The Witcher

meint:
So muss ein "Director's Cut" aussehen: Sinnvolle Erweiterungen und beseitigte kleine Nervereien machen das tolle Adventure noch toller. Test lesen

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Beschreibung

Der Publisher CD-Projekt gründete im Februar 2002 extra für The Witcher das Entwicklerstudio CD Projekt RED. Das Fantasy-Rollenspiel basiert auf einer Buchreihe des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski. Ihr schlüpft in die Rolle von Geralt, einem Monsterjäger mit magischen Kräften. Dabei kommt ein neues und bisher einzigartiges Kampfsystem zum Einsatz. Das spannende Echtzeit-Kampfsystem glänzt mit taktischen Elementen, da ihr für verschiedene Gegnerklassen euren Kampfstil anpassen müsst. CD-Projekt veröffentlichte das Spiel Ende Oktober 2007 für den Computer. Der Nachfolger, The Witcher 2 - Assassins of Kings, ist auch für die Xbox 360 erhältlich.

Systemanforderungen

Windows XP (SP2) / Vista,
Prozessor mit 2.4 GHz,
1 GB RAM (Windows XP), 1.5 GB RAM (Windows Vista),
Grafikkarte mit 128 MB V-RAM und Shader Model 2.0,
8.5 GB freier Festplattenspeicher

Meinungen

86

272 Bewertungen

91 - 99
(142)
81 - 90
(86)
71 - 80
(22)
51 - 70
(6)
1 - 50
(16)

Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 4.0
Sound: starstarstarstarstar 4.3
Steuerung: starstarstarstarstar 3.8
Atmosphäre: starstarstarstarstar 4.5
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73

Drizzl

03. Juli 2015PC: Gute Story leidet am Gameplay

Von :

Da ich kurz vor der Veröffentlichung von Witcher 3 mal den 1ten Teil spielen wollte, um tiefer in die Witcher Reihe eintauchen zu können. Wie es der Zufall wollte, war er zu dem Zeitpunkt bei Steam im Angebot für 2€ genau wie der 2te Teil. Ich starte das Spiel die Anfangs Scene war schonmal vielversprechend. Doch dann kam das kleine Intro Tutorial und da lernte ich die schlimmste Steuerung aller Zeiten kenne.

Manchmal schlägt Geralt nicht richtig, dass Abwehren ist auch mehr Glück und nach 1std hatte ich meine Tastatur & Maus auf dem Gewissen.Nun Quelte ich mich durch die Steuerung da die Story und die Atmosphäre extrem gelungen sind. Die Grafik ist für damalige Verhältnisse gut ,aber darauf kommt es auch nicht so sehr an.

Fazit:
Wenn man sich erstmal i-wie ein wenig mit der Steuerung auf 9/11 Niveau eingependelt hat, kann man die Story richtig genießen da die Atmosphäre auch eine Menge hergibt.Für Fans ist es einen Kauf Wert,aber nur wenn es im Angebot ist , da die Steuerung echt Käse ist.

Grafik:
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80

Raphi-Raffzahn

29. Dezember 2013PC: Befriedigender Serienstart

Von (4):

Unvoreingenommen, ahnungslos und voller Tatendrang wollte ich mich in "The Witcher" stürzen und mir ein Bild vom Gerüst dieser Spielewelt machen, nachdem mir der bombastische Trailer zum angekündigten 3. Teil einfach mal das Hirn weggeblasen hat.

Story
Leider ist der Hauptstrang für mich ein wenig untergegangen, da mir der zu Anfang (!) gesetzte Antagonist, inklusive was auch immer er geklaut hat, (? :'D) nicht das Gefühl einer wichtigen nötigen "Weltenreise-Mission" vermitteln konnte. (Falls es ein/e Hexer -Artefakt, -Formel, Klostein war, hatte ich noch zu wenig Bezug zum Hexertum) Trotzdem muss man den herausstechenden Protagonisten Gerald als sehr einprägend krönen, der Gelassenheit, Kälte und Selbstbewusstsein mitbringt aber sich dennoch durch gewisse eigene Entscheidungen im Verlauf des Spiels in geringen Maßen formen lässt.

