Metro 2033

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Metro 2033 trieft förmlich vor Atmosphäre. Packend, stimmungsvoll, toll inszeniert. Test lesen

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89

1158 Bewertungen

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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 4.5
Sound: starstarstarstarstar 4.4
Steuerung: starstarstarstarstar 4.2
Atmosphäre: starstarstarstarstar 4.8
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90

alanwalkerfade

17. November 2015PC: Leben im Untergrund

Von (5):

So erkundet man in Metro 2033 in den Moskauer U-Bahn-Stationen provisorisch errichtete Lager der Überlebenden, läuft durch die Schlafkabinen umfunktionierten Waggons, passiert Lagerfeuer, an denen Männer um dampfende Teekessel hocken und die Gitarre zupfen, stößt in modrigen Regalen auf Bücher, Postkarten und andere Erinnerungen aus einer besseren, beinahe vergessenen Zeit. Oder man lauscht den höchst lebendigen Gesprächen der Lagerbewohner.

Metro 2033 stellt Dir fast durchgehend aufwendig animierte KI-Begleiter zur Seite. So gehst du beispielsweise mit dem hartgesottenen Bourbon oder Khan, einem von allen zutiefst respektierten Wanderer, durch zwar düstere, aber mit knackscharfen Texturen beklebte, nachvollziehbar gebaute Tunnel, Abflussrohre und Schächte. Musik setzt das Programm dabei nur selten ein, stattdessen steht die grandiose Geräuschkulisse im Vordergrund. Tropfendes Wasser, gluckernde Rohre, entferntes Brummen oder plötzliches, viel zu nahes Fauchen zerren an den Nerven.

Die Taschenlampe, deren schwacher Lichtkegel bereits nach wenigen Metern von der Dunkelheit verschluckt wird, zieht die Spannungsschraube zusätzlich an. Das Grauen in Metro 2033 haut einen echt manchmal fast vom Stuhl, hat aber auch subtilere Facetten. Für schweißnasse Hände dürften auch die chronische Munitionsknappheit sowie die vom Programm vordefinierten Speicherplätze sorgen. Letztere sind immerhin sinnvoll verteilt, was das Frustrisiko auf ein Minimum reduziert. Vor allem die häufigen Angriffswellen blutrünstiger Mutanten verlangen schnelle Reflexe und eine zielsichere Hand. Man muss mit der Munition wirklich gut Sparen so gut wie man kann. Viel Munition liegt da nicht so rum. Aber ansonsten macht das Spiel echte Laune. Ich kann es nur empfehlen.

Von mir bekommt das Spiel 9/10 Punkte wegen den vordefinierten Speicherplätze. Aber ansonsten ist das Spiel Top.

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Game-Kaiser

07. Juli 2014PC: Eine sehr fesselnde und düstere Art von Ego-Shooter

Von gelöschter User:

Wo einst ein Nuklear-Krieg die Welt veränderte, kämpfen die Menschen im Untergrund Moskaus ums Überleben. Die Geschichte ist eigentlich eine ganz Besondere.

Dabei ist das Spiel aber auch sehr spannend, immer wieder nervenaufreibend, aber auch anstrengend. Doch es herrscht sehr viel Weltuntergangsstimmung und eine Atmosphäre in dem Spiel, wie ich sie von bisher keinem anderen Ego-Shooter kenne. Mit einer Kopflampe, die immer wieder an Energie verliert, schleicht man sich durch die tiefen schwarzdunklen Untergründe Moskaus und versucht bei Faschisten und Monstern am Leben zu bleiben und dabei ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Die seltsamen Wesen von der Erde zu tilgen.

Doch wo es viel Horror und Scheußlichkeiten gibt, gibt es auch immer wieder Momente, in denen man in einer angenehmen Atmosphäre unter den vielen Menschen der Metro tummelt. Dabei geht es ebenfalls auch darum, sich für andere nützlich und behilflich zu machen. Denn solche Momente verdienen einen Punkt für gute Taten, oder so ähnlich. Und wenn man im ganzen Spiel genug davon sammelt, erwischt man ein gutes Ende. Leider habe ich immer nur das schlechte Ende gesehen. Das Ende des Spiels, in denen man die letzten Stunden spielt, hypnotisiert schon fast mit seinen seltsamen Erlebnissen die Artjom durchlebt. Und dabei ist es schwer ein tragisches Ende mit wenigen versuchen zu vermeiden.

Trotzallem war Metro 2033 für mich ein sehr gelungenes Spiel. Die Atmosphären der Umgebungen in denen man spielte, waren immer sehr sehr fesselnd und auch erschreckt habe ich mich des Öfteren vor so einigen Dingen. Wie gesagt, es war ziemlich nervenaufreibend und fesselnd, denn die Hoffnung auf ein Erfolgreiches Ende, stirbt zuletzt. Und irgendwie bin ich von dem Spiel ganz gut beeindruckt. Selten hatte ich solch eine Geschichte miterlebt.

