Haunting Ground

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Beschreibung

Wenn man schon in einen Autounfall verwickelt ist, dann möchte man natürlich am liebsten unbeschadet daraus hervorgehgen. Zumindest aber möchte man in einem Krankenhaus aufwachen. Weich gebettet, versorgt und mit dem notwendigen medizinischen Gerät ausgestattet. Fiona Belli hatte einen Autounfall. Leider wacht sie nicht in einem Hospital auf, sondern eingesperrt in einen Käfig. Dieser befindet sich in einem unheimlichen Schloss - Die Beleuchtung ist eher spärlich und die Wände sind blutverschmiert. Dieses Setting bildet den Auftakt für Capcoms Survival-Horror "Haunting Ground."

Der Spieler übernimmt die Kontrolle von Fiona und hat ebensowenig wie sie selbst eine Ahnung, was hier passiert ist und warum. Eine Sache ist jedoch klar: Das Schloss ist von hohen Mauern umgeben, ein Entkommen scheint unmöglich. Nach und nach wird Fiona klar, dass innerhalb der Mauern merkwürdige Dinge passieren. Zwar wird sie von einer wortkargen Haushälterin mit Kleidung versorgt, dafür aber auch kurz darauf vom geistig zurückgebliebenen Debilitas verfolgt. Nachdem diese erste Flucht geglückt ist, findet Fiona einen weißen Schäferhund, der ihr fortan nicht nur als natürliche Alarmanlage zur Verfügung steht, sondern auch unerreichbare Punkte erreichen kann. So wird die Suche nach nützlichen Gegenständen zu einem Kinderspiel.

"Haunting Ground" ist ein Survival-Horror im besten Sinne des Wortes. Ständig ist der Spieler auf der Flucht vor irgendeinem Schrecken. Im Gegensatz zu Spielen wie "Resident Evil" oder "Silent Hill" wird hier mit dem Einsatz von Waffen gespart. Das mag zwar etwas reizarm klingen, erzeugt allerdings ein Gefühl der permanenten Bedrohung.

Meinungen

86

38 Bewertungen

91 - 99
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81 - 90
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71 - 80
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51 - 70
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1 - 50
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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 4.4
Sound: starstarstarstarstar 4.7
Steuerung: starstarstarstarstar 3.8
Atmosphäre: starstarstarstarstar 4.8
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89

LeaGarland

12. September 2014PS2: Hide and Seek

Von (5):

Capcom hat uns mit vielen tollen Spielen beschenkt, leider ist nicht jedes so bekannt wie RESIDENT EVIL oder DEVIL MAY CRY.
Das muss aber nicht bedeuten, dass HAUNTING GROUND diesen beiden Titeln in irgend einer Weise nachsteht.
Es erzählt die Geschichte einer jungen Frau (die auch der Charakter ist in dessen Rolle wir schlüpfen) die
nach einem Autounfall in einem Schloss aufwacht.

Die Geschichte die das Spiel erzählt ist gewissermaßen grotesk und zugegeben auch etwas "abgespaced".
Doch wenn man sich erstmal einfühlt, hat man sich schnell daran gewöhnt.
Ich selbst finde es sehr spannend (Ich kenne viele die es sehr gruselig finden)
und es macht mir immer wieder Spaß es erneut zu spielen.
Das Game bietet sehr Vieles, das man freischalten kann.
Und überzeugt mit alternativen Sequenzen und Ereignissen, was ein Wiederspielen
auf jeden Fall lohnenswert macht.

Wie schon in der Überschrift genannt, ist der Grundgedanke des Spieles, sich im Schloss vor Gegnern zu verstecken.
Aber das bedeutet NICHT, dass ihr sterbt, aus dem Spiel fliegt o.ä. falls ihr entdeckt werdet.
Ihr könnt euch wehren, weglaufen und die Gegner auch ausschalten.

Die Spielzeit finde ich sehr angemessen und sie kann bei erneutem spielen durch einige Kniffe verkürzt werden.
Auch die Sequenzen können vorgespult werden (was bei vielen Spielen nicht der Fall ist, weshalb ich es erwähne).
HAUNTING GROUND bietet eine wirklich gut umgesetzte Story, die ihr so auf jeden Fall kein zweites Mal finden werdet.