Gameplay
Die Mechaniken der Kämpfe sind sehr speziell aber mit Eingewöhnung kann man diese in den Griff bekommen:
Mit einem Klick auf den Gegner startet ihr eine Combo, die durch rechtzeitiges erneutes Klicken bei flammendem Symbol fortgeführt wird. Erwischt ihr den Moment nicht entsteht eine Angriffslücke eurerseits wodurch ihr Schaden nehmen könnt. Leider funktioniert dieses Kampfsystem nicht immer einwandfrei und Gerald startet z.B. einfach nicht die Combo, da ihr den Gegnern gerade in einer ungünstigen Position gegenüber steht.
Wenn es dann mal doch zu schwer wird hat man immer noch Tränke die man sich selbst mischen kann und Spezialfertigkeiten wie z.B. einen Feuerstoß, der die Gegner ein klein wenig brutzeln lässt.

Sound
Eine sehr stimmige musikalische Untermalung, die einem ohne Bilder mittelalterliche Dörfer und Städte in einer mystisch angehauchten Welt in den Kopf setzt.

Fazit:
Die Figur des Geralds und die gut gestalteten Umgebungen tragen für mich ganz klar überwiegend das Spiel. Zum Ende hin hat es dann im Hauptstrang nochmal an Spannung zugenommen, worauf ich aber jetzt nicht eingehen werde.

Grafik:
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38

G4merBoy

20. Juli 2013PC: Kaufempfehlung?

Von (2):

Durch die Steam Summersales gelang es mir The Witcher : Enhanced Edition für 2 Euro zu ergattern. The Witcher 2 hat mich stark überzeugt und ich wollte schauen ob auch der Erste Teil der Serie es tun würde. Das Intro sowie die Story-Sequenzen am Anfang von The Witcher waren vielversprechend. Doch das Gameplay nahm mir dann die Freude. Es gibt viel zu viele Kamera- und Spiel/-ansichten, wobei nicht einmal mit einer dieser auch nur annähernd was anzufangen ist - was denke ich auch stark mit der unbeschreiblichen schlechten Spiel-Dynamic zusammenhängt. Wo wir beim direkt beim nächsten Punkt währen: The Witcher ist ein Spiel indem man viel Kloppen muss, doch das Kampfsystem ist so dermaßen schlecht umgesetzt dass The Witcher schon nach ca. 45 Minuten eine Tastatur auf dem Gewissen hatte. Ich habe das Spiel nicht länger als diese 45 Minuten gespielt und kann daher die Story nicht bewerten jedoch ist es in meinen Augen unmöglich, in dieser Spaß zu haben - bei der Spiel-Dynamic. Auch für 2 Euro lohnt sich dieses Spiel meines Erachtens nicht, da es sich nicht einmal lohnt die (Ich glaube) 16 Giga Byte zu downloaden. Wirklich keine Kaufempfehlung , da sollte man lieber den 2. Teil Spielen, denn der ist wirklich gut!

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99

Blurrrri

14. März 2013PC: Impotenter Mutant auf Monsterjagd -super

Von :