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JanF98

28. August 2013XBox 360: Ein fast perfekter Shooter

Von (3):

Auch wenn man das Buch nicht gelesen hat, ist Metro 2033 auch für Neueinsteiger ein tolles Spielerlebnis. Das Spiel bietet eine klasse Atmosphäre dar, die einen immer wieder fesselt, egal ob man gerade durch die düsteren Tunnelsystemen der Metro spaziert oder sich auf der Oberfläche befindet. Durch den manchmal gruseligen Sound der Monster, kommt es ab und zu mal zu Horror-Szenen, gefolgt von abwechslungsreichen Action-Szenen. Doch das Spiel hat auch ein paar Nachteile wie zum Beispiel die zum teils schweren Gegner oder das die Waffen in den Läden teuer sind. Der größte Makel aber an dem Spiel ist, die spannende, aber viel zu kurze Story. Da hätte man noch deutlich was verbessern können. Schlussendlich wenn man über diesen Makel hinweg sehen kann ist Metro 2033 ein sehr gutes herausforderndes Spiel, das für den Preis von 20euro eine sehr gute Investition ist genauso wie der 2. Teil (Metro Last Light).

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99

DerEinzigWahreChef

14. Mai 2013PC: Grauenhaft Schön

Von :

Leise schleiche ich durch das dunkle Zimmer in das Treppenhaus. Peng - ein Schuss in der Ferne schreckt mich kurz auf und ich schaue mich vorsichtshalber nochmal gut um, bevor ich der Treppe nach oben folge. Irgendwo ertönt das Quietschen einer Tür. Schatten huschen über die Wand vor mir. "Man wo sind denn endlich wieder Filter?" - Die Armbanduhr zeigt noch zwei restliche Minuten an. Ich höre einen entfernten Schrei. Schnell wechsle ich vom Revolver wieder auf das Wurfmesser.

So ungefähr lässt sich mein erster Durchlauf von Metro 2033 beschreiben! Die grandiose Atmosphäre lässt einen alles um sich herum vergessen! So real das ganze, so schön die Grafik, so klasse die Soundeffekte und so minimal das HUD! Als ich dieses Spiel vor zwei Jahren für drei Euro bei Steam kaufte, wusste ich nicht wirklich um was es sich bei dem Spiel handelte - aber es war großzügig rabbatiert und die Screenshots sahen recht nett aus. Was mich dann in diesem Spiel erwartete, haute mich schlichtweg vom Hocker!

Die wunderschöne Story mit der tollen Atmosphäre und dem Gruseln zwischendurch hatte mich sofort ergriffen! Inzwischen habe ich fast 100 Stunden Spielzeit, obwohl es nur den 'kurzen' Singleplayerteil gibt. Egal ob man alleine durch die verlassene Oberwelt schleicht, zu zweit durch verfluchte Tunnel schleicht oder mit zwei 'Rangern' - eine Art Gruppe von Revolverhelden Moskaus - in der alten Bibliothek unterwegs ist, Metro 2033 macht durchgängig unglaublich viel Spass! Die Welt ist so detailreich gemacht! Einfach nur Wahnsinn! Begeistert tippe ich auf dem Klavier im Kneipenraum herum und freue mich wie ein kleines Kind für jeden Ton, den das alte Teil von sich gibt.

Grinsend klopfe immer wieder an Türen von Stationsbewohnern und warte auf deren Reaktion auf meine Störung. Da übersieht man die recht dämliche KI und die schlecht animierten Gesichter doch gerne! Allem in allem kann man sagen, dass Metro 2033 zwar dank eben z.B. der KI nicht perfekt ist, es aber immernoch sehr sehr gut ist.

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91

c-freak98

02. April 2013PC: Guter (Horror?-)Shooter

Von :

Ich finde Metro echt gut, Grafik, Atmossphäre, Steuerung . Es ist echt beklemmend und ich muss sagen man hat die Story des Buches relativ gut umgesetzt. Ich finde sogar, dass die Grafik fast an Battlefield 3 rankommt.

Es gibt aber leider nicht nur Gutes zu berichten. Es gibt sehr wenige Waffen mit z.T. schlechten Aufsätzen Und die menschliche KI ist dumm wie Brot. Du stehst vor ihnen und sie blickens nicht. Man kann 5 Gegner die in einem relativ hellen Raum mit dem Wurfdolch ausschalten ohne das irgentjemand alamiert wird (Level Schwarze Station). Außerdem finde ich persönlich (subjektiv), dass die Leichen die überall herumliegen immer gleich aussehen.

Da hätte man sich mehr Mühe geben müssen. Als letztes habe ich anzumerken, dass die Bibliothekare viel zu stark, groß und fett sind, im Buch sind die Bibliothekare als klein, schnell und "Schimpansenähnlich" beschrieben. Im Spiel sind sie eher Riesige Urang utans, die in ihrer Kindheit zu viel Zaubertrank von Mirakulix und zu viele Steroide von Papa bekommen haben.

