Aber: im Gegensatz zu MoO2 kann man erst nach langer Forschung Planeten erobern (Bodentruppen). Damit sind Überraschungsangriffe/Siege zu Beginn des Spieles unmöglich. Die Kämpfe sind nach dem Stein-Schere-Papier-System aufgebaut und wirkliche Waffenspezialisierungen (z.B. Multi-Raketen wie in MoO2, oder Plasmakanone) fehlen gänzlich. Auch die eingebauten "Spezialmodule" spielen im Kampf kaum eine Rolle. Alle Kämpfe sind in erster Linie reine Zahlenschlachten (mehr Kampfkraft gewinnt). Bei MoO2 konnten kleine Schiffe/Flotten große schlagen, hier nicht (großes Minus).

Auch das Angriffsprinzip ist unendlich nervig: Jede Flotte kann einmal pro Runde angreifen. Das bedeutet als Beispiel, wenn ich mit einem Schlachtschiff vor 10 "Ruderbooten" stehe, muss ich MINDESTENS 10 Runden lang angreifen, bevor ich den Planeten erobern kann. Und natürlich baut der Gegner in der Zeit weitere "Schiffe", und wenn es nur "Ruderboote" sind. Folge sind endlose nervige Materialschlachten ab Mitte des Spieles (größtes Minus)!!!

Oder: ich habe einen Gegner fest im Griff, jedes der letzten wenigen Planetensystem ist von mir mit Flotten blockiert - ich warte nur auf Bomben und Bodentruppen (ohne die kann man den Planeten nicht mal zerstören :-(
Da bekomme eine Warnmeldung: Feind gewinnt bald wegen überlegener Forschung. WAS? Die letzten 3 Systeme liegen im Staub, er hat 0 Schiffe... und soll kurz vor Sieg stehen? Blöd.

Spieletipps:
Fähigkeiten: "Optimistisch 2" (für Moral), "Tolerant" (kann alles besiedeln/Ausbreitung!) und "Wissenschaft" (Selbsterklärend) sind meine Favoriten.
Amöben und Soophons sind als Anfangsgegner einfacher.

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91

Art01

16. Mai 2013PC: Erst einarbeiten und dann spielen

Von :

Am Anfang:
Ich hatte mir das Spiel aufgrund einiger Lets Plays auf YouTube gekauft. Nachdem ich auf "Normal" angefangen hatte (Zur Info: Ich dachte, dass es normal sei auf "Normal" zu starten...) war ich total gefrustet:
Nach 30 Runden verlor ich den Anschluss und obwohl ich mich anstrengte wurde ich am Ende doch übertroffen. Ein Beispiel: Ich spiele die Säer und habe die Pilger schon ausgeschaltet, als die Sorphons mich angreifen. Ich kann sie trotz unterlegenen Flotten zurückdrängen, doch nachdem ein Friedensvertrag zu meinen Gunsten abgelaufen war, wurde ich von 20000er Flotten überrannt. Ich hatte nur 10000er...

Dann:
Ich startete, nach mehreren Niederlagen, das Spiel auf "Einfach" und erstellte mir meine eigene Rasse, bei der ich auf die Fähigkeit zu expandieren setzte! Ich verlor zwar knapp, aber nach einem erneuten Versuch besiegte ich meine Gegner durch den Sieg durch Errungenschaft. (Zur Info: Wenn man die letzte Forschung im Forschungsbaum "Expansion" erforscht, schaltet man eine Verbesserung namens "Infinites Imperium" frei. Baut man diese in 5 verschiedenen Systemen gewinnt man automatisch. Dies nennt man dann auch "Sieg durch Errungenschaft")
So arbeitete ich mich immer weiter hoch und kann jetzt auf "Normal" gegen 5 Gegner gut bestehen und gewinne meistens.

Pro:
+Langzeitmotivation durch viele Arten zu gewinnen und viele Schwierigkeitsgarde.
+Möglichkeit eigene Rassen zu bauen.
+Komplexes Spiel, bei dem man Lust bekommt alles zu erforschen.
+Immer neue Galaxien.
+Einfache Steuerung.
+Recht leicht zu Modden.

Contra:
-Am Anfang demotivierend.
-Schiffe ändern nicht ihr Aussehen, wenn man andere Waffen drauf packt.
-Viel zu viel zu lesen und zu verstehen.
-Schlechtes Tutorial.( Schaut euch vorher Lets Plays an.)
-Viele Dinge wirken noch unfertig (Kampf,Reisen zu anderen Systemen)

Fazit:
Tolles Spiel, das am Anfang demotiviert, aber am Ende super Spassig ist. Klare Kaufempfehlung von mir!

