Eigene Spielwelten kreieren: EAs Ansicht

von Stephen Randles (08. August 2007)

In den heutigen Spielen ist ganz klar viel mehr Inhalt vom Spieler selbst abhängig - oft können nur die Ausrüstungen des Hauptcharakters ausgewechselt werden, aber laut dem Vize-Präsident von Electronic Arts, Glenn Entis, soll sich das in Zukunft noch weiter entwickeln.

Laut Entis werden Spieler sogar ihre Spielwelten selber gestalten können. Nur einen Charakter zu übernehmen wäre damit nicht mehr akzeptabel. Mit den Statistiken, die EA gesammelt hat, wird dies klar:

In Spielen wie Die Sims 2 verbringen die Spieler mehr als die Hälfte ihrer Spielzeit mit dem Verändern ihrer Spielfigur oder ihrer Umwelt, anstatt sich dem Spielgeschehen zu widmen.

Daher sollen in Zukunft auch Leute ohne Fachkenntnisse selber computeranimierte Filme kreieren können, denn bisher wurden CGI-Filme von ausgebildeten Fachpersonen für ihr Publikum kreiert. Somit werden Filme nicht nur angeschaut, sondern mit einem entsprechenden Programm auf dem Computer erstellt und beliebig gestaltet. Entis meint, dass es an den entsprechenden Unternehmen liegt, solche Programme zu erstellen - die Technologie ist momentan fast am Punkt, dass fotorealistische Grafiken, wie in Filmen gesehen, in Blitzesschnelle erscheinen können - wie man in den neuesten Videospielen sehen kann.

"Wenn niemand Freude am erstellen eines Spiels hatte," fragte er, "wie soll man dann Freude am Spielen haben?"

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