Für die weiblich-orientierten Zocker bietet das Spiel jedenfalls sehr schöne Szenen ^^
Ich selbst finde generell die FIguren unheimlich toll animiert und auch die Umgebung sehr detailreich.
Obwohl ich es jetzt schon einige Male gespielt hab seh ich mir die Cutscenes gerne an.

Dies ist meine persönliche Meinung über dieses Spiel. Ich will weder jemanden beeinflussen, noch andere Meinungen angreifen.
Also, bitte nicht ärgern wenn ihr das anders seht : )

Grafik:
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89

Kira_L

03. August 2012PS2: Kaum bekannt, doch einfach genial

Von gelöschter User:

Das Werk von Capcom ist vielen nicht geläufig, dabei hat es einen berühmten Hersteller. Haunting Ground nennt sich der unbekannte Geniestreich und lässt sich als Survival-Horror einordnen, also genauso, wie die Resident Evil Reihe. Wo bei Resident Evil 4 und 5 der Schockfaktor zu wünschen übrig lässt, ist es bei diesem Spiel nicht wegzudenken.

Ein junges Mädchen muss sich alleine durch ein Schloss mit psychisch erkrankten Kreaturen kämpfen, wobei ein Schäferhund ihr zur Seite steht. Das neue System, mit dem man einen Hund Befehle erteilen kann, ist einmalig und begeistert in der ersten Sekunde. Dabei ist die Steuerung einfach und ermöglicht qualitativ hochwertigen Spielspaß. Ebenso kann sich die Grafik mit anderen guten Spielen messen, wie Devil May Cry 3 - Dantes Erwachen.

Ein weiterer Höhepunkt des Spiels ist die Akustik, die sich jeden Gegner neu anpasst und die Panik des Charakters glaubwürdig erscheinen lässt. Einziges Manko ist die kurze Spieldauer, die aber die verschiedenen Enden wett machen, genauso wie ein anderer Schwierigkeitsgrad, die das mehrmalige Durchspielen erfordern. Auch das Minispiel, mit dem man die Position des Hundes einnimmt, bringt Spaß, aber nur für kurze Dauer. Ebenfalls sind die kleinen Rätsel, die man besonders bei den neueren Resident Evil Teilen vermisst, gewitzt und erfordern logisches Denken, was den Fun-Faktor steigert, denn ohne die richtige Taktik kommt man bei Haunting Ground nicht weiter.

Dieses Spiel ist definitiv ein Klassiker der alten Schule und bringt auch noch nach Jahren Freude.

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99

TheRockJ

03. Juli 2012PS2: Viel Angst und Panik garantiert

Von (2):

Ich finde, dass Haunting Ground ein sehr gut gelungenes Spiel ist, weil es die Panik und Angst von der Hauptfigur direkt an den Spieler weitergibt, und das schaffen nicht viele Spiele.
Ich weiß noch, wie ich das erste Mal von dem Gegner namens Debilitas verfolgt wurde. Mann, hatte ich Angst. Weil man da noch keinen Partner hatte, musste man wegrennen und sich verstecken, und wenn man es dann endlich unter ein Bett oder in einen Schrank geschafft hat, betet man dass er einen nicht findet und hat gewaltige Angst und Panik. Die Story von Haunting Ground ist simpel, aber dennoch sehr gut. Die Steuerung ist auch gut gelungen.

Die Grafik ist gewöhnungsbedürftig, vor allem, wenn Fiona in einen Panikrausch verfällt, denn dann ist der Bildschirm schwarz-weiß. Die Atmosphäre ist zwar nicht sehr abwechslungsreichn aber dennoch gut.
Die Zusammenarbeit zwischen der Hauptfigur Fiona und den tierischen Partner Hewie ist sehr gut gemacht, weil man einige Attacken gut kombieren kann, um den Gegner schnell zu töten. Alles im allem finde ich das Spiel sehr gut gelungen, weil es dem Titel Horror-Spiel gerecht wird.

Grafik:
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82

Wiiner

23. Juni 2012PS2: Panik gehört auch zum Horror

Von (13):

Wer Clock Tower kennt, dem dürfte das allgemeine Gameplay hier ziemlich bekannt vorkommen: Man steuert eine überaus unsportliche und machtlose Person, während sie von furchterregenden Stalkern verfolgt wird. Während die älteren Teile jedoch sich rein um dieses Gameplay drehten und Atmosphäre, sowie Story oder auch nur ein Hauch von Glaubwürdigkeit vernachlässigten, haben wir endlich das Vergnügen mit einem guten Survival Horror.