Aber wenn man bedenkt, dass jedes Spiel seine Fehler hat, dann ist es ein wirklich gutes Spiel und empfehlenswert.

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92

StirbSchnell

14. März 2013PC: Bombastischer Endzeitshooter

Von (3):

Die laut im Tunnel widerhallenden Schüsse treffen ein paar der rattenähnlichen Gestalten und strecken sie nieder. Klick. Klick. Die Munition ist alle. Wir treffen eine Wahl, laden die hochwertigen Patronen nach und feuern wieder. Diesmal treffen wir die zwei anderen Gestalten, die leblos liegen bleiben. Rauch hängt im niedrigen U-Bahn Tunnel, an dessem Ende wir Licht sehen. Ein Heulen hinter uns. Wir drehen uns um, und werden von der Gestalt zu Boden geworfen.

Im Jahre 2033 herscht das Chaos. Die Menschheit wurde von einem Atomkrieg ausgelöscht, bis auf diejenigen, die in den russischen U-Bahnnetzen Zuflucht gesucht haben. Mittendrin ist Artjom, der Hauptcharakter, der seine Station vor der Auslöschung durch mutierte Bestien retten will. Seine Mission ist es, zur Hauptstadt der Metro zu gelangen und dort Hilfe zu erbitten.

In ca. 8 Stunden Spielzeit steuern wir Artjom durch diese Aufgabe, die durch Einfallsreichtum glänzt. Hochwertige Militärpatronen gelten als Zahlungsmittel für Waffen und Munition. Geht einem die Munition aus, bleibt nichts anderes übrig, als das ohnehin knappe "Geld" zu verschießen. Vom Gameplay her hält sich Metro an andere Shooter. Lediglich kleine, höllisch schwere Schleichpassagen lockern hin und wieder das Geschehen auf.

Grafisch und Soundtechnisch her zeigt sich Metro von seiner besten Seite. An den wahnsinnig detaillierten Stationen kommt die Endzeitatmosphäre gut rüber. Die Angst scheint allgegenwärtig und zieht den Spieler in die realistisch dargestellte Spielwelt hinein. Durch tolle Waffen- und Raucheffekte wird der Realismus noch verstärkt. Die Soundkulisse dazu ist bombastisch, was besonders durch die satten Schussgeräusche auffällt.

Metro ist ein ungewöhnlicher Shooter. Atmosphärisch, packend und realistisch. Die Story ist gut und die Grafik fantastisch. Nur über zu wenige Schockmomente könnte man sich beschweren, doch das wird vom russischen Charme des Spiels wieder wettgemacht. Alles in allem kann ich es nur empfehlen.




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91

BuffaloBill

12. Februar 2013XBox 360: Intensives Shooter-Erlebnis

Von (20):

Metro war für mich eine Überraschung und eine tolle Abwechslung zu den üblichen Shootern.
Dieses Spiel sticht aus dem Einheitsbrei hervor.

Grafik: Diese hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Ein Manko sind die hölzernen Gesichtsanimationen und das Wiederholen der Menschen. Viele Texturen sind matschig.
Auf der anderen Seite sind die absolut genialen Lichteffekte. Die Orte, an die man kommt, sind schön detailliert und mit viel Liebe für Kleinigkeiten ausgearbeitet.
Im großen und ganzen ist die Grafik top, vor allem für 2010.

Gameplay: Dieses setzt sich hauptsächlich aus Stealth und Action-Einlagen zusammen. Je nachdem, wie man am liebsten vorgeht. Die Areale bieten viele Optionen und es gibt viele Verstecke mit Ressourcen.
Man hat 2 Primärwaffen (Sturmgewehr + Schrotflinte, Schrotflinte, Luftgewehr, Harpunengewehr) Pistole und das Messer.
Dazu kann man Wurfmesser, Dynamit und Haftdynamit finden. Alle Waffen gibt es dazu mit unterschiedlichen Modifikationen.
Beispielweise gibt es Pistolen, die zu einem Scharfschützengewehr umgebaut wurden.
Die Waffen sind schön detailliert und jede fühlt sich anders an, deren Handling ist toll und es ist einfach genial, wie man für jeden Treffer Feedback erhält. Der Waffensound ist nicht so gut.
Munition ist übrigens das Zahlungsmittel und sie ist rar. Die Gegner-KI ist mittelmäßig, mal agiert sie klug, mal weniger.

Schwierigkeitsgrad: Alles über normal ist happig, man stirbt schnell und Mun ist knapp.

Story: Leider nicht so genial wie das Buch, aber für einen Shooter überdurchschnittlich.
Für Leute, die das Buch nicht gelesen haben, wahrscheinlich sehr gut.

Synchronisation: Mittelmäßig, Stimmen wiederholen sich.