Nachdem der Witchergemeinschaft eben die Geheimnisse, die sie von Menschen zu außerordentliche Kämpfer verwandelten, gestohlen wurden, begibt man sich als Geralt von Riva auf die Mission, diese wiederzuerlangen.
Kein Problem, bin ja Hexer – falsch gedacht: zufälligerweise leidet Geralt gerade an der Volkskrankheit der Spielehelden, einer Amnesie.
Dementsprechend mag man am Anfang das Kampfsystem anstrengend finden, da man je nach Gegner, zwischen Silber- und Stahlschwert, sowie 3 verschiedenen Kampfstilen wählen muss. Mir wuchs aber die Logik dahinter -und die Treue zur Buchserie – ans Herz. Spätestens wenn man die 5 zur Verfügung stehenden Zeichen erlernt hat, bietet das Kampfsystem Raum für taktische Überlegungen und spannendere Herangehensweisen. In Klickpausen kann man Geralt zudem zusehen, wie er Gegner mit dem gewissen etwas erledigt.
Ergänzt wird das ausgeklügelte Kampfsystem durch eine breite Variation von Tränken, Bomben und Fallen. Das besondere, das den Witcher von 08-15 RPGs unterscheidet, ist die Zweitkomponente, die jede Zutat hat. So kann die Wahl von Zutaten die Toxizität von Tränken, die Geralt und seine Kollegen daran hindert sich mit 1000 Tränken zu zu dröhnen, mindern oder die Regeneration fördern.
Aber natürlich besteht das Spiel nicht nur aus Kämpfen. Ganz im Gegenteil: Hat der Witcher mal Freizeit, kann er sich als Würfelspieler und Boxer beweisen und damit natürlich auch Geld verdienen. Wie er dieses wieder los wird, hängt ganz von der Mentalität des Spielers ab. Da sich Fleischeslüste durch die Fülle an willigen Gespielinnen befriedigen lassen, muss man z.B. nicht in die lokalen Bordelle investieren. Belohnt wird man für den Beweis seiner Männlichkeit mit einer aufreizenden Erinnerungskarte der jeweiligen Dame.
In dieser Welt voller politischer Intrigen und Monster, in der man auch mal Witze über die sexuellen Präferenzen der Mutter zu hören bekommt, sollte sich also jeder Spieler, trotz mäßiger Texturen und Clone, pudelwohl fühlen.

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80

Aldrearic

18. September 2012PC: Schwieriges Kampfsystem

Von (2):

Habe das Spiel erworben ohne vorher einen Test gelesen zu haben. auf der Verpackung machte es mich schmackhaft auf mehr. hab es installiert, das Intro ist gut gemacht, Grafik ist zwar nicht mehr auf dem neusten stand, jedoch ist mir das nicht ein wichtiges Kriterium. Die Einleitung ist grossartig, es gibt sehr oft Tipps im Spiel was alles ein wenig vereinfacht.

Der einzige Mangel am Spiel ist die Steuerung im Kampf. Ich habe noch nie ein so derart schlechtes Kampfsystem erlebt wie in diesem Spiel. Der Charakter schlägt vielleicht alle 10 Sekunden einmal zu und das auch nur mit viel Glück. Meistens treffe ich den Gegner nicht einmal und muss immer neue Stellungen ausprobieren bis ich den dann auch wirklich treffe. Das ist frustrierend so zu spielen, wenn man mehrere Gegner hat dauert der ganze Kampf gut und recht 5 Minuten bis dann mal alle tot sind.

Was ich aber gut finde im Kampf sind die Kampfstile die ich so noch nirgends gesehen hab, schnell oder mit Kampfkraft. Auch mit den Zeichen finde ich abwechselnd.

Man muss nur mit dem Cursor auf etwas klicken dann wird die Aktion automatisch erledigt. Schön, aber etwas selber machen will ich dann eigentlich doch auch.

Für 10 Euro kann ich nicht klagen, es landet wohl in der Schublade und werd es vielleicht hier und da weiterspielen. Ich hoffe beim Nachfolger ist es nicht so gemacht.

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88

Daxter17

01. August 2012PC: Ein Rollenspiel für Erwachsende

Von (46):

In einer Welt, die von politischen Intrigen gesteuert wird und in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen, liegt es an einem Mann, der nie nach Macht strebte, das Königreich und vielleicht sogar die gesamte Welt vor einer dunklen Bedrohung zu schützen. Dieser Mann ist der Hexer und Ungeheuertöter Geralt von Riva, der mit dem Auftrag betraut wurde, die Mutagene, die größten Geheimnisse der Hexer, wiederzubeschaffen. So beginnt das Rollenspiel The Witcher.

Der berühmte Hexer Geralt von Riva wird nach Temerien geschickt, um dort nach einer Verbrecherorganisation Ausschau zu halten, die das größte Geheimnis der Hexer gestohlen haben. Im Laufe des Spiels merkt Geralt, dass die Verbrecher keine einfachen Räuber sind, sondern Teil einer teuflischen Intrige sind, an der auch Königstreue beteiligt sind.

