Lucius

meint:
Mäßiges Horror-Adventure mit vielen vergebenen Chancen. Die an sich gute Idee haben die Entwickler in den Sand gesetzt. Test lesen

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Meinungen

79

59 Bewertungen

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71 - 80
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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 3.8
Sound: starstarstarstarstar 3.8
Steuerung: starstarstarstarstar 3.3
Atmosphäre: starstarstarstarstar 4.0
Jetzt eigene Meinung abgeben 2 Meinungen Insgesamt

68

Skyline2908

09. Mai 2013PC: Fast ein richtig gutes Spiel

Von (2):

Wie die meisten dachte ich als ich von Lucius hörte "WOW! Ich spiele ein Kind das andere tötet und auch noch der Sohn des Teufels ist!? Genial!". Eigentlich auch richtig!

Denn es geht um den zu beginn 6 jährigen Lucius, der wie gesagt der Sohn des Teufels ist. Und von seinem Vater immer wieder den Auftrag kriegt zu morden.
Das ganze spielt sich in einer reichen Familie ab, der Vater ist Politiker und steht kurz vor der Wahl. Der Großvater hatte was mit der Mafia zu tun, daher kommt auch das ganze Geld. Mehr verrate ich nicht, sonst ist ja die Spannung weg.

Die Grafik ist schlecht, aber es reicht aus. Leider frisst das Spiel trotz der schlechten Grafik SEHR viel an Leistung.
Beim Spiel an sich handelt es sich eigentlich nur um ein Point 'n Click Adventure. Man sucht z.B. einen Schraubenzieher und nimmt diesen mit. Damit kann ich anschließend den Ofen manipulieren und erledige durch das Gasleck mein erstes Opfer. So geht es das ganze Spiel über. Finde etwas, benutz es, töte!
Im weiteren Verlauf bekommt man noch besondere Fähigkeiten wie Telekinese, Gedankenkontrolle und sogar Feuerbälle. Letzteres kann man aber immer nur in bestimmten Situationen anwenden.
Obwohl die Stimmung im Spiel stimmig ist, und man immer mehr merkt wie die eigene Mutter verrückter und verrückter wird bis sie im Garten sitzt und singt ist die Spannung doch ziemlich gering. Wie gesagt, finde, benutze, töte.

Der Endkampf hingegen ist richtig schwierig.
Wer überrascht werden will sollte hier aufhören.

Zwei Priester wollen euch exerzieren. Sie laufen auf euch zu, ihr müsst sie mit Feuerbällen umhauen und weglaufen. Kommen sie euch zu nahe war es das. Immer wieder. Blöd nur das der Feuerball manchmal durch sie hindurch saust. Plötzlich einer von beiden hinter euch steht oder einfach durch den Feuerball genau auf den einzigen Ausgang geschleudert wird, der natürlich jetzt nicht mehr nutzbar ist.
Aber im Großen und Ganzen ein ganz nettes Spielchen für den schnellen Mord zwischendurch.

Grafik:
starstarstarstarstar
Sound:
starstarstarstarstar
Steuerung:
starstarstarstarstar
Atmosphäre:
starstarstarstarstar
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73

Kingdavid

03. März 2013PC: Potenzial nicht ausgeschöpft

Von (39):

Als ich Lucius (ähnlich wie der Spieletipps Tester) das erste Mal gesehen habe, dachte ich: Wow, Lucius wird richtig geil werden.
Ist es ja auch-irgendwie, aber es ist zum Haare ausreißen, wenn man sieht, wie viel Potenzial unausgeschöpft ist.

Kurz zur Technik: Die Grafik ist nicht zeitgemäß, aber das stört nicht. Die Ladezeiten waren mit meinem Phenom X4 sehr kurz.

In Lucius spielt ihr den kleinen Jungen Lucius, er wohnt mit seinen Eltern und vielen Angestellten in einer großen Villa. Lucius ist der Sohn des Teufels und seine Aufgabe ist es, das Haus von den Angestellten und seinen Eltern zu "säubern".
Dazu bekommt er auch einige Fähigkeiten vom Teufel Lucifer. z.B. die Gedankenkontrolle.
Hier der erste Kritikpunkt: Aus der Story hätte man mehr machen können. Ok, eigentlich gibt es fast gar keine Story. Man ist der Sohn des Teufels und tötet die Leute. Dann manchmal noch ein paar Kommentare/Gespräche mit/vom Inspektor, die aber gut vertont und relativ spannend sind.

Vorab schon mal ein Lob: Die Villa kann man frei erkunden. Sie sieht ist sehr toll inszeniert. Super Arbeit!

Jetzt zu den Morden: Ja, das Morden macht Spaß. Aber das Spielprinzip wird nach einiger Zeit langweilig. Immer der gleiche Ablauf: Aufstehen, Villa nach einem bestimmten Gegenstand absuchen und die Person töten.
Hier gleich 2 Kritikpunkte:
1. Das Suchen nach Gegenständen ist sehr ermüdend, da man keine Hinweise hat, wo der Gegenstand sein könnte, um die Person zu töten.
2. Keine Handlungsfreiheit! Es gibt nur eine Art, die Person zu töten. Warum gibt es nicht so eine Handlungsfreiheit wie in Hitman? Besonders dieser Punkt macht das Game schlechter, wie es eigentlich sein könnte.

Auch wenn es sich negativ anhört: Die ersten Stunden machen richtig Spaß, aber im Mittelteil und besonders Richtung Ende wirkt das ganze Spielsystem sehr ermüdend. Es fehlt die Abwechslung. Daher auch nur 73.

Fazit:
Gutes Indie Game, das aber eigentlich viel mehr Potenzial hat. Schade dass dieses nicht ausgenutzt wurde.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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