Atmosphäre: Der beste Aspekt dieses Spiels. Es ist einfach eine Bombe. Die Tunnel der Metro sind wunderschön ausgeleuchtet, der Sound ist düster und stimmig. Schöne Stationen vermitteln die Notlage der Menschen sehr gut.
Die Oberfläche ist ebenso düster und sehr beklemmend.

Klare Kaufempfehlung!

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Hulkman123

18. Januar 2013PC: Genialer Weltuntergang

Von (8):

Das Spiel an sich erklärt sich so gut wie allein. Das TuT für die Steuerung wurde in einem extra Level am Anfang gut in die wie ich finde sehr gute Story eingebaut. Die Atmosphäre in-Game war einfach göttlich mit Headset sogar wie ich finde perfekt.

Achtung Spoiler:
Die Quest am Ende war von der Eigenstory die wohl beste wie ich finde, erst in einem alten Millitärstützpunkt mitten in Moskau "aufräumen" und dann einen Turm hochklettern, bei dem man ganz am Ende in seinen Gedanken Gegen einen Mutanten kämpft. Und am Ende mit drei Rakteten die Nazi Basis in die Luft jagen. Einfach perfekt. Ich kann das Spiel nur empfehlen für alle die ein bisschen Angst vertragen und freue mich auf Metro Last Night.

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Battlefan24

31. Dezember 2012PC: Fear the Future

Von :

Positiv hervorzuheben ist die tolle Atmosphäre des Spiels und die Verbindung zum Buch. Dadurch können sich Fans des Buches eine bessere Vorstellung der Metro holen.

Es mach sehr viel Spaß durch die Tunnel zu laufen und sich mit Mutanten und Banditen anzulegen. Es gibt auch einige Horror-Passagen aber die werden durch viele Begleiter "abgeschwächt".

Zu bemängeln wäre wohl als einziges der etwas zu hohe Schwierigkeitsgrad, der manchmal zu Frustmomenten führen kann. Alles in allem aber ein tolles Spiel und wirkich zu empfehlen.

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89

trustsoft

25. November 2012PC: Egoshooter mit kleinen Horrorpassagen

Von (4):

Das Spiel Metro 2033 stammt aus der Namensgebenden Buchvorlage von Dmitri Gluchovski. Man Spielt als Artjom und man lebt in einer Metro Station nach einem Atomaren Krieg wo die Weltoberfläche unbewohnbar wurde. Die eigene Station wird von einer neuen Art von Mutanten bedroht und wir müssen sie retten.

Das Spiel ist sehr linear und wir Kämpfen uns von Korridor zu Korridor. An manchen Passagen können wir uns aber durch ganze Gruppen von Menschen hinweg schleichen. Das bringt im Spiel manchmal eine angenehme priese Stealthtaktit als Abwechslung. Es gibt manchmal Stellen wo wir eine Station frei erkunden können und beim Markt etwas kaufen können, trotzdem sind die Händler nicht häufig besucht da die Waren zu teuer sind für unser Budget und man Waffen bzw. Munition bei toten Soldaten finden kann. Sobald man bei einer Station angekommen ist kann man mit verschiedenen Menschen reden und die idyllische Station erkunden. Solche Passagen lassen uns in die Welt von Metro eintauchen. Was das Spiel am besten kann ist Atmosphäre vermitteln mit seiner Wunderbaren Optik, der beklemmenden Soundkulisse und seinen kleinen Horrorpassagen die das Spiel auch ein bisschen zum Survival-Horrorgame machen. Die Atmosphäre ist sehr düster und nichts für Weicheier. Was vom Gameplay her nicht sehr gelungen ist sind die Schießereien mit Monstern. Diese sind sehr Chaotisch und unübersichtlich. Es gibt zwei Arten von Munition in diesem Spiel, die Vorkriegsmunition und die Nachkriegsmunition. Die Vorkriegsmunition ist hier ein seltener Rohstoff in der Welt im Jahre 2033, sie verursacht mehr Schaden und fundiert gleichzeitig als Währung. Das Gefühl der Besitzlosigkeit und Armut ergreift uns deswegen das ganze Spiel durch.

Metro 2033 ist ein exzellenter Ego Shooter mit einer unglaublich Packenden Atmosphäre und kleinen Mängeln. Die Optik, auch 2 Jahre nach Release, zählt immer noch zu den schönsten im Genre und niemand sollte dieses Spiel verpassen.

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90

_Castiel_

23. November 2012XBox 360: Fürchte die Zukunft!

Von (9):

Der Shooter aus dem ukrainischen Entwicklerstudio 4A Games, welche schon fleißig an der S. T. A. L. K. E. R. -Reihe mitgetüftelt haben, basiert auf dem gleichnamigen Roman des russischen Schriftstellers Dmitry Glukhovsky. Als Veteran beider Bücher (Metro 2033 und 2034) sage ich eines vorweg: Es ist keine 1: 1-Umsetzung, was auch etwas hirnrissig wäre, die gleiche Geschichte auf ein anderes Medium zu portieren. Doch gelungen ist ihnen der Shooter auf alle Fälle und er wird dem Erfolg des Romans gerecht!