So viel zur Story. Diese wird übrigens sowohl in Zwischensequenzen als auch in Dialogen vorangetrieben.
Der Spieler merkt bald schon, dass jede noch so kleine Entscheidung die kleinen Steinchen sind, die im Gebirge eine Lawine auslösen können. So kann eine kleine Entscheidung bestimmen wer im letzten Kapitel zum Feind und wer zum Freund wird. The Witcher hat Wert darauf gelegt, dass der Spieler nicht Teil einer Geschichte ist, sondern selbst seine Geschichte schreibt. Das Spiel selber bringt immer wieder Gesellschaftskritik an, indem es in Temerien, dem Hauptspielort, immer wieder zu Rassismus kommt, der zum Nachdenken bewegen soll.

Die Kämpfe sind vielseitig gestaltet, da man neben dem normalen Schwertkampf Magie wirken, Tränken schlucken oder sogar selbst gebaute Bomben werfen kann. Trotzdem sind sie anspruchsvoll und erfordern ein gewisses Geschick vom Spieler.

Die Grafik ist sehr schön gestaltet und mit der sich mit der Situation (Kampf, Nacht, Tag) ändernden Musik unterstreicht es die Stimmung des Spiels.

Abschließend kann man sagen, dass The Witcher eine Empfehlung für Rollenspieler ist.

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87

DasLp96

07. April 2012PC: Ein fantastisches Spiel

Von (3):

Worum geht es?

Es geht um den Hexer Gerald von Riva, der sein Gedächtnis verloren hat. Einige andere Hexer finden ihn schwer verletzt und bringen ihn zu ihrer Burg. Nach einigen Tagen werden sie von der Organisation „ Salamanra“ angegriffen und ausgeraubt. Jetzt beginnt der Rachefeldzug des wütenden Hexers. Auf seiner Reise muss er vielen Menschen helfen, in politische Konflikte einmischen und natürlich die Salamandra vernichten. Er verdient sein Geld mit dem Monstertöten und vergnügt sich mit der Damenwelt. Nach und nach erlangt er sein Gedächtnis zurück.

Was macht das Spiel so besonders?

Es hat ein etwas anderes Kampfsystem. Man darf nicht wild und sinnlos auf der Maus herumdrücken, man muss den richtigen Moment abwarten um eine tödliche Schlagkombination auszuführen. Außerdem hat man 5 verschiedene Zauber, die man auf seiner Reise findet.

Das Spiel hat verschiedene Endings zu bieten. Das Ende hängt von deinen Entscheidungen ab, die du während des Spielverlaufs triffst.

Sound: Sehr gute Musik, die zu jeder Situation passt. Am besten ist die Bossmusik, da die Musik aggressiv ist und somit den Boss mächtig erscheinen lässt.

Steuerung: An manchen Stellen (z.B. bei einem Boxkampf) kann man manche Gegner nicht anklicken, da die Kamera sich nicht dreht. Ansonsten ist die Steuerung sehr gut

Grafik: Wunderschöne Grafik, auch wenn sie schon ein bisschen älter ist. Das betrifft leider nur die Landschaft. Die Personen sehen leider oft gleich aus.

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90

TheNewborn

03. Dezember 2011PC: Das etwas andere Rollenspiel

Von (15):

The Witcher ist, so denke ich, tatsächlich ein "etwas anderes Rollenspiel". Warum? Dazu werden wir noch kommen!

Story:
Die Story ist erfrischend, denn sie unterscheidet sich von den gängigen Rollenspielstories wie "Du bist der Auserwählte und musst den Bösewicht töten". Man schlüpft in die Rolle des Hexers Geralt von Riva, welcher als Monsterjäger sein Geld verdient. Er wurde berühmt, nachdem er eine Prinzessin von einem Fluch befreite, doch war später spurlos verschwunden. Irgendwann wird er halb tot aufgefunden und zur Burg "Kaer Morhen" gebracht, wo er auch als Hexer ausgebildet wurde.