PS: Am besten ihr holt euch auch gleich ein paar Mods.

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Zaungitter

24. November 2012PC: Ein Weltraum-Strategiespiel mit Daseinsberechtigung.

Von (2):

Endless Space ist ein sehr umfangreiches und komplexes rundenbasiertes Weltraum-Strategiespiel.

Es beginnt damit, dass ihr eine von insgesamt 10 Spezies auswählt, die ihr spielen wollt.
Hier beginnt schon die Komplexität, denn jede dieser Fraktionen besitzt andere Eigenschaften, andere Startplaneten und andere bevorzugte Wege zum Sieg. So sind die Sophons zum Beispiel leidenschaftliche Forscher, die Hissho erbarmungslose Krieger oder das Vereinigte Imperium geschickte Händler.

Hauptbestandteil für den Sieg ist die erfolgreiche Kolonialisierung von Planeten und Sternensystemen. Es gibt allerdings verschiedene Sonnen- und Planetentypen, mit jeweils anderen Eigenschaften, Ressourcen, Einnahmewerten und Anomalien.
Um schwierigere Planetentypen wie Lavawelten, Wüstenplaneten oder gar Gasriesen zu kolonialisieren benötigt ihr die entsprechenden Technologien, die ihr in einem riesigen Forschungsbaum erforschen könnt.
Der Forschungsbaum besteht aus 4 Kategorien: Galaktische Kriegsführung, angewandte Forschung, Expansion, sowie Diplomatie und Handel.

Es gibt jedoch auch andere Wege Sternensysteme in die Hände zu bekommen. Nehmt sie euch zum Beispiel einfach mit Hilfe eurer Flotte von anderen Spielern, oder verhandelt mit ihnen. Wie ihr vorgeht, bleibt euch überlassen, denn es gibt ganze 7 Arten das Spiel zu gewinnen: Expansions-, Überlegenheits-, Wissenschafts-, Wirtschafts-, Diplomatie, Errungenschaften- und Punktesieg.

Was das Militär angeht, so bleibt dem Spieler jede Menge Freiheit. Wählt einfach ein erforschtes Schiffsdesign aus, und stattes es mit den Waffen, Abwehrmaßnahmen und Hilfsmitteln aus, die ihr für richtig haltet.

Der Multiplayer ist ein nett gemeinter aber überflüssiger Bonus, wenn man nicht grade ein ganzes Wochenende Zeit hat, denn Spieler gegen Spieler Partien dauern gerne mal etwas länger.

Hat man sich erst einmal an die Oberfläche und die Abläufe des Spieles gewöhnt, fällt es einem immer leichter den Überblick zu behalten.

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jonjuppy

15. Juli 2012PC: KI hat alle Vorteile / Spieler keine

Von gelöschter User:

Ich hab das Spiel mal im Schwierigkeitsgrad "Normal" begonnen, wenn das normal ist, dass die KI unendlich Ressourcen hat und keine Zeit zum Schiffe bauen braucht, dann ist das so. Ergebnis ist, man braucht erst gar nicht anzufangen, da man eher früher als später überrannt wird.
Die Zufriedenheit lässt sich nur global durch Steuereinnahmen verbessern, hier wünscht sich der Genre-Fan zumindest eine Einstellung für jedes System einzeln. Schlechter als mangelhaft, zumal die Zufriedenheit der Systeme extrem unterschiedlich ist, und eine übermäßige Steuersenkung nur Verlust bringt, aber keine Vorteile.
Gefallen tut mir der "Selbstbau" der Schiffe, wie es nur aus Alpha Centauri bekannt ist.

Alles in allem kann ich das Spiel aber nur als schlecht bewerten, das Balancing ist unausgewogen und die KI hat zu viele Vorteile. Als Onlinespiel haben mich derartige Spiele noch nie interessiert, da solche Spiele mehrere Stunden, wenn nicht Tage dauern können.
Es sind in letzter Zeit auch andere Spiele veröffentlicht worden, die im Einzelspieler nicht spielbar sind, online gebe ich dem Spiel aber keine Chance, da man nicht mal eben 1-2 Stunden Spaß haben kann, das dauert länger.

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