Hellbreed

meint:
Hack'n'Slay nach Diablo-Art im Browser. Knackige Kerker und stimmige Soundeffekte lassen die veraltete 2D-Grafik vergessen.

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Beschreibung

Mittlerweile ist Hellbreed eingestellt. Dabei war es kein schlechtes Spiel. Gameforge, Macher von Hellbreed, versucht gar nicht erst, ihr Browserspiel in eine Schublade zu packen, in die es nicht passt. Es ist kein Geheimnis: Hellbreed ist durch und durch Hack'n'Slay (zu Deutsch: Hacken und Zerschlagen) und ordentlich Training für die Finger. Es finden sich gewisse Parallelen zum Vorzeige-Produkt Diablo.

In der Computer-Spiel-Branche ist alles möglich: Selbst Diablo -Imitationen wie "Free 2 Play"-Spiel (=kostenlos) Hellbreed finden den Weg in den heimischen Browser. So stellt sich - Daumen hoch - niemals das Problem, nicht spielen zu können. Vorausgesetzt, der genutzte PC besitzt Flash-Plugin und Internetzugang.

Die Charakterwahl beschränkt sich auf drei Klassen: die Jägerin, den Krieger sowie den Mauerbrecher (ähnlich einem Ingenieur für Kriegsmaschinen). Auffällig: Eine Wahl zwischen männlich und weiblich ist nicht vorhanden, die Jägerin ist fest als weiblich deklariert. Eure Aufgabe ist es, in der Fantasy-Welt Manjuri die Splitterwelten Episode für Episode vom Bösen zu befreien.

Dabei seid ihr ständig auf der Flucht vor der tödlichen Schattenwelle, die schuldige Darken beschworen hat. Die verschiedenen Stufen entsprechen den Dimensionen des Spiels, für dessen Freischaltung ihr auch gesammelte Kristalle benötigt. Sie werden von Feinden fallen gelassen oder können käuflich erworben werden.

Blutige 2D-Grafik

Mit der Mechanik des Rollenspiels solltet ihr keine Probleme haben. Die Steuerung ist dem positiven Spielfluss angepasst - euer rechter Zeigefinger wird bluten. Apropos Blut: Daran wird im Spiel tatsächlich überhaupt nicht gespart. Jeder eurer kleinen Gegner lässt zum Abschied einige rote Flecken auf dem Bildschirm zurück - schnell entsteht ein echtes Schlachtfeld, sehr stilvoll. Mit steigender Stufe wächst auch der Schwierigkeitsgrad, wobei man sagen muss, dass eine gute Linie gefunden wurde - machbar, aber nicht zu einfach.

Freunde von atemberaubender Grafik werden von Hellbreed vielleicht enttäuscht. Die veraltete 2D-Auflösung erinnert an den kultigen ersten Teil der Blizzard-Spielschmiede - möglicherweise überträgt sich der gute Ruf ja. Auch an dieser Stelle wird aber deutlich: Ihr habt es mit einer perfekten Unterhaltung für zwischendurch zu tun. Nicht etwa endlose, langweilige Dungeons warten auf euch - in Hellbreed beschränken sich alle Splitter auf kurze Abenteuer, die ohne Probleme in wenigen Minuten (auch im Mehrspieler-Modus) durchspielt werden können.

Überzeugendes Sockelsystem

Mit 70 Stufen und 14 Dimensionen ist Hellbreed dabei nicht nur eine Beschäftigung für wenige Stunden. Die passende uns ins Ohre gehende Hintergrundmusik unterstützt die Tatsache. Freude bereiten übrigens die vielen Gegenstände, die besiegte Gegner fallen lassen - Ansporn für noch mehr Metzeleien. Echte Liebhaber werden aber komplexe Charaktersysteme, vielseitige Talente und Aufgaben missen.

Erstaunlich ist es da, dass Hellbreed mit einem interessanten Sockelsystem überzeugen kann. Mit gefundenen Rezepten könnt ihr ebenfalls gefundene Waffen verbessern - mehr Variationsmöglichkeiten bietet das Premium-System. Nachteile für Nichtzahlende entstehen aber nicht, denn ohne Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe entstehen auch keine Vorteile für die zahlende Fraktion der Nutzer.

Fakten:

- 2D-Grafik wenig überzeugend
- kurze Dungeons nicht ermüdend
- stimmiger Schwierigkeitsgrad
- kein PvP-Modus und keine Aufgaben
- kaum komplexe Charaktergestaltung
- gute Soundeffekte
- aufrüstendes Sockelsystem

Das Spiel erinnert enorm an Diablo und die Abenteuer sind kurz, bündig, knackig und dabei nicht langweilig - eine perfekte Mischung für ein bisschen Gemetzel nach oder bei der Arbeit. Schade ist natürlich, dass Quests und Spieler-gegen-Spieler-Modus komplett sowie einige wichtige Rollenspiel-Inhalte teilweise fehlen.

So beschränkt sich das Spiel auf ein Minimum, das es nur für echte Hack'n'Slay-Liebhaber richtig interessant macht. Denn da ist es meistens eh egal, wie der eigene Charakter aussieht. Positiv ist aber, dass wirklich auch ohne Geld sorgenfrei gespielt werden kann.

Meinungen

73

3 Bewertungen

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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 2.0
Sound: starstarstarstarstar 4.0
Steuerung: starstarstarstarstar 3.0
Atmosphäre: starstarstarstarstar 3.0
Jetzt eigene Meinung abgeben 1 Meinung Insgesamt

81

Simerillia

21. September 2011Online: Auf jeden Fall lohnenswet, aber noch nicht ganz ausgereift!

Von :

Hellbreed ist ein klassisches Hack“n slay spiel.
Es hat mich von Anfang an begeistert, da liebevoll gestaltete Welten mit herrlicher Atmosphäre einen sofort in den Bann ziehen.
Da es keinen Download benötigt ist es wie geschaffen für Leute die keinen Leistungsstarken PC besitzen, sich aber trotzdem an einer Art MMORPG gütlich tun wollen.
In den reichlichen Dungeons finden sich interessante, größtenteils klassische Monster, sowie jede Menge, auch individuelle Ausrüstung, die nach anlegen auch sofort sichtbar ist.

Du verstehst das Spielprinzip mit allem drum und dran sehr schnell, allerdings ist es auch noch nicht ausgereift, da das Spiel erst in der Beta ist. So ist z. B. ein Handel zwischen den Spielern nicht möglich, die eigene Ausrüstung ist beim Händler VIEL zu wenig wert, das Talente-System könnte noch verbessert werden.
Nichts für Grafik Freunde und Anspruchsvolle Storys (welches Online Spiel bis vieleicht auf HDRO hat das schon? aber für den Spaß zwischendurch Optimal!

Grafik:
starstarstarstarstar
Sound:
starstarstarstarstar
Steuerung:
starstarstarstarstar
Atmosphäre:
starstarstarstarstar
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Infos

  • Publisher: Gameforge
  • Genre: Action
  • Release:
    08/2011 (Online)
  • Altersfreigabe: ab

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