Leider hat er wohl sein ganzes Gedächtnis verloren, muss sich aber zunächst um Banditen kümmern, die die Burg angreiffen und die begehrten "Hexerembleme" stehlen. Es ist nun seine Aufgabe, die Embleme und den Drahtzieher zu finden.

Grafik/Atmosphäre:
Die Landschaften sind malerisch, die Effekte sehr gut umgesetzt. Nur die NPCs sehen manchmal ein wenig komisch oder auch eintönig aus. Leider sind Wege und dergleichen festgelegt, sodass man sich die restliche Welt näher ansehen und bestaunen kann, aber das was man so sieht begeistert auch.

Sound:
Die Musik passt ganz klar zu der Atmosphäre und untermalt die Stimmung gut. Die Synchronstimmen passen auch ganz gut zu den Charakteren, wenn sie selten auch mal monoton oder gelangweilt klingen.

Spielerlebniss:
The Witcher unterscheidet sich in einigen Aspekten von vielen anderen Rollenspielen der heutigen Zeit. Schon das Kampfsystem ist anders, wenn auch gewöhnungsbedürftig: Gerald beherrscht drei Taktiken, die auf bestimmte Arten von Gegnern angepasst sind. Um möglichst viel aus der Taktik rauszuholen, muss man immer auf eine bestimmte Taste drücken, die aufleuchtet, wenn man sie drücken soll. Weiterhin ist man hier auch sehr auf die Beziehung von Gerald zu Frauen eingegangen und wenn man diese von sich überzeugen kann, so werden sie ihn gerne zu sich "einladen".

Die Quests sind abwechslungsreich und die Hauptstory spannend.

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97

Mangagirl

27. November 2011PC: Abwechslungsreiches Abenteuer

Von (18):

"The Witcher" ist definitiv ein Titel, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Als Geralt von Riva kämpft ihr euch durch eine spannende, weitläufige und schön gestaltete Welt, in der es allerlei zu entdecken gibt. Es gibt zahlreiche Quests zu erledigen, Frauen zu erobern und ihr dürft gegen Monster, Ritter und mächtige Zauberer antreten.

Die Hintergrundstory ist simpel und doch fesselnd. Geralt hat sein Gedächtnis verloren, wird aber von seinen Freunden wieder gefunden und zurück nach Kaer Morhen gebracht. Ein feindlicher Magier dringt in diese Festung der Hexer ein, töte einen eurer Freunde und stielt euch wichtige Materialien. Auf der Suche nach euren Erinnerungen und den bösen Buben werdet ihr in hitzige Konflikte verwickelt.

Nicht nur die Geheimorganisation Salamandra stiftet Unruhe, es bahnt sich auch noch ein Krieg zwischen Anderweltlern und Menschen an.
Ihr könnt im Spiel freie Entscheidungen treffen, die den Spielablauf beeinflussen, es euch eventuell erleichtern oder erschweren. Ihr könnt eure Seite wählen, entscheidet, wen ihr rettet, wen tötet und welche Frauen ihr verführt.

Der Soundtrack ist schön und überzeugt, die Ladezeiten sind nicht zu lang und ihr dürft währenddessen auch echt schöne Zeichnungen der Witcher-Gegenden betrachten. Auch die deutsche Vertonung ist sehr gut gelungen. Kleines Manko ist, dass die unwichtigen Charaktere fast immer gleich aussehen, bzw. nur in anderen Farben gekleidet sind.

Fazit:
The Witcher ist sehr vielfältig und aufgrund der Schwierigkeitsstufen kann man sich wirklich austoben. Die Kämpfe machen Spaß, die Atmosphäre ist echt mitreißend und Geralt ist ein wunderbarer kleiner Antiheld. Fesselnd, anspruchsvoll und irgendwie einfach nur gut - meiner Meinung nach ein Muss für jeden spieleliebhabenden PC Besitzer.

Hoher Wiederspielfaktor, da es einfach interessant ist, zu wissen "Was wäre wenn. "
Ich werde mir den 2. Teil auf jeden Fall auch holen!

