Xbox 360: Über ein Drittel defekt

von Josef Dietl (04. Juli 2007)

Einem Berichtes von DailyTech zufolge beträgt die Ausfallrate der Xbox 360mehr als 30 Prozent.

Die US-Webseite DailyTech, Publisher für Nachrichten aus dem Technologiesektor, versuchte mittels einer weitreichenden und unter Händlern durchgeführten Befragung den Gerüchten um die hohen Ausfallraten von Microsofts Next-Generation-Konsole auf den Grund zu gehen.

Im Gegensatz zu den offiziellen Angaben des Herstellers, über die wir bereits berichteten, liegt die Ausfallrate in den USA in Wirklichkeit nicht bei den propagierten zwei bis drei Prozent, sondern bei mehr als dem Zehnfachen. Renommierte Einzelhändler wie EB Games und Gamestop, die ebenfalls an der Studie teilnahmen, blicken nach eigenen Angaben auf berechtigte Reklamationen im Bereich von 30 bis 33 Prozent zurück. Während des Verkaufsstarts der ersten Generation der Konsole lag die Zahl sogar bei fast 50 Prozent, worauf Microsoft auch von sich aus mit einer Garantieverlängerung auf ein Jahr reagierte.

Da sich die Kosten für eine Reparatur außerhalb der Garantiezeit auf ca. 180 US-Dollar belaufen, bieten viele der Händler einen eigenen Garantieservice an. Der Preis dieser Angebote musste jedoch verdoppelt werden, da das hohe Reparaturaufkommen auf Dauer nicht anders gestemmt werden konnte. Weiterhin wird eine eingereichte Konsole jetzt nicht mehr einfach durch eine Neue ersetzt, sondern lediglich überholt.

Glücklicherweise sind für europäische Besitzer einer Xbox 360 solche "Zusatzgarantien" größtenteils entbehrlich, da Microsoft zum Beispiel in Deutschland von Rechts wegen her zu einer zweijährigen Garantie verpflichtet ist.

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