Gewaltspiele: Bald noch mehr Verbote?

von René Peters (30. Juni 2007)

Wie Die Welt Online berichtet, plant die deutsche Regierung in Zukunft noch mehr Videospiele als bisher zu verbieten. Im Herbst will das Kabinett über eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes entscheiden. Ein Sprecher unserer Bundesfamilienministerin sagte folgendes:

"*Wenn Sie beispielsweise in einem Spiel belohnt werden, weil Sie Gewalt anwenden, anstatt eine Aufgabe friedlich zu lösen, kann das aus unserer Sicht Jugendliche negativ beeinflussen.*"

Unter anderem soll der neue Gesetzentwurf es der Polizei erleichtern, Testkäufe durch Jugendliche im Handel zu tätigen zu lassen. So will Frau von der Leyen verhindern, dass verbotene Spiele trotz Indizierung verkauft werden.

Bereits zu Beginn des Monats Juni 2007 haben die Innenminister von Bund und Länder sich darauf geeinigt, daß die Verbreitung so genannter "Killerspiele" gestoppt werden müsse. Ziel der Innenministerkonferenz ist es, gewalttätige Computerspiele zu verbieten und ihre Verbreitung zu unterbinden. Auch wird die Selbstkontrolle durch die Produzenten in Frage gestellt. Deshalb sucht man nach einem anderen Weg, Gewaltspiele effizient zu indizieren.

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