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92

gorn24

06. Juni 2011PC: Keine Geschichte, die du liest, sondern eine, die du schreibst - Du allein!

Von :

Es ist keine Welt, wie wir sie sonst aus den typischen Rollenspielen kennen, wo die Umgebung und die Leute im Allgemeinen freundlich oder einladend gestaltet und Gut und Böse beinahe glasklar umrissen sind. Nein, die Welt von The Witcher ist kalt, brutal und gnadenlos. Der harte Rassismus ist eines der zentralen Themen des Spiels. Offene Sexualität spielt ebenfalls keine kleine Rolle. Die Gesellschaft wird von Neid und Missgunst beherrscht, welche fast mehr als Ideale denn als Merkmale anmuten.

Auch die Grenze zwischen Gut und Böse ist alles andere als klar umrissen und sofort erkennbar. Vielmehr trifft man als Protagonist Geralt von Riva die Entscheidung, die man situationsbedingt für richtig hält und muss sich dann im späteren Spielverlauf mit den Konsequenzen auseinandersetzen. Dieser Punkt ist auch eine der großen Stärken des Spiels - die Konsequenzen sind glaubwürdig umgesetzt, sodass die Handlungsstränge immer komplexer, vielfältiger und dadurch auch unglaublich realistisch erscheinen.

Das Kampfsystem mutet zu Beginn exotisch an, da man vielleicht aus früheren Rollenspielen anderes gewohnt ist (Gothic 1&2: Linke Maustaste WASD für die Schlagrichtung oder Gothic 3 Einfach mehrmaliges Klicken hintereinander) Allerdings ist die Umsetzung der Kombos gut gelungen - sie lassen die Kämpfe flüssiger und eleganter aussehen. Ein Pluspunkt ist auch die Unterscheidung der Kampfstile, die kein anderes Rollenspiel aufweist, was ich persönlich als Manko empfinde, denn schließlich gilt im Kampf: Individualität ist Trumpf!

Zur Grafik: Einfach klasse die Texturen sind super und selbst das Dekolleté der Damen bewegt sich, wenn diese laufen. Da kann sich so manch andere Engine was von abgucken.

Zum Sound: Die musikalische Untermalung ist fantastisch! Die Musik ändert sich je nach Situation (Gefahr etc. Außerdem sehr atmosphärisch.

Résumé: Eine Handlung mit unglaublichem Tiefgang, packende Kämpfe, fantastische Dialoge und vieles mehr. Ein absoluter Pflichtkauf!

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99

HRRDN1195

19. Februar 2011PC: Ein Rollenspiel der Extraklasse

Von :

Ich habe das Spiel beim Saturn erst kürzlich erworben und bin positiv überrascht.Die Grafik einfach Klasse, die Spielatmossphäre eine gute Mischung aus erwachsenem Düsterhorror und Actiongeladenen Kampfszenen.Das soziale Umfeld des Charakters ist ähnlich wie das unserer Gesellschaft zeigt sowohl Rassenfeindlichkeit und Vorurteile, alsauch Liebe und Freundschaft auf.In dem Spiel mangelt es nicht an Gewaltdarstellungen, was das Spiel umso realistischer macht.

Hut ab für die Entwickler:Das bis jetzt beste Rollenspiel, was ich gespielt habe.Freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung.

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92

catqueen

23. November 2010PC: Ein Hexer, der mich verhext hat

Von :

Ich habe das Spiel The Witcher Mitte 2008 in einem großen Online-Shop entdeckt. Da mich die Story angesprochen hat und die Meinungen dazu ein interessantes Spiel verhießen, habe ich mir das Spiel gekauft.

Mit der Prolog-Videosequenz nimmt einen das Spiel direkt mit in seine Atmosphäre und macht neugierig auf mehr. Das Tutorial macht dich ausreichend mit dem Spielsystem sowie Geralt, der Hauptfigur, und verschiedenen anderen Charaktern vertraut. Einige davon werden dir im Laufe des Spiels auch wieder begegnen. Das Spiel besteht neben dem Prolog aus weiteren 5 Kapiteln, in denen Geralt gegen allerlei Ungeheuer und Bösewichte kämpft. Aber auch kleine Liebeleien gehören mit zu Geralts Story.