Wie auch im Buch erlebt ihr die Abenteuer des 20-jährigen Artjom, welcher sich mit anderen 1. 000 Menschen nach einem Atomschlag auf Mütterchen Russland in das Metro-System zurückgezogen hat. Denn das U-Bahn-System in Moskau ist nicht nur für U-Bahnen, sondern auch ein riesiger Atom-Bunker, im Falle eines Angriffs. Das Leben an seiner Heimatstation fließt gleichsam und ruhig, bis zu jenem Tag, als eine neue Art von Mutanten sich in den Tunneln blicken lässt. Sie werden allgemein nur "Die Schwarzen" genannt und sind im gesamten Metro-System gefürchtet. Ein Freund von Artjoms Stiefvater geht auf eine Reise und sollte er nicht zurückkehren müsse sich Artjom auf den Weg machen um der Polis - das ist das letzte Bollwerk der menschlichen Zivilisation - zu berichten, was vor sich geht und um Hilfe zu bekommen. Der Fall tritt ein und so liegt es an uns, der Held zu sein.

Technisch ist das Spiel sehr gut. Grafisch macht es einiges her und der Soundtrack und die Sprachausgabe können sich hören lassen - wenn auch nur im Englischen und Russischen. Das Gameplay ist auch typisch Ego-Shooter orientiert. Ihr habe eine Vielzahl an Schießeisen, welche ihr bei Händlern kaufen und finden könnt. Die Story dauert ca. 10 Stunden und wird euch besonders mit der tiefen Atmosphäre verschlingen!

Atmosphärisches Ego-Shooter-Epos mit einer packenden Story, interessanten, wenn auch etwas leblosen Charakteren und massig Waffen. Ein wahrer Stern am Shooter-Himmel, welcher mehr Anerkennung verdient hätte.

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Lyondy

04. November 2012PC: Hier streiten sich die Geister!

Von (2):

Vorweg und für mich sehr wichtig: Wer das Buch gelesen hat, sollte definitiv nichts großes erwarten was die Story angeht. Das Spiel schabt nur etwas an der richtigen Story und sorgt somit oft für Fragezeichen bei Fans des Buches - (Allein die Namen der Charaktere haben mich in den Wahnsinn getrieben D) sehr oft war ich wirklich genervt und habe mich gefragt warum das nicht so oder so umgesetzt wurde. Es wäre keine Kunst gewesen.

Dennoch: Das Spiel kann ich problemlos empfehlen, auch Fans des Buches werden hier auf ein solides Shooter-Game treffen mit annehmbare Story - ja ANNEHMBAR, für mich als Fan des Buches natürlich etwas verwirrend und oft enttäuschend, aber nüchtern betrachtet (vergessen wir dabei einfach das Buch) ist dies eine sehr interessante Story die beim Spiel geboten wird.

Was mich überzeugt hat war die Atmosphäre, wie die Räume und Tunneln inszeniert wurden gefällt mir sehr.

Also 2 Empfehlungen:

1. Wer das Buch gelesen hat, spielt es trotzdem. Es macht Spaß und durch das Buch bekommt das Spiel eine ganz andere Melodie.

2. Wer das Buch noch nicht gelesen hat: Spielt es, genießt es und bestenfalls lest das Buch direkt danach, dann werdet ihr die Geschichte möglicherweise ganz anders betrachten. Vor allem je nach von euch gewähltem Ende.

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97

Liebsterx3

12. August 2012PC: Hörst du auch die Stimmen der Metro

Von gelöschter User:

Die Umsetzung eines Romans in ein Videospiel ist ziemlich gewagt, aber in diesem Fall sehr gut gelungen. Der Roman ist ja eher mehr über das Leben in dem zerstörten Moskau nach der Apokalypse, und das Spiel dazu hat viel mehr Action. Ein regelrechtes Grusel-Abenteuer in den Tiefen Moskaus.

Die Umsetzung ist wunderbar geworden, da das Spiel eigentlich kaum vom Roman abweicht, und diese Abweichungen sind eigentlich nur Kämpfe, damit man in dem Spiel nicht einfach nur irgendwo herumläuft.

Die Grafik ist auch sehr gut, da diese auch sehr düster gehalten ist, wie es ja nun mal in einer Metro ist, vor allem in einer Metro, die von Mutanten bewohnt wird, und wo nur noch wenige Menschen leben, die die Apokalypse überlebt haben. So wird auch einem das Gefühl vermittelt, dass man sich keinen einzigen Moment sicher fühlen sollte, da hinter jeder Ecke etwas lauern könnte, das einen an den Kragen will. Die Oberfläche vermittelt einem noch mehr dieses Gefühl von Zerstörung, denn in der Metro fühlt man sich zwar einsam, aber außerhalb der Metro noch viel einsamer, wenn man die ganzen zerstörten Gebäude sieht, in denen früher mal Menschen wohnten.

