Electronic Arts: Innovationen fehlen

von Josef Dietl (09. Juli 2007)

Nach eigener Aussage des Geschäftsführers von Electronic Artsfehlen den eigenen Spielen die nötigen Innovationen.

John Riccitiello hat sich in einem ersten längeren Interview seit seiner Übernahme des Postens des Geschäftsführers von Electronic Arts im April zur aktuellen Lage seines Arbeitgebers und des Marktes allgemein geäußert.

Er ist der Meinung, dass EA und andere Publisher nicht nur Wert auf die Wünsche traditioneller Gamer legen, sondern auch die immer größer werdende Gruppe der Gelegenheitsspieler miteinbeziehen sollte. Man solle über die herkömmlichen 50, 60 Dollar teuren Spiele, die zwar 40 Stunden Spielspaß böten, aber nichts großartig Neues offerierten, hinausgehen. Man langweile die Leute mit immer schwereren Spielen einfach Tode, so Riccitiello wörtlich. Keine andere Führungsperson hatte diese Thema zuvor überhaupt angesprochen, vor allem nicht so direkt.

Weiterhin brachte Riccitiello auch Beispiele für innovative Spiele, so meinte er, dass Activision*s Guitar Hero, *Vivendi*s World of Warcraft und *Viacom*s Rock Band Vorbildcharakter für den Rest der Hersteller hätten. Aber leider gebe es **noch* immer nicht genug Spiele, bei denen man es auf neues Terrain gewagt hat.

In Riccitiello*s Augen sehen viele der heute veröffentlichten Spiele eigentlich eher wie ihre Vor- oder sogar Vor-Vorgänger aus. In seinen Augen können **Fortsetzungen nur dann Sinn* manchen, wenn sie im Vergleich zum Vorläufer wesentliche Neuerungen enthalten.

Kommentar:

Angesichts dieser Äußerungen des CEOs steigt das Interesse auf EA*s Line-Up bei der *E3. Vor allem deswegen, weil, wie wir berichteten, einige Fortsetzungen populärer Reihen angekündigt wurden.

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