Er ist durchaus kein Kostverächter und nimmt mit, was sich so im Laufe des Spiels bietet. Nicht nur deswegen ist das Spiel erst ab 18 Jahren freigegeben. Auch bei den Kämpfen fließt Blut und es rollen teilweise Köpfe. Trotzdem ist das Spiel nicht übertrieben grausam. Eben ein Spiel für Erwachsene.Es ist aber auf keinen Fall etwas für Kinder! Die Quests fordern vom Spieler immer wieder eine Entscheidung, die den Spielverlauf entscheidend beeinflusst und letztendlich auch zu einem von 3 verschiedenen Enden führt. Auch dadurch lohnt es sich das Spiel mehr als einmal zu spielen.

Dazu kommt eine sehr aktive Community, die schon mehrere sehr schöne Mods herausgebracht hat. Inzwischen ist die The Witcher-Enhanced Edition erschienen, die die für das 1. Spiel erschienen Patches sowie ein Handbuch und einen Spielführer beeinhaltet. Außerdem braucht man die DVD zum Spielen nicht mehr einzulegen. Des weiteren befindet sich nicht nur das Spiel auf der DVD, sondern auch mehrere Abenteuer von unterschiedlicher Länge.

Für mich ist The Witcher das Überraschungs-RPG des Jahres 2008 gewesen und es fesselt mich bis heute immer wieder. Es bietet alles was ein gutes RPG haben sollte. Es ist spannend, lässt sich mehrmals spielen, hat eine starke Community und 2010 kommt The Witcher 2.

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92

Andauril

10. Mai 2010PC: Düstere, erwachsene Fantasy

Von (15):

The Witcher erzählt die Geschichte des Hexers Geralt von Riva, in dessen Rolle der Spieler schlüpft. Der Held hat - rollenspieltypisch - sein Gedächtnis verloren, nachdem er getötet wurde. Moment - getötet? Ja, Sie haben richtig gehört, denn Geralt ist ein Mutant. Deswegen lebt er jetzt wieder...

Und sie dürfen den weißhaarigen, grimmigen Kämpfer jetzt gegen diverse Monster und die Feinde des Hexerordens in den Kampf führen.
Die Welt des Hexers ist dabei düster, erwachsen und starrt nur so vor Dreck. Niemand schenkt sich etwas, jeder hat Leichen im Keller. Auch der Protagonist ist alles andere als ein strahlender Held, doch einprägsam und nichts desto trotz sympathisch.
The Witcher punktet vor allem mit seiner grandiosen Atmosphäre und seiner spannenden Story, sowie der Tatsache, dass sich fast alle Entscheidungen irgendwie auf die Story auswirken.

Das Kampfsystem ist dabei vergleichsweise einfach: Ein Klick mit der linken Maustante, und Geralt lässt eine gescriptete Kampfsequenz vom Stapel. Leuchtet das Schwertsymbol, dürfen sie klicken. Ist es dunkel oder durchgekreuzt, sollten Sie es lieber lassen, denn dann bricht Geralt im Kampf ab. Sinnloses Dauergeklicke ist also fehl am Platz. Das macht Spaß und schont die Fingerkuppen.

Schade ist hingegen, dass es zu wenige Zauber gibt und die Charaktermodelle der NPCs sich häufig wiederholen. Auch die Quests sind sehr durchwachsen - zwar sind die Hauptquests allesamt großartig, doch auf viele gute Nebenquests kommen häufig auch langweilige Sammel dies und/oder Töte dieses Monster-Quests. Schade. Doch trotz dieser Schwächen ist The Witcher ein sehr spannendes, sehr atmosphärisches Rollenspiel.

Mein Fazit: Düster, dreckig, erwachsen - ein düsterer Held in einer trostlosen Welt ohne Gut und Böse kämpft und redet sich durch eine spannende Handlung und lässt viele andere Spiele daneben blass aussehen. Dringende Spielempfehlung!

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Infos

  • Publisher: Atari
  • Genre: Rollenspiel
  • Release:
    23.10.2007 (PC)
  • Altersfreigabe: ab 18
  • EAN: 3546430140239

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