Die musikalische Untermalung ist wunderbar stimmig, passt zu jeder Situation und vermittelt auch das Gefühl, was vermittelt werden soll. Zum Beispiel in einer Metro-Station, wo noch Menschen leben, eine friedliche Gitarren-Musik, die einem wenigstens ein kleines Gefühl von Frieden vermittelt.

Viele neue Ideen in Sachen Gameplay haben hier auch Einzug gefunden und sind auch gelungen, beispielsweise die Gasmaske, die man aufsetzen muss, wenn man in verstrahlte Regionen gelangt, und die Munition, die gleichzeitig auch als Währung dient, sodass man immer überlegen muss, ob man sich etwas neues kauft oder lieber bei der alten Waffe bleibt und somit mehr Munition hat.

Fazit: Ein sehr spannendes Spiel mit dem richtigen Maß an Nervenkitzel, und einem Ende, das man selbst bestimmen kann. Bist du gut oder böse Finde es selbst heraus

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Christoph11

03. August 2012PC: Geiles Spiel

Von (14):

Einfach nur grandios. In Metro 2033 wird man dieses Gefühl, dass die ganze Welt im Abgrund befindet, nicht mehr los. Vor allem diese Kulisse von einem zerstörten Moskau ist spitze. Aber natürlich auch wenn man sich in dieser "Metro Station" befindet, diese langen Tunnelsysteme und das man auch wirklich um Munition schauen muss und man darf auf keinen Fall seine Munition irgendwo reinhauen. Auch das Gefühl dieser Angst das jeden Moment etwas passieren könnte, z. B was hinter dieser Ecke ist.
Jedenfalls ist es ein gutes aber auch irgendwie Angst machendes Spiel was Lust auf mehr macht.

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92

Justdeifyme

02. August 2012PC: Survival-Horror vom feinsten

Von (8):

Ich habe das Buch von Metro 2033 gelesen, bevor das Spiel erschien, und war davon schon gefesselt und mitgerissen. Als dann ein Spiel zum Buch angekündigt wurde, war ich voller Erwartungen.

Eine verstrahlte Welt über dem Kopf und viele Mutantenbestien und zwielichtige Räuber, die dir in einer stockdusteren Metrowelt an die Wäsche wollen? Klingt vielversprechend!

Und das Spiel erfüllt die Erwartungen, die ich hatte. Selbst wenn die Gesichter und Animationen der Charaktere teilweise Klump und robotisch aussiehen und die Deutsche Synchro manchmal zum Kopfschütteln ist, so gewöhnt man sich recht schnell daran, da es ein Shooter ist, und in Shootern stehen Gespräche nie weit oben.

So schießt ihr euch Mission um Mission durch die Metrowelt von Moskau, auf der Suche nach der Rettung der Zivilisation, obwohl man das Leben in der Moskauer Metro nur schwer Zivilisation nennen kann.

Schon im Buch wird beschrieben, wie in der Zeit zurückgeworfen die Welt unterhalb von Moskau ist. Es ist es gibt wenig Licht, man isst Pilze und Fleisch von unterernährten Schweinen und Wasser ist wegen den wenigen noch funktionierenden Aufbereitungsmaschinen rar. Und diese Atmosphäre fängt das Spiel perfekt ein.

In der Dunkelheit fühlt ihr euch beklempt, die einzige Lichtquelle ist eine Taschenlampe, die einzige Möglichkeit, sich zurechtzufinden, ein Klemmbrett mit Aufgabenliste und ein Kompass.

Da das Spiel überwiegend in schlecht beleuchteten Gegenden spielt, wirkt die Grafik sehr gut, dennoch wird einem beim ersten Schritt an die Oberfläche klar,
Editieren
wie matschig die Texturen manchmal sind. Aber das Spiel sieht trotzdem ausgezeichnet aus und kann mit vielen anderen Shootern in Konkurrenz treten.

Mein Fazit:
Auch wenn Metro 2033 stellenweise Klump und lieblos aussieht, steckt viel Liebe und Fleiß dahinter, und wenn man über die Macken hinwegsieht, ist es ein grandioser Survival-Horror Shooter. Auf jeden Fall ein Muss für Genre Liebhaber!

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90

eic12

01. August 2012PC: Vom Spieler zum Spieler

Von :

Ich war auf das Spiel vorbereitet ich habe mir die Trailer und das Buch gekauft als ich dann die DVD in meiner Hand hatte wusste ich schon mit dem Bild das, dass ein Hammer Spiel ist. Nach der Installation die etwas länger als erhofft dauerte, startete das Spiel endlich und ich fing an zu zocken.

