Virenprogrammierer: Kein Gefängnis - nur Gegenmittel

von Mark Hübschmann (01. April 2007)

Am 3.Februar wurde in China der für den "Panda-Virus" verantwortliche Programmierer festgenommen. Allerdings dachte die ansässige Justiz nicht an eine Gefängnisstrafe, stattdessen verdonnerte sie den Mann dazu, ein Programm zur Entfernung des auch als "Fujacks" bekannten Virus zu entwickeln, was dieser auch fleißig tat.

Symantec erhielt eine Version des fertiggestellten Programms zu Testzwecken. Die 7 Versionen des Virus wurden auf Testrechnern installiert und sollten mit dem Tool wieder entfernt und die angerichteten Schäden behoben werden. Ernüchterndes Ergebnis des Tests : Zwar erschien vor dem Start eine Entschuldigung des Programmieres, allerdings störte 5 von 7 Versionen das Tool so gut wie überhaupt nicht, bei 2 funktionierte es fehlerhaft.

Ergebnis : Programm funktioniert nicht, Programmierer frei

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