Second Life: Streit um virtuelles Land kommt vor Gericht

von Henning Ohlsen (11. Juni 2007)

Ein Anwalt, der auch Second Life spielt, verklagt die Entwickler, weil sie ihm seinen virtuellen Grund und Boden nicht zugestehen wollen.

Der amerikanische Anwalt Marc Bragg hatte vor einiger Zeit einen Fehler im URL-System von Second Life genutzt, um seinen virtuellen Grundbesitz günstig zu vergrößern. Die betreffenden Ländereien standen allerdings noch nicht offiziell zum Verkauf, weshalb Entwickler Linden Labs Braggs Zugang kurzerhand sperrte.

Der Anwalt hat nun im Bundesstaat Pennsylvanie eine Klage gegen Linden Labs eingereicht. Er sagt, er sei der rechtmäßige Besitzer der Grundstücke, da das Auktionsprogramm des Spiels den Kauf nicht verhindert hat. Darüber hinaus fordert Bragg die Erstattung seines virtuellen Vermögens in Höhe von 3.200 US-Dollar.

Wann es zum Prozess zwischen Linden Labs und Marc Bragg kommt, ist momentan noch nicht bekannt.

Weitere Informationen findet ihr bei gamepolitics.com.

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