-Das Intro war sehr Interessant und gut erzählt.
-Das Spielmenü war Übersichtlich und gut gestaltet. Die Sound-Effekte hatten einer meiner Freunde für paar Minuten in den Bann gezogen.
-Der Ladebildschirm ist auch gut gelungen.

Die ganze Geschichte in dem Spiel beginnt erst nach der Vorgeschichte. In der Vorgeschichte landet man in einer Kapitel denn man so ziemlich am Ende noch mal Spielt.

Das erste Kapitel beginnt etwas Zeh da man Viel von der Story erzählt bekommt und kaum richtig zu dem wesenlichen kommt. Es wir aber mit dem erstem geballere Klar, dass man das Spiel lieber nicht mit schwachen Nerven Spielen sollte. Das gemischte Russisch-Deutsch ist für mache zwar nervig aber ich persönlich verstehe was sie sagen.

Am Ende des Spieles muss man ein Traum rauf "wandern" um dann eine Markierung zu setzen. Das sich zu erst langweilig anhört aber Spiel es selbst es ist spannend.

Etwas zum Gameplay:
Gut:
-Die Steuerung ist Schlicht gehalten, man kann alle Tasten gut Erreichen
-Gutgelungen Atmosphäre und Stimmung
-Gute Grafik
-Realistische Waffen
-Sehr gut vom Buch umgesetzt
-Guter Preis

Schlecht:
-Paar nervige Bugs
-Schlechte Gestaltung der Statisten

Fazit:
Das Spiel ist einer der wenigen das ich mehrmals durch gespielt habe. Ich würde es jedem entfehlen. Spannend bis zur letzten Minute. Wer mal 20 Euro da hat sollte sich das Spiel kaufen er/sie wird es nicht bereuen. Das Spiel ist klar eines der besten die ich gespielt habe. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Praioss

21. Juni 2012PC: Endzeit in der U-Bahn

Von (17):

Metro 2033 ist ein Endzeit-Ego-Shooter nach einer Buchvorlage von Dmitry Glukhovsky. Das Spiel handelt von der Situation in Moskau im Jahre 2033. Nach einem Atomkrieg leben die Menschen in der U-Bahn und können nur noch mit Gasmasken an die zerstörte Oberfläche. In der U-Bahn gehen aber merkwürdige Dinge vor sich.

Die Story des Spiels ist von Anfang an extrem fesselnd und spannend. Man schleicht zum größten Teil durch die engen Gänge der U-Bahn oder kämpft sich an der Oberfläche durch. Während des Spielverlauf gibt es viele Grusel- oder Schockmomente, die das ganze viel spannender machen, da man nie weiß hinter welcher Ecke der nächste Gegner lauert.

Aus diesem Feeling wird man auch nicht durch ein störendes HUD herausgerissen. Das Logbuch oder auch der Zustand der Gasmaske werden direkt im Spiel angezeigt und reißen den Spieler nicht aus dem Fluss. Ebenfalls ist es ein interessanter Aspekt, dass man ständig um Munition ringen muss und an jeder Ecke spart. So wird man nicht so verhätschelt wie z.B. in Call of Duty.

Ein Manko des Spiels sind die mangelnden Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt. In den Stationen sprechen viele Leute den Spieler an, aber man selbst kann nicht mit ihnen reden oder interagieren. Das zerstört etwas die sonst überragende Atmosphäre des Spiels.

Wer die klassischen Shooter, die von vielen als zu einfach bezeichnet werden, nicht mag, der sollte aber auf jeden Fall einnen Blick auf Metro 2033 werfen. Der Schwierigkeitsgrad kommt hier nicht durch die KI sondern durch die häufige Munitionsknappheit, die aber gut in die Atmosphäre des Spiels passt.

Zusammenfassung:
aüßerst gelungene, stimmige Atmosphäre
geniale, spannende Story
durchgehende Action, keine "lahmen" Stellen
fordernder Schwierigkeitsgrad
schöne Grafik (Licht/Schatten)
einfache Steuerung

- mangelnde Interaktionsmöglichkeiten
- aufgesetzte "pseudo-russische" Synchro
- sehr linear, wenig Erkundungsmöglichkeiten

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88

Marcelkemp

28. Februar 2012XBox 360: Vorteile und Nachteile

Von (2):

Ich finde das Spiel recht gut, es gibt aber noch Nachteile, die ich jetzt hier aufzähle. Aber ich fange erst mal mit etwas Positivem an:

Metro 2033 Vorteile:
-super Atmosphäre
-spannende Story
-sehr fordernd
-gute Synchronisation
-geile Effekte
-super Grafik
-Preiswert (also gegen 20 Euro kann man nichts sagen)

Metro 2033 Nachteile:
-zu kurze Story
-manchmal etwas unfair (auf Schwierigkeitsstufe schwer ist es wirklich sauschwer)
-KEIN Muliplayer (leider)
-zu teure Waffen

Fazit: Das Spiel ist wirklich gut, obwohl die Story nicht immer eindeutig ist. Aber sonst Top. Ich werde mir auch den zweiten Teil kaufen.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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85

MaXiKing2-0

28. Dezember 2011PC: Shooter-Geheimtipp

Von gelöschter User:

In Metro 2033 müsst ihr mal nicht die Welt retten, denn dafür ist es zu spät. In einem Atomkrieg hat sich die Menschheit fast selbst ausgelöscht und den Planeten zerstört, der jetzt von Mutanten beherrscht wird. Ihr übernehmt die Rolle von Artjom, der mit ein paar tausend anderen Überlebenden in die Moskauer Metro geflohen ist und nun ein Leben am Existenzminimum führt.

