StarCraft 2: Solo Kampagne enthüllt

von Mark Hübschmann (04. August 2007)

Nachdem bisher nicht viel über die Solokampagne von StarCraft 2 bekannt war, sondern mehr Augenmerk auf den Multiplayer Part gelegt wurde, enthüllt Blizzard nun im Zuge eines Vortrags auf der BlizzCon erste Details zum Singeplayer Mode.

Rob Pardo und Dustin Browder gaben erste Eindrücke untermalt von Zwischensequenzen und Screenshots von der Terraner Kampagne. Wir finden uns auf der Brücke eines terranischen SChlachtschiffs wieder. Wir, das ist Jim Raynor, bekannt aus dem ersten StarCraft. Mit an Board befinden sich Space Marine Tychus (bekannt aus dem Rendertrailer zu Starcraft 2) und ein terranischer Offizier. Die erste Besonderheit finden wir gleich hier: Als wir diesen ansprechen, gibt es -ähnlich wie in Rollenspielen- vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung des Dialogs. Wir können aus verschiedenen möglichen Fragen und Antworten wählen, welche wir denn nun äußern möchten. Der aus dem ersten Teil bekannte Briefing Room entfällt, da alle Infos in der interaktiven 3D Welt durch Konversationen weitergeleitet werden.

Auf der Brücke findet sich allerdings noch mehr. Neben einer Galaxiekarte und einem Ausblickpunkt ins All gibt es auch 2 Ausgänge. Einer führt uns in die Kantine, einer in den Technikraum. Gewählt wird zweiteres, wo man dann auf den Ingenieur des Schiffes trifft, der einen mit lauter nützlichem Equipment ausstattet -welches wir frei wählen können-. Ja, richtig gelesen. Der Spieler wählt dieses mal selbst, welche Upgrades usw während des Spiels zur Verfügung stehen sollen. Jeder Gegenstand kostet allerdings bares Geld, da die Terraner seit Brood War von massiven Geldproblemem geplagt sind. Geld dafür erhalten sie durch das Erfüllen von Missionen, wobei Bonus-Missionen weiteres Bares bedeuten. Die erwobenen Upgrades lassen sich auch gleich vor Ort in einer Simulationskammer testen, um zu sehen wie sie wirken.

Zurück auf der Brücke aktivieren wir die Sternenkarte und stellen gleich eine weitere Neuerung fest: Dynamische Kampagne. Wir haben nicht nur eine Mission zur Auswahl, die wir bestreiten müssen, sondern bekommen eine Hand voll Sternensystemen mit eigenen Planeten geboten, aus denen wir frei wählen können. So besteht die Möglichkeit Missionen zu erfüllen, die mit dem Kampagnenziel weniger zu tun haben als mit der Aufbesserung unserer Kontostandes. Ob die Kampagne zu 100% dynamisch ist, ob Gegner Planeten zurückerobern können, ist bisher noch unklar.

Auch die erste Mission wird im Zuge der Vorführung gezeigt. Ziel ist es hier ein Artefakt aus einer schwerbewaffneten Protoss-Basis zu erobern. Natürlich wollte man der Öffentlichkeit nicht die gesamte Mission offenbaren, weshalb Rob Pardo nur einen Stoßtrupp losschickt und jäh gestoppt wird. Dann wird es Zeit zum cheaten. Per Tastendruck erscheinen schwere Thor-Mechs und Battlecruiser ins Spiel und machen aus der Protoss-Basis Kleinholz. Schnell das Artefakt einsammeln und die Mission ist beendet. Das anschließende Video lässt vermuten, dass dieses Artefakt nicht das Einzige seiner Art war, sondern zu einem Konstrukt Vieler gehört, die vereint das Ende des Universum bedeuten könnten.

Auf die Präsentation selber folgte eine Frage-Antwort Session, in der bekannt wurde, dass die Protoss- und Zerg-Kampagne sich nicht nur von der Story von den Terranern unterscheiden wird. So sei es nicht sinnvoll, dass die Zerg sich Technologien kaufen müssten. Blizzard hat also noch einiges in der Hinterhand, was erst in den nächsten Monaten enthüllt wird. Auch zur Weiterentwicklung des Battle.net machte man nur die Aussage, dass ein ähnicher Sprung wie damals von StarCraft I zu WarCraft III stattfinden soll. Wir dürfen gespannt sein.

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