Haunting Ground ist das Spiel, welches den Survival Horror wohl am besten darstellt: Man muss überleben. Jedoch spielt man nicht irgendeinen Badass-Helden, der eben mal alle mit der Knarre umlegt oder sonst ein übermächtiges Mädchen mit magischen Lichtpfeilen. Nein, man spielt eine komplett gewöhnliche Person, geht ganz normal zur Universität und ist hilflos. Hier heißt es: Sich mit ihr identifizieren und die Möglichkeiten nehmen, die man selber in solchen Situationen hätte. Dadurch wird man nicht durch großes Herumgeballere herausgefordert oder wird auf Action-Einlagen geprüft. Es geht ums nackte Überleben. Die Angst, erwischt zu werden und keinen Ausweg zu finden führt zu Panik. Für viele mag das vielleicht langweilig oder unnötig klingen, für den Genre-Liebhaber ist das reinste Horrorverkostung höchster Klasse.

Die Grafik ist für PS2-Verhältnisse grandios. Die Atmosphäre gelingt sehr gut und man fühlt sich keinen Moment lang auch nur sicher. Das Gefühl von Beruhigung erhält man durch seinen Hund als Gefährten, der einen überall hin folgt und behilflich sein wird. Sehr gute Ergänzung!

Was die Atmosphäre ungemein unterstützt, ist wirklich die Musik. Für jede Situation gibt es eine eigene Musik und ohne sie wäre man dem Grauen hilflos ausgesetzt. Verstörende Frauengeräusche in der Begleitspur heißt Gefahr, das Gröhlen der Ahnen vermeldet reine Luft. Wirklich gut überlegt.

Dieses Spiel ist ein Muss für Genre-Liebhaber. Die Hilflosigkeit mag vielleicht gewöhnungsbedürftig sein, aber irgendwann merkt man: Ohne wäre nicht halb so toll.

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71

Proserpina

06. Dezember 2011PS2: Nervenaufreibend

Von gelöschter User:

Die Story ist nicht die Spannendste, ehrlich gesagt kann sie gar nicht mehr nach Mainstream schreien, als sie es sowieso schon tut, doch die Charaktere haben alle ihren ganz eigenen Charme, den man entweder mag oder für geistesgestört befindet. Es gibt kleine Eastereggs, alternative Enden, viele Sequenzen, die wirklich einen gewissen Reiz haben, und und und… doch an geniale Plots wie in God of War oder Enslaved kommt das Spiel nicht heran.

Ganz fantastisch haben die Entwickler jedoch die Atmosphäre eingefangen… man verfällt in eine Opferrolle und will einfach nur überleben. Zwar wird dieser Effekt nicht so stark, wie bei Dead Space hervorgerufen, doch es ist ein nennenswerter Ansatz. Es gibt Schreckmomente, die Hintergrundmusik und –geräusche sind im wahrsten Sinne atemberaubend und auch das milchige und verzerrte Bild in manchen Momenten versetzt den Spieler exzellent in Fionas Lage.

Die Grafik ist für die PS2 recht passabel, obwohl es besser geht. Die Ingame-Grafik ist selbstredend nicht so gut, wie in der erläuternden Anfangssequenz, doch versprüht sie genau die passende Atmosphäre, zu diesem kleinen Psychoabenteuer.

Die einzigen Verteidigungsmöglichkeiten finden sich in einem launischen Schäferhund namens Hewie und Fionas kindlichen Tritten gegen Schienbeine. Das ganze Spiel über läuft man davon, versteckt sich und bekommt regelmäßig Panikattacken, wenn man entdeckt wurde, was meist mit dem Tod des Charakters einhergeht.

Das langsame Handeln der Protagonisten macht die Sache nicht einfacher. Durch diese Unzulänglichkeit Fionas wird man schnell an seine Geduldsgrenze getrieben und auch ich hatte schon so manchen Moment, in dem ich dieses nichtsnutzige Mädchen samt Verpackung und Konsole aus dem Fenster schleudern wollte.

Wer sich also ein Spiel wünscht, in dem man wehrhaft ist und sich unter Bösewichten behaupten kann, wird bei Haunting Ground nicht auf seine Kosten kommen.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Infos

  • Publisher: Capcom
  • Genre: Action Adventure
  • Release:
    29.04.2005 (PS2)
  • Altersfreigabe: ab 16
  • Auch bekannt als: Demento
  • EAN: 5055060922972

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