So trefft ihr auf eurer Reise immer mal auf kleine Stationen, mal friedliche, mal aggressivere. Denn obwohl die Menschheit schon arg dezimiert wurde, kämpfen Räuber, Kommunisten und Nazis um die Vorherrschaft in den Tunneln. Wie ihr die Konfrontationen mit den Parteien löst, bleibt euch überlassen. Das Leveldesign bietet euch viele taktische Möglichkeiten und ihr könnt auch die Dunkelheit zu eurem Vorteil nutzen, um von günstigen Positionen anzugreifen oder manche Konflikte sogar ganz zu umgehen. Das macht die Gefechte recht anspruchsvoll, auch wenn die KI sehr durchwachsen ist. Wesentlich hektischer und unübersichtlicher sind die Kämpfe gegen die Mutanten.

Dabei kann es, besonders bei hohem Schierigkeitsgrad, schnell zu Munitionsknappheit kommen, so dass ihr wertvolle Militärmunition verschießen müsst, welche allerdings in den Stationen als Währung für neue Waffen und Ausrüstung fungiert. Dieser Umstand und das sonst auch recht dürftige Equipment aus Kompass, Klemmbrett, Gasmaske für Abschnitte an der Oberfläche und Taschenlampe, deren Batterien ihr manuell aufladen müsst, sorgen für die richtige Survival-Atmosphäre, welche der stärkste Punkt von Metro ist. Das ganze Setting wirkt rau und trostlos, besonders durch die detailverliebte Grafik und die tollen Lichteffekte. Auch der Protagonist ist kein harter Badass sondern ein normaler Mensch, der oftmals nur durch Glück überlebt.

Fazit: Metro 2033 erfindet das Rad nicht neu, aber das abwechslungsreiche Gameplay, die überragende Atmosphäre und stimmige Soundeffekte machen es zu einer guten, kurzweiligen Alternative zur restlichen Einheitsware.

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89

watchmen

28. November 2011XBox 360: Reich mir die Taschenlampe

Von (43):

Als Basis für die Story diente Dmitry Glukhovskys gleichnamiger Roman - und so sehr der Autor seinen Roman mit Details überfrachtet hat, komprimiert in die Story dieses Spiels kommt die Atmosphäre voll zur Geltung, wird die Geschichte rund und zu einem packenden wie mitreißenden Erlebnis. Es dauert nur wenige Minuten, bis man sich als Spieler mittendrin befindet, sich als Teil der Geschichte, Teil des Ganzen fühlt und in die Metro Moskaus eingetaucht ist.

Story: Man spielt den jungen Artjom der kurz vor der Katastrophe geboren ist, die die Menschen aus Moskau gezwungen hat sich in die Metro zurück zu ziehen

Die Grafik ist top, dank eigens entwickelter 4A-Grafikengine wirkt alles sehr stimmig und fängt das postapokalyptische Szenario gut ein. Die Innenlevels sind sehr atmosphärisch. Gerade die Rauch- und Partikelefekte kommen sehr glaubhaft rüber. Die KI der Gegner/Begleiter ist gut, wenn auch nicht immer überragend.

Der Sound ist ebenfalls erstklassig, Es sind viele kleine Details, die eine super Spannung aufbauen, z.B. wenn man die Gasmaske auf hat, hört man den Charakter nach längerer Zeit immer lauter atmen.

Das Kampfsystem ist knackig, artet aber nicht in einer kofplosen Ballerorgie aus. Die Waffen verziehen durch den Rückstoß und Zielfernrohre sind nicht Lupenrein. Nicht nur der chronische Munitionmangel erfordet Taktik, sondern das ganze Setting: Stolperfallen, die durch Geräusche auf einen Aufmerksam machen, oder herabschwenkende Holzbalken, die einem das Leben sofort ausknipsen.

Das Szenario ist so ausgefallen wie es gut umgesetzt ist. Ganz gleich ob Einsteiger oder Profi, Metro 2033 ist allen gegenüber fair und gibt allen das richtige Maß an Herausforderung.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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Infos

  • Publisher: THQ
  • Genre: Ego Shooter
  • Release:
    16.03.2010 (PC, XBox 360)
  • Altersfreigabe: ab 18
  • EAN: 4005209129954